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Tour 892 - Wildgärst

Berner Oberland Berner Alpen Faulhorngruppe

Bergtour Route Schwarzwaldalp - Scheidegg-Oberläger - Blau-Gletscherli - Wart - SW-Rücken Gesamtaufstiegshöhe (m) 1500 Tage 1 Verhältnisse frühsommerlich, Gipfel in Wolken.

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Hauptgipfel 2891 1454 1440 3:35 G1 187 700 4
Nordostgipfel 2886 2865 30+30 i.Ab. 0:15 G1 21 400 6
Wetterhorn

Bei der Anfahrt nahe der Rosenlaui: Das Wetterhorn.

Das Wetterhorn über der Alp Bidem.

Wetterhorn

 

Wetterhorn

Rückblick an der Karschwelle aufs stets fesselnde Wetterhorn mit seiner Nordwand.

 

Wildgärst

Blick an der Karschwelle zum Wildgärst.

 

Wildgärst

Am Wart-Sattel:
Der Südwestrücken des Wildgärst,
gegenüber das Schwarzhorn.

Schwarzhorn

 

Am Wildgärst-Nordostgipfel

Blick zurück am Nordostgipfel. Links das beim Anstieg passierte Kar.

 


Gesamtübersicht

Übersicht aus Nordosten vom Hasliberg: In der Mitte der Wildgärst, ganz links die Wetterhörner.

 

Anfahrt aus Norden über den Brünigpass nach Meiringen. Auf halbem Weg nach Innertkirchen im Wald an spitzer Einmündung rechts ab Richtung "Rosenlaui". Großer P vor der Straßensperre am Chalet Schwarzwaldalp.
Gute Busverbindung von Meiringen und Innertkirchen, die beide per Eisenbahn erreichbar sind (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P kurz die Straße Richtung Große Scheidegg weiter. Nach 0:10 zweigt rechts an einem Parkplatz der markierte Weg zum „Oberläger, Hornseeli“ ab, der genau westwärts bis an die Alp Scheidegg-Oberläger leitet: Anfangs durch lichten Nadelwald höher geht es an die weiten Almwiesen der schön gelegenen Alp Bidem auf 1705m (0:30), wo sich der Blick in Richtung zur Großen Scheidegg, überragt von Mönch und Eiger, öffnet. Leicht schräg rechts haltend über sanft ansteigende Wiesen höher, dann kurz durch malerischen Zirbenwald weiter. Nach den letzten Bäumen ist bald ein Bachsteg erreicht und etwas höher die Alp am Scheidegg-Oberläger (1950m, 0:40). Hier rechts, nordwärts, auf flachem Almweg in die nordwestwärts ziehende Talmulde des Geissbach. Der Almweg führt bald an den ggf. wasserreichen Bach, dem man linksseitig talein folgt, ehe sich bald eine günstigere Stelle zum Wechsel ans rechts Ufer bietet. Nun den Wegmarkierungen folgend länger sanft ansteigend im grünen Talboden hinan. Schließlich links vor der markanten Felszinne des Schrybershörnli (2517m) angekommen zieht das Tal steil auf eine Karschwelle empor. Hier entweder den Wegmarkierungen folgend ganz links über Schutt und Geröll höher oder näher am Sturzbach weglos über steile Grastreppen empor. Nach 1:05 steht man auf etwa 2380m neben einem großen, weithin sichtbaren Steinmann an der Karschwelle. Nun flach in den Karhintergrund (im Frühsommer üblicherweise Firn), wo man nach links, Westen, über sanfte Mulden der Reste des Blau-Gletscherli zur Wart (2704m) dem Sattel zwischen Schwarzhorn (links) und Wildgärst (rechts) gelangt (Wegtafel, 0:50). Vom sanften Schuttsattel nach rechts dem breiten Südwestrücken (Schutt, zuoberst etwas Geröll) folgend zum höchsten Punkt, einem flachen Schuttrücken (0:20). Etwas weiter, über einen gut 20m eingesenkten Sattel, ist der 5m niedrigere Nordostgipfel erreicht (Gipfelsteindaube, 0:25 hin und zurück).
Abstieg auf dem Anstiegswege: Hinab zum Wart-Sattel in 0:20, nach 0:25 ist die Karschwelle am großen Steinmann erreicht, nach 0:55 der Oberläger und nach 1:00 der P am Ausgangspunkt.

  • Die gesamte Tour erweist sich sowohl landschaftlich als auch gehtechnisch als ein Genuss Besonders empfehlenswert. Bereits die Anfahrt aus dem reizvollen Haslital ins darüber liegende Hängetal an die Rosenlaui und weiter zur Schwarzwaldalp begeistert mit landschaftlichen Schönheiten wie dem weiten Wiesenboden mit Bergahornen an der Gschwantenmad oder dem Blick in die ungeheuren Nordabstürze von Wellhorn und Wetterhorn. Die Bergtour selbst führt einen nach malerischen Wäldern an der Alp Bidem und heiteren Almwiesen um den Scheidegg-Oberläger mit Blick zur Großen Scheidegg schließlich in die sanfte Talmulde des Geissbaches ehe es in die herrlichen Mulden des Kares mit dem Blau-Gletscherli geht. Zuletzt ist ein angenehm begehbarer Rücken anzusteigen, dann steht man, wenn nicht in aufziehenden Wolken steckend, an einem aussichtsreichen Gipfel mit Blick zu den vergletscherten nördlichen Urner Alpen, ganz nah in den Berner Alpen steigen Engelhörner, Wellhorn, Wetterhorn und Eiger auf, während im Norden die sanfteren Emmentaler Alpen ums Brienzer Rothorn zu überblicken sind. Dazu führt die gesamte Wegstrecke durch ausnahmslos angenehm begehbares Gelände.
  • Die komplette Route ist auch mit Schneeschuhen begangen sehr gut vorstellbar. Lediglich der steilere Anstieg hinauf an die Karschwelle stellt höhere Anforderungen an Schneeverhältnisse und Kondition.

 

  • Anstiegsweg (7.5 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Übersicht der Faulhorngruppe mit dem Wildgärst aus Norden vom Anstieg zum Wilerhorn.

Faulhorngruppe

Haupt- und Nordostgipfel aus Süden vom Schwarzhorn. Vorne ist der Wart-Sattel eingesenkt.

Überblick aus Süden

 

   

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