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Tour 813 - Hochrettelstein, Planner Seekarspitze, Hintere Gstemmerspitze, Mittlere Gstemmerspitze

Steiermark Niedere Tauern Wölzer Tauern

Bergtour Route Planneralm - Plannerknot - Hochrettelstein über SW-Grat auf und ab - Plannerknot - Planner Seekarspitze - Hintere  Gstemmerspitze - Mittlere Gstemmerspitze über SO-Grat (I, exponiert) auf und ab - Planneralm Gesamtaufstiegshöhe (m) 870 + 40 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse frühsommerlich gewittrig

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Plannerknot 1996 1588 410 1:05 BW1 6 (ca.) 170 6
Hochrettelstein 2220 1990 230 0:40 BW1 340 10570 2
Planner Seekarspitze 2072 1980 110 1:00 BW1 37 520 5
Hintere Gstemmerspitze 2090 2035 60 0:10 BW1 40 330 5
Mittlere Gstemmerspitze 2104 2050 60 0:20 BW3 84 700 4
Plannerkessel

Blick über den Plannerkessel. Im Hintergrund links Großer Rotbühel, in der Mitte Schreinl, ganz rechts Schoberspitze. Rechts, nahe am Bildrand, der noch dünnes Eis tragende Plannersee.

 

Am Plannerknot

Am Plannerknot mit Blick zum von Wolken umspielten Hochrettelstein.

 

Am Plannerknot

Blick am Plannerknot gegen Hintere Gstemmerspitze (Mitte hinten) und Planner Seekarspitze (Mitte rechts).

 

Hochrettelstein

An der Hinteren Gstemmerspitze: Hochrettelstein.

Anfahrt über das Ennstal nach Stainach, zwischen Gröbming und Liezen gelegen. Westlich der Ortschaft an großer Straßenkreuzung südwärts nach Irdning und Donnersbach. Dort Abzweig nach links auf Stichstraße zur Hotelsiedlung Planneralm. Großer P am Ortsanfang (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P durch die kleine Hotelsiedlung nach Osten zum „Universitätsheim“. Gleich danach rechts am Wegweiser „Hochrettelstein, Plannersee“ den breiten Wanderweg Nr. 902 über das Pistengelände nordostwärts höher. Man bleibt rechts der Bachkerbe, passiert einige Latschenflecken bis nach 0:30 der Plannersee erreicht ist. Vom hinteren Ufer führt ein schmaler Bergpfad die schrofendurchsetzte hinterste Gras- und Strauchflanke rechts hinauf um knapp südlich der Schrofenkuppe des Plannerknot den Grasgrat und den Weg Nr. 940 zu erreichen (0:30, Wegtafel). Nun links weiter, über den wenig höheren Graskopf des Plannerknot (0:05) hinweg, um dahinter dem länger gegen Nordosten ziehenden Verbindungsgrat zum gut sichtbaren Hochrettelstein zu folgen. Anfangs flach links in der obersten Grasflanke geht es zuletzt nach einer kleinen Einsattelung über einen breiten Rücken auf die mit Kreuz und Buch geschmückte Gipfelkuppe (0:40, vergl. unterstes Bild).
Zurück zum Plannerknot auf dem Anstiegswege in 0:35. Von diesem westwärts über den sanft ansteigenden, jedoch teils recht scharfen Grasgrat auf die Planner Seekarspitze (0:25, Signalstange). Danach geht es auf dem Graskamm etwa 30m hinab ehe man den direkten Abstiegsweg Nr. 17 zur Hotelsiedlung passiert. Folgt man dem Graskamm weiter ist bald darauf die völlig ungeschmückte Hintere Gstemmerspitze erreicht (0:10). Dahinter geht es allmählich 40m in die nächste Einschartung hinunter, aus der sich der allseits sehr steile Gras- und Schrofenkopf Mittlere Gstemmerspitze erhebt. Den höchsten Punkt, ebenfalls unmarkiert, erreicht man aus Südosten über die exponierte und teils felsigere Gratschneide (Stellen I) in 0:20.
Abstieg: Zurück an die Hintere Gstemmerspitze in 0:15. Wenig weiter ist der bereits berührte Wegverzweig erreicht von dem es nun nach Süden die steile Grasflanke mit sparsamen Kehren hinab geht. Talwärts schreitet man über einen kleineren Flankenabsatz hinaus dann geht es durch einen Strauchgürtel hinab zum Bach und in die nahe Hotelsiedlung zum P (0:50).

  • Wenig spektakuläre Gratwanderung, die allerdings gegen Ende an der Mittleren Gstemmerspitze eine deutlich exponierte Passage aufweist. Dieser Abschnitt sollte keinesfalls bei Nässe begangen werden.
    Der meist in Sicht liegende Ausgangspunkt, die Hotelsiedlung Planneralm, streckt etliche Pistenanlagen im Halbkreis über die Hänge im Talschluss des Plannerkessel hinauf. Wegen dieser nahen und gleich über zwei Wege erreichbaren Hotelsiedlung ist die Tour allerdings sehr gut für Tage mit unsicherem Wetterverlauf geeignet.
  • Der Hochrettelstein ist alpinistisch unauffällig und dürfte außerhalb der Niederen Tauern kaum bekannt sein, ist gleichwohl mit über 10 Kilometer Abstand zum nächst höheren Berg, dem südöstlich gelegenen Hohenwart, doch unerwartet eigenständig.
  • Da man sich nach nur einer Stunde des Anstiegs ausschließlich auf Graten befindet, ergibt sich reichlich Gelegenheit das durchaus prominente Panorama von Hochtor, Großer Buchstein und Haller Mauern im Osten über Warscheneck, Hochmölbing, Großer Priel bis Grimming und Hoher Dachstein im Westen zu studieren. Im Süden blickt man über das wogende Gipfelmeer der still gebliebenen inneren Wölzer Tauern.
  • Die weitere Route von der Mittleren Gstemmerspitze auf den mit 2136 Meter höchsten Gipfel, die Vordere Gstemmerspitze, bleibt weglos und folgt über einen wild bewegten, mit größeren Felsköpfen gespickten, scharf abfallenden Grasgrat. Der felsige Gipfelaufbau zeigt sich recht kompakt und dürfte per Augenschein bei Schwierigkeiten um II liegen.

 

  • Komplette Wegstrecke (9.9 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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