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Tour 743 - Wölfeleskopf, Mataunkopf

Südtirol / Alto Adige Ötztaler Alpen / Alpi Venoste Nauderer Berge

Bergtour Route Pleif - Zaletzjoch - Wölfeleskopf über W-Rücken auf und ab - Mataunkopf über O-Rücken auf und ab Gesamtaufstiegshöhe (m) 1200 Tage 1 Verhältnisse frühsommerlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Wölfeleskopf 2894 1795 1100 3:10 G1 65 620 4
Mataunkopf 2892 2799 100 0:25 G1 76 770 4
Großer Schafkopf

Gipfelausblick am Wölfeleskopf:
gegen Nordosten auf Großer Schafkopf (links) und Glockturm (Mitte rechts),
gegen Westen über das Zaletzjoch zum Mataunkopf.

Mataunkopf

 

Blick nach Süden

Blick nach Süden übers Langtauferer Tal gegen Danzebell (das markante Horn links) und Mittereck (Mitte). Im Hintergrund rechts findet man die nordwestlichen Ortleralpen.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Anfahrt über die Reschenpass-Bundesstraße nach Graun / Curon. Von dort ins Langtauferer Tal / Vallelunga nach Pleif (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P dem Hinweis „Großer Schafkopf, Nr. 9“ folgend durch den kleinen Weiler zum nahen Waldrand hinauf, wo es an einem Weidezaun entlang nach rechts über den kleinen Pleifbach geht. Darauf steigt der schmale Wurzelpfad einen sehr steilen Lärchenhang, bald -rücken, empor, ehe man nach 1:00 die letzten Bäume hinter sich lässt und nach 0:15, etwas oberhalb der Neuen Patziner Alm, einen ausgeschilderten Wegverzweig erreicht. Hier links weiter, dem nun breiteren Pfad Nr. 9 entlang, der sich um einen Grasrücken herum (das Patziner Stoanmandl im vordersten Südostgrat des Wölfeleskopf) nach Westen wieder ins obere Tal des Pleifbaches wendet. Dort im Talboden über steinige Weiden höher nahe an eine große, in den Hang verbaute Hütte. Links von dieser höher zu einem Seelein (P 2653) und über einen kleinen Moränenwall in den flacheren Talhintergrund, wo sich der Weg gabelt. Nun mit Vorteil geradeaus 100 Meter empor in das breit gelagerte Zaletzjoch (Saletzjoch) auf 2799m (1:40). Von dort auf den ungeschmückten Gipfel des Wölfeleskopf geht es rechts über einen mittelsteilen Blockrücken (0:25 hin und zurück).
Wieder am Joch zurück kann man gegenüber am breiten, sanft ansteigenden Rücken entlang den gleich hohen Mataunkopf (0:25 hin und zurück) mitnehmen, dessen höchster Punkt gleichfalls leer ist.
Abstieg: Vom Zaletzjoch in 1:00 zum Wegverzweig nahe der Neuen Patziner Alm, 0:45 nach Pleif.

  • Das unmittelbare Tourengebiet wirkt etwas fade. Von den Gipfeln bietet sich aber ein sehr schöner Einblick in das stark vergletscherte Ende des Langtauferer Tals, über dem Weißseespitze (3526m), Langtauferer Spitze (3520m) und Weißkugel (3739m) thronen. Im Nordosten fesselt die unvermittelt hoch herausragende Felsbastion des Glockturm (3353m), im Westen wandert das Auge über die Fortsetzung des eigenen Grates zur schroff herausragenden Plamorder Spitze (2981m).
  • Vom Mataunkopf bietet sich auch ein etwas direkterer Abstieg über den einfachen, mit Gras bewachsenen Südostrücken an, den man gut in Richtung des Seelein bei P 2653 verlassen kann.
  • Der steile Südostgrat des Wölfeleskopf, früh im Jahr schneefrei, zeigt sich kompliziert; auf halbem Weg zum Übergang des Weges Nr. 4 bei P 2744 soll hier eine Anstiegsroute verlaufen, die jedoch nicht zu entdecken war. Sie verläuft möglicherweise in einer sanft S-förmig gewundenen Reiße und ist eher für den Abstieg geeignet.
  • Tatsächlich war statt dem Anstieg über das Zaletzjoch die Überschreitung des Wölfeleskopf über den Südostgrat und Abstieg über den Nordostrücken durch das Wölfelesjoch (2842m) mit Anstieg zum Großen Schafkopf (2998m) geplant. Die erfolglose Routensuche am oberen Südostgrat (I-II, zusätzliche Zeit 0:30 und 100hm) und generell schlechte Schneeverhältnisse führten zunächst zu einen kompletten Tourabbruch. Der folgende spontane Anstieg in das Zaletzjoch erbrachte dann einen unvermutet einfachen Zugang zum Wölfeleskopf über dessen Westrücken.
  • Am Weg zwischen den beiden Gipfeln bewegt man sich genau am Alpenhauptkamm und der Grenze zwischen Nord- und Südtirol.
  • Die frühsommerlichen Verhältnisse herrschten bereits an einem 12. Mai.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.1 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

   

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