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Tour 899 - Grand Pic de la Lauzière

Savoyen Vanoise Lauzière-Gruppe
Savoie Massif de la Vanoise Chaîne de la Lauzière

Hochtour Route La Valette - La Rame aux Vieux - Glacier de Celliers - N-Flanke (II) - oberster O-Grat (I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1230 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
2829 1600 1230 3:35 G2 836 5500 2
La Rame aux Vieux

An der Hütte La Rame aux Vieux. Links hinten verbirgt sich noch das Gipfelziel.

 

Le Cheval Noir

Blick zurück gegen den Cheval Noir.

 

Kurz vor dem Glacier de Celliers

Kurz vor dem Hochkar mit dem Glacier de Celliers, darüber die Gipfelwand.

 

Glacier de Celliers

Auf dem Glacier de Celliers. Mitte links der Gipfel.

Rückblick auf dem Gletscher.

Glacier de Celliers

 

Anfahrt aus Westen von Albertville, aus Osten von Bourg-St.-Maurice, auf Schnellstraße durchs Tal der Isère zur Ausfahrt "Pussy / Col de la Madeleine". Über die 30 Kilometer lange Nordzufahrt, teils schmal, bis zur Bachbrücke La Valette, etwa 4.5 Kilometer vor der Passhöhe (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P an der Bachbrücke etwa drei Minuten die Straße talabwärts, dann links einen verfallenen Almweg hinein. Auf diesem über Wiesen stetig höher bis nahe an einen Bach. Nun rechts des Baches auf schmalem Wiesentrittpfad höher (eine Hochspannungsleitung passierend), der sich bald vom Bach entfernt und sich durch teils dichteres Strauchwerk zwängt. Nach 0:40 ist das Hüttchen La Rame aux vieux erreicht, nach weiteren 0:10, nun wieder nahe am Bach und nahe eines Steges, eine Wegtafel an einem Wegverzweig. Geradeaus, weiterhin rechts des Baches, dem Pfad folgend über felsdurchsetzte Wiesenhänge höher geht es allmählich in größere Trümmerfelder (Steindauben), die zunehmend steiler in den obersten Talboden empor ziehen. Hier auf über 2500m angekommen (1:35) erhält man endlich Einblick nach links in das enge, schlauchartige Gletscherkar das den Weg zum nun sichtbaren Gipfelziel frei gibt. Man quert den Trümmerhang nach links zu einem flachen Firnfeld. Danach geht es über zwei steile Aufschwünge des Glacier de Celliers (rechts haltend) bis hinauf in den höchsten Gletscherwinkel links unter dem knapp 100 Meter höheren Gipfel. Hier in der Nordflanke durch ein breites Couloir (II) empor ehe es in halber Flankenhöhe schräg rechts über größere Felsgesimse (I), zuoberst vor einem Felsturm vorbei, ganz nach rechts hinaus auf den höchsten, ungeschmückten Punkt geht (1:10).
Abstieg auf dem Anstiegswege: 0:35 bis zur Oberkante der Trümmerfelder auf etwa 2500m, 1:45 zum P.

  • Spannende Tour durch einsames Gelände auf einen der bedeutendsten Gipfel der westlichen Vanoise. Von dem in einem seitlich abbiegenden schmalen Hochkar verborgenen Gletscher ahnt man anfangs nichts. Nachdem man sich unten streckenweise mühsam den Weg durch hohes Gras und Strauchwerk gespurt hat, ist ein großes Trümmerfeld zu passieren, im Frühsommer mit Glück teils noch schneebedeckt, dann erst lichtet sich das Geheimnis des Gipfelzugangs, der durch ein ringsum von wilden Felszinnen umstelltes, steiles Gletscherkar führt. Zuletzt bleiben noch knapp 70 Höhenmeter zu klettern, allerdings weitgehend in sehr brüchigem Umfeld.
  • Das Gipfelpanorama umfasst, wenn man nicht in Quellwolken steckt, von Mont Blanc über Walliser Alpen, Paradisogruppe, Grande Casse bis Grandes Rousses (Pic de l’Etendard) und Barre des Ecrins einiges an Westalpenprominenz.
  • Gegenüber des Col de la Madeleine erhebt sich der unwesentlich höhere Le Cheval Noir.

 

  • Anstiegsweg (4.5 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Blick hinab über die Route durch die etwa 70 Meter hohe Gipfelwand.

Grand Pic de la Lauzière, Gipfelwand

Rückblick vom Gipfel auf den Gletscher.

Glacier de Celliers

 

   

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