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Tour 827 - Pointe Cocor / Cima Gran Cocor

Savoyen Zentrale Grajische Alpen
Savoie Alpes Grées Centrales

Bergtour Route Pont-St.-Charles - Refuge de Prariond - S-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 980 Tage 1 Verhältnisse sommerlich, Gipfel in Wolken

Max
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Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
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keit [1]
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 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
 [4]
3034 2056 980 2:35 G1 47 250 5
Gorges du Malpasset

In der Felsenschlucht Gorges du Malpasset.

Das Talbecken am Weg zum Refuge de Prariond.   Links hinten die Punta Galisia, rechts dicht darunter geduckt die Pointe Cocor.

Am Weg zum Refuge de Prariond

 

Refuge de Prariond

Am Refuge de Prariond.

 

Gipfel

Der Gipfelaufbau.

 

Anfahrt - aus Norden von Bourg-St.-Maurice über Val d’Isère, aus Süden vom Col de l’Iseran - nach Le Fornet. P östlich des Ortes an der tiefsten Straßenkehre im Talgrund, unmittelbar am Pont-St.-Charles (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P links des Baches auf markiertem Wanderweg Richtung „Refuge de Prariond“. Zunächst steigt man einen grünen Absatz an um dann in längerer Querung im leichten Auf und Ab die tief eingekerbte Felsenschlucht Gorges du Malpasset zu durchschreiten. Danach öffnet sich das Tal zu einem weiten und grünen Becken durch das der weiterhin flache Pfad an das Refuge de Prariond führt (1:00). Darauf steigt der Bergpfad links die grüne Flanke empor um weiter oben entlang eines sanft ansteigenden, grünen Rückens auf einen ausgedehnteren Flankenabsatz zu ziehen und sich am Fuße von größeren Felsbänken zu gabeln (0:55). Nun links Richtung „Col de Galise“ weiter wo sich der erdige Steig über sanfte Felsabsätze höher schlängelt ehe er schließlich, großen Steindauben nach, vor der niedrigen Gipfelflanke flach nach rechts an den Ansatz des Südgrates leitet (der Col de Galise liegt jedoch nördlich des Gipfels). Über den breiten Südgrat (erdiger Schutt), der einen steileren Aufschwung aufwirft, zum höchsten Punkt, lediglich mit kleiner Steindaube geziert (0:40).
Abstieg wie Aufstieg: Zur Hütte in 1:20, zum P in 0:50, jeweils sehr gemütlich gegangen.

  • Unspektakuläre Halbtagestour bei der man immerhin drei verschiedene Landschaftscharaktere passiert, eine Bachschlucht, ein weites Bachbecken und auf dem Weg zum Gipfel einen aussichtsreichen Flankenabsatz mit schöner Zugabe aus der Tierwelt. Der Bach ist dabei der Oberlauf der Isère, mithin größter Zufluss der Rhône, und gipfelwärts kann man ggf. wenig scheuen Gämsen und Steinböcken nahe kommen.
  • Nach Osten, gegen die weite Sattellandschaft um den Col del Nivolet in Italien, fällt der Grenzgipfel in sehr hoher und wüster Steilflanke gegen den Lago Serrù ab. Die Aussicht auf dem kleinen Gipfelchen ist durch die beengte Lage zwischen Punta Galisia (3343m) im Norden und Grande Aiguille Rousse (3482m) im Süden natürlich begrenzt. Wem der Nachbar Punta Galisia nur aus Norden vom Rifugio Benevolo als lange Skitour über den weiten Fond-Gletscher bekannt ist, wird hier dessen sehr hohe südseitige, wild zerrissene Felsflanke kennen lernen.
  • Vergl. a. Tour 909 zur Cime de la Vache.

 

  • Einfache Wegstrecke (5.5 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Eine junge Gämse am Fuße des Glacier des Sources de l'Isère. Dahinter Cime de la Vache (links) und Cime d'Oin (Mitte).

Gämse

Grande Aiguille Rousse und Petite Aiguille Rousse, gefolgt rechts von der Pointe du Gros Caval.

Grande und Petite Aiguille Rousse

 

   

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