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Tour 776 - Scopí

Graubünden / Grischun Adula-Alpen Medelser Gruppe

Bergtour Route Lukmanierpassstraße (nördlicher Galerieausgang) - W-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1260 Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3190 1930 1260 2:55 BW1 792 8060 2
Am Westgrat

Am Westgrat:
Blick zum Gipfel,
und zurück zur Passhöhe mit dem Stausee. Tief unter dem Bergkamm gegenüber, der vom Piz Rondadura (außerhalb des Bildes) nach Norden zieht, wird der Gotthard-Basistunnel durchgegraben.

Stausee

 

Blick zum Pizzo Campo Tencia

Blick gegen Südwesten auf die Tessiner Alpen mit dem Pizzo Campo Tencia (Mitte).

 

Berner Alpen

Panorama im Westen mit den Berner Alpen von Aletschhorn über Finsteraarhorn bis zum Doppelgipfel von Lauteraarhorn und Schreckhorn.

 

Tödi

Der Tödi im Nordosten.

 

Rheinwaldhorn

Güferhorn und Rheinwaldhorn.

 

Anfahrt aus Norden vom Vorderrheintal über Disentis / Mustér, aus Süden vom Valle Leventina, zum Lukmanierpass / Passo del Lucomagno. P am nördlichen Galerieausgang neben dem großen Stausee Lai da Sontga Maria (s.a. Google Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P uferseitig auf das bewachsene Galeriedach hinauf und dieses entlang bis zu einem großen Steinmann (0:10) gegenüber des Val Rondadura. Von hier führt ein Pfad in langen Kehren über steilere Gras- und Zwergstrauchflanken nördlich um eine ausladende Hangschulter ins Kar Puoza ehe es flacher unter den Auslauf des Westgrates geht. Nun in steilen Kehren über erdigen Schutt und Geröll, ggf. Firnfelder, von Norden auf den Gratfirst empor (1:15). Auf dem hoch heraus gehobenen Grat (s. oberstes Bild), anfangs noch grasbewachsen, dann bedeckt mit blättrigem Schutt und Geröll, abschnittsweise auch felsdurchsetzt, geht es sanft ansteigend weiter, um gipfelwärts, ab P 2952, wieder steil empor zu ziehen. Nahe unter dem Gipfel ist zunächst eine kleine Berghütte erreicht, daneben links ausweichend über die oberste, brüchige Steilflanke das weite, künstlich geschaffene Gipfelplateau, das von Radar- und Funkanlagen der militärischen und zivilen Luftsicherung flankiert ist (1:30).
Abstieg auf dem Anstiegswege: 1:00 zum Ende des Westgrates, 1:10 zum P.

  • Die Tour führt auf einen bebauten Gipfel. Am künstlich eingeebneten Gipfelplateau steht man vor etlichen technischen Anlagen und Gebäuden der militärischen und zivilen Luftsicherung, die über eine weiter nördlich verlaufende Materialseilbahn an die Passstraße angebunden sind.
  • Kurze, dafür recht steile Tour, bei der man auf jegliche Bäche, Seeaugen, Wasserfälle, Waldbäume und Almhütten verzichten muss. Allerdings bleibt der große Stausee an der Passhöhe überall Blickfang (s. zweites Bild). Der Westgrat, und erst recht der Gipfel, sind weit herausgehoben und gewähren beeindruckende Tiefblicke auf den Lukmanierpass / Passo del Lucomagno.
  • Der Ausblick, der sich bereits am Westgrat eröffnet, präsentiert im Nordhalbkreis mit den Berner Alpen, ganz besonders aber mit den lang aufgereihten Urner Alpen und den Glarner Alpen eine begeisternde Gipfelparade. Im Südhalbkreis gleißen Gletschergipfel wie Pizzo Campo Tencia und Basòdino. Im ferneren Südwesten sind noch sehr gut die Berggiganten von Monte Rosa bis Weisshorn zu bestaunen. Gen Osten, auf die Bergwelt um die Greina-Ebene mit Piz Medel, Piz Vial und Piz Terri sowie zum streng vergletscherten Rheinwaldhorn, kann man erst am Gipfelplateau blicken.

S. a. Gipfelpanorama

  • Einfache Wegstrecke (5.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Blick beim Anstieg zum Piz Lai Blau zum Scopí.

Scopí

Gesamtansicht aus Nordwesten vom Piz Lai Blau. Rechts in der Tiefe der Stausee Lai da Sontga Maria am Lukmanierpass.

Gesamtansicht aus NW

 

   

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