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Tour 778 - Piz Beverin

Graubünden / Grischun Adula-Alpen Piz-Beverin-Kette

Bergtour Route Glaspass - Westflanke (I) - Beverinlücke - oberste S-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 1160 Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
2998 1846 1160 2:45 BW2 393 4100 3
Nordwand

Die Nordwand, an der Straße zum Glaspass.

Westflanke

Unter dem Hoch Büel am Weg in die Westflanke.

Beverinlücke

Anstieg in die Beverinlücke.

 

Bruschghorn

Blick vom Gipfel gegen Südwesten auf Gelbhorn (links) und Bruschghorn (Mitte rechts der verschneite Hauptgipfel, rechts das markante Felshorn des Nordgipfels).

 

Am Gipfel

Am Gipfel.

 

Heinzenberg

Gipfelpanorama im Nordosten mit den weiten Osthängen des Heinzenberg. Im Hintergrund der isolierte Bergstock Calanda (Mitte links) und die Plessuralpen (rechts).

Anfahrt aus Norden von Chur, aus Süden vom San-Bernardino-Pass / Passo di San Bernardino, über die Schnellstraße zur Anschlussstelle Thusis-Nord. Dort Richtung Westen, die Bundesstraße 13 kreuzend nach Masein und weiter höher zum Bergdorf Tschappina. Von dort hinauf zum P am Glaspass auf 1846m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf dem Almweg zu den nahen Höfen von Usser Glas und dann links über eine Wiese hinab an den Gegenhang, der Nordflanke des Hoch Büel. Dort auf bez., deutlichem Pfad durch Zwergsträucher rechts ausweichend die Flanke empor, dahinter über Wiesen links höher und unter der Graskuppe des Hoch Büel hindurch (s. Bild oben rechts) auf den Verbindungsgrat zum Piz Beverin. Auf dessen Schneide, die rechts ins tiefe Kerbtal des Carnusbaches mit steilen Wiesenmatten, links ins Kar unter der Nordwand des Piz Beverin mit hoher Schrofenflanke abfällt, zwei hohe Grataufschwünge der Chräjenchöpfe höher. Etwas ausgesetztere Stellen sind dabei mit Ketten versehen. Ab der Schrofenkuppe P 2568 befindet man sich am felsigen Gipfelfuß des Piz Beverin. Man bleibt in der gut mittelsteilen Westflanke (I) über dem Carnusbach um nun wenig ansteigend eine Folge von Runsen (ggf. vereist) und Felsrippen zu queren, ehe es zuletzt steiler in die Beverinlücke auf 2826m empor geht (2:20, s. zweites Bild v.o.). Dahinter zwischen groben Felsblöcken wenige Schritte hinab an den vom Bergdorf Wergenstein herauf ziehenden Weg. Nun links über die weite Südabdachung des Gipfels empor. Anfangs ist eine niedrigere Steilstufe zu überwinden, dann zieht der Steig im Zickzack auf das lang ausgedehnte Gipfeldach. Der höchste Punkt, geschmückt mit einem großen Gipfelsteinmann liegt am Ende jäh über den gewaltigen Nordabstürzen (0:25).
Abstieg auf dem Anstiegswege: in 0:20 hinab zur Beverinlücke, 2:05 zum Glaspass.

  • Die längere Passage durch die wilde, vormittags schattige Westseite (brüchiges, rutschiges Schiefergestein) führt in Spätsommer und Herbst ggf. über Hartfirn, wenn der Pfad in den diversen Steilrinnen nicht gar vereist ist. Der landschaftlich nicht so eindrückliche Anstieg aus Südosten, etwa von Wergenstein, ist dann weniger heikel.
  • Das sehr sehenswerte Gipfelpanorama ist lediglich im Südwesten durch das höhere Bruschghorn beeinträchtigt und glänzt im Westen mit den 90 Kilometer entfernten, gut einsehbaren Berner Alpen (insbesondere Finsteraarhorn, Lauteraarhorn und Schreckhorn), sowie den Urner Alpen von Galenstock über den ganzen Winterstein bis Sustenhorn und Fleckistock. Diese gewaltigen Bergketten setzen sich im Norden mit den lang ausgedehnten Glarner Alpen von Oberalpstock über Tödi, Vorab und Piz Segnas bis Ringelspitz fort. Jenseits des Rheingrabens folgen die Südwände der Rätikongipfel und die eisig glänzenden Silvrettagipfel. Im Osten, in bald 90 Kilometer Entfernung, ragen Ortler und Königsspitze auffällig heraus, gefolgt von den Bernina-Alpen. Im Süden fallen die besonders isolierten Felsspitzen von Monte Disgrazia, Piz Platta und Pizzo Tambo auf.

 

  • Einfache Wegstrecke (4.8 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Blick an der Beverinlücke hinab in die Westflanke.

Beverinlücke

Ansicht aus Südwesten vom Hauptgipfel des Bruschghorn. Im Vordergrund das verschneite, oberste Tal Carnusa.

Ansicht aus Südwesten

 

   

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