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Tour 826 - Levanna Occidentale

Savoyen Zentrale Grajische Alpen
Savoie Alpes Grées Centrales

Hochtour Route L’Ecot - Refuge du Carro - Col des Pariotes - W-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 1570 Tage 1 Verhältnisse sommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3593 2027 1570 4:45 G2 84 900 4
Am Anstieg zum Refuge du Carro

Beim Anstieg zum Refuge du Carro:
Blick auf das Gipfelpaar von Petite Aiguille Rousse und Grande Aiguille Rousse,
An der Überquerung des Sturzbaches Ruisseau du Montet.

Sturzbach

 

Kurz vor der Hütte

Am Plan Sec, kurz vor dem Refuge du Carro:
In der Mitte Levanna Occidentale, rechts Ouille des Pariotes,
L'Albaron und die Pointes du Grand Fond.

L'Albaron

 

Refuge du Carro

Das Refuge du Carro vor der Levanna Occidentale (rechts).

 

Lac Blanc

Der Lac Blanc dicht an der Hütte, überragt von Levanna Occidentale (links) und Ouille des Pariotes (rechts), dazwischen der Col des Pariotes.

 

Blick vom Lac Blanc gegen SSW

Blick vom Lac Blanc gegen SSW.

 

Am Col des Pariotes

Am Col des Pariotes:
Blick nach Südosten zum Glacier des Sources de l'Arc, umrahmt von Col Girard (links), Pointe Clavarini (Mitte links),  Roc du Mulinet / Cima Martellot (Mitte) und Pointe Mezzenile (Mitte rechts). Rechts im Hintergrund Ùja Ciamarella.
Ouille Noire (links), Pointe du Montet (Mitte) und Petite bzw. Grande Aiguille Rousse (rechts).

Am Col des Pariotes

 

Gipfelfirst

Der Gipfelfirst.

 

 Levanna Centrale

Die Levanna Centrale über dem ital. Valle di Locana.

 

Anfahrt - aus Norden von Bourg-St.-Maurice über den Col de l’Iseran, aus Süden vom Arc-Tal über Lanslebourg - nach Bonneval sur Arc. An der untersten Straßenkehre Abzweig in Stichsträßchen nach L’Ecot. Großer P am Straßenende im Talgrund auf 2027m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P, im Nordosten den Gipfel samt Anstiegsflanke bereits im Blick, dem Hinweis „Refuge du Carro“ folgend links des Baches taleinwärts auf flachem Fahrweg durch den breiten, mit Büschen bestandenen Talgrund ehe man nach 0:35 an einem ausgeschilderten Wegverzweig links die Talflanke ansteigt. Durch üppiges Grün an der Almhütte von Tuilière vorbei (s. oberstes Bild) gelangt man in Kehren rasch höher, dann geht der bis zur Hütte flachere Bergsteig ein Seitental unterhalb eines hohen Sturzbaches aus um darauf über Almhänge, später Schrofenhänge und durch Bergsturzgeröll nach rechts an das Refuge du Carro zu leiten (1:50).
Wenig dahinter über den Abfluss des großen Karsees Lac Blanc und an dessen rechtem Ufer weiter um an den hintersten Seezufluss zu gelangen. In dessen mittelsteiler Mulde höher (in Richtung der Felsspitze Ouille des Pariotes hinauf ziehend) ehe es flacher über ausgedehnte Gletscherschliffe an den weiten Sattel Col des Pariotes geht (0:55). Nun über die rechte Hälfte der Westflanke zum Gipfel: Zunächst über mittelsteilen Firn näher an den Flankenfuß um dann gut 400 Höhenmeter in beliebiger, aber unvermeidlich steiler Route zwischen vereinzelten Felsbänken hindurch in den zu oberst abflachenden Hang vor dem Gipfelgrat anzusteigen. Über den sanft aufstrebenden Firngrat erreicht man den höchsten Punkt, einen markanten, mit Signalgerüst und Gipfelsteindaube versehenen Felskopf (1:25).
Abstieg wie Aufstieg: Zum Col des Pariotes in 0:40, zur Hütte in 0:45, zum P in 1:50.

  • Die Levanna bildet ein gewinkeltes Dreigestirn ziemlich eigenständiger und unterschiedlicher Gipfel mit Levanna Occidentale (3593m), Levanna Centrale (3619m, Prominenz 569m über dem Col Girard, Dominanz 9000m zum Ùja Ciamarella, Eigenständigkeit 2) und Levanna Orientale (3556m, Prominenz 270m über dem Col Perdu, Dominanz 1250m zur Levanna Centrale, Eigenständigkeit 3). Alle liegen im Alpenhauptkamm auf der Grenze von Frankreich zu Italien.
  • Vom Col des Pariotes kann man kürzer direkt nach Süden in das oberste Arc-Tal absteigen (Steindauben, Steigspuren). Bis in den Hochsommer hinein wird man dann allerdings den Vorzug angenehmster Firnabfahrten durch die Anstiegsmulde bis zum Karsee hinab verpassen und die Möglichkeit einer Rast an der Hütte.
  • Landschaftlich ausnehmend begeisternde Tour Besonders empfehlenswert. Auf dem Weg zur Hütte steigt man durch üppigste Matten, quert mehrmals Wasserläufe und entdeckt manche Wasserkaskade ehe hinter der aussichtsreich platzierten Hütte ein großer Karsee mit lieblichen Abfluss aufwartet. Darauf geht es unmittelbar am Seeufer entlang um über eine kurzweilige (Firn-)Mulde in eine weite Sattellandschaft aufzusteigen. Der folgende, über 500 Meter hohe, ziemlich steile Gipfelanstieg verlangt allerdings gute Schneeverhältnisse, sonst wird es über alle Maßen mühsam, wenn nicht heikel. Steigeisen- und/oder Eispickeleinsatz sind ab hier dringend empfohlen.
  • Die Gipfelaussicht ringsum ist großartig und mag leicht für eine besonders lange Gipfelrast reichen: Im Norden steigt der Gran Paradiso empor, die Route des Normalanstiegs bestens einsehbar, links davor die eigentümliche Sattellandschaft am Col del Nivolet. Über allem spannt sich der weite Alpenbogen von Mont Blanc über Grandes Jorasses bis Grand Combin. Im Osten direkt nebenan ragt der 29 Meter höhere Hauptgipfel Levanna Centrale in den Himmel, eine beiderseits steil abfallende, nordseitig vergletscherte Felsschneide. Im Süden kann man die Gletschergipfel um den Cirque des Évettes bewundern, und im Westen die hohen Gipfel der Vanoise wie etwa die Grande Casse.
  • Das Refuge du Carro wird gerne auch über den ungemein aussichtsreichen Wanderweg des Sentier Balcon angesteuert. Als Ausgangspunkt bietet sich dann der Pont de l'Oulietta auf 2476 Meter an der Südrampe zum Col de l'Iseran an.

 

  • Einfache Wegstrecke (10.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Der Ùja Ciamarella, vom Gipfel aus gesehen.

Uja Ciamarella

Der Gran Paradiso.

Gran Paradiso

 

   

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