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Tour 710 - Warscheneck

Oberösterreich Totes Gebirge Warscheneckstock

Bergtour Route Bergstation Wurzeralm-Standseilbahn - Brunnsteiner See - P 2137 über NO-Rücken auf und W-Grat ab - Todtenmann - Warscheneck über N-Rücken auf und ab Gesamtaufstiegshöhe (m) 1100 + 100 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse herbstlich, Gipfelkamm nebelverhangen

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
P 2137 2137 1390 780 2:15 BW1 67 675 4
Warscheneck 2389 2070 320 1:05 BW2 656 14090 2
Seeleiten

Der Ramesch (2119m), rechts im Vordergrund die Seeleiten-Hänge unter Gipfel P 2137.

 

Am Todtenmann

Rückblick vom Fuß des Todtenmann zum namenlosen Gipfel P 2137.

 

Warscheneck

Aufstieg zum Todtenmann. Links hinten das Warscheneck.

 

Am Todtenmann

Am Todtenmann.

 


Gesamtansicht aus Osten mit der Anstiegsseite, gesehen vom Großen Pyhrgas. Links im Mittelgrund die grünen Böden um die Wurzeralm.

Gesamtansicht

 

Warscheneck und Hochmölbing

Warscheneck (links) und Hochmölbing (rechts) aus Nordwesten vom Großen Priel.

Anfahrt aus Süden vom Ennstal über Liezen, aus Norden von der Abfahrt Spital der Pyhrnautobahn, über die Pyhrnpaßstraße. P auf 807m an der Talstation der Wurzeralm-Standseilbahn nördlich des Passes. (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von der Bergstation auf 1427m geht es zunächst den breiten Fahrweg Nr. 201 oberhalb des Linzer Hauses westwärts am Waldrand entlang in den weiten, offenen Karboden In der Filzen. Kurz nachdem man dort den Frauenkar-Lift passiert hat (auf etwa 1390m), geht es am Verzweig mit dem Weg Nr. 218 (zur Liezener Hütte) rechts, nordwärts weiter. Nun im lichten Lärchenwald unter den hohen Abbrüchen des isoliert stehenden Ramesch-Felsgipfels hindurch zum nahen, malerisch gelegenen Brunnsteiner See (1422m, auch fälschlich mit 1454m angegeben) im Filzenboden-Kar, das unter den steilen, ausgedehnten Gras- und Schrofenhängen der Seeleiten liegt. Hinter dem See nun länger nach rechts die Seeleitenhänge höher (s. oberes Bild), anfangs durch Buschwerk, bald offenes Gelände, bis hinaus an den Sattel auf etwa 1840m (1:20), der den Übergang zur Dümler Hütte (Weg 293) bietet und rechts von einem markanten Schrofenkopf (Rote Wand, 1872m) flankiert wird.
Nun links dem Gipfelziel entgegen, einem guten Bergsteig folgend, der anfangs einen breiten Grasrücken höher steigt, ehe er bald links die obere Seeleitenflanke quert um auf die weiten Anhöhen oberhalb der rechts abfallenden Speikwiesen zu gelangen. Mit etwa 30m Verlust über Matten wieder hinab und in die mittelsteile Nordflanke von P 2137, wo nun der Kalkfels dominiert. Ehe der Pfad zum Sattel am Fuße des markanten Todtenmann (auch Toter Mann) quert, kann man beliebig ansteigend den ungeschmückten, namenlosen Gipfel P 2137 mitnehmen (0:55, s. zweites Bild). Von diesem westwärts in die gut 60m tiefere, felsige Scharte oberhalb der steinigen Einöde des Glöckelkar. Gegenüber geht es nun über Schichtbänke den steilen, mächtigen Felsrücken am Todtenmann empor, der einen zuoberst nach kurzem Ausflug in die steile Südflanke auf die Kammhöhe bringt. Über sie, die links, gegen Süden, über steile Felsabstürze aufragt, nach rechts dagegen in weiter, kahler Abdachung (dem Arbesboden) abfällt, weiter nach Westen über Karren und Schrattenfelder hinweg bis an einen plateauähnlichen Sattel, wo aus Norden der Weg 201 von Vorderstoder heraufkommt. Nun schwenkt der breite, schrofige Gipfelkamm nach Süden, wo man etwas höher zuerst einen Mobilfunkmast passiert ehe kurz darauf, hart am Rand der südseitigen Abstürze, der höchste Punkt des Warscheneck mit großem Metallkreuz erreicht ist (1:05).
Überschreitung nach Südwesten über den Felsrücken des Roßarsch zum Wanderweg Nr. 218 mit Rückkehr zum Frauenkar-Lift wegen dichtem Nebelaufzug abgebrochen.
Abstieg auf dem Anstiegswege: 1:20 bis zum Sattel bei der Rote Wand und in 1:05 zur Seilbahn-Bergstation.

  • Das Warscheneck (aus dem Althochdeutschen: scharfes Eck) ist außerhalb Österreichs weniger bekannt, obwohl ein durchaus bedeutender Berg: Der nächst höhere Gipfel findet sich erst knapp 14 Kilometer entfernt an der Spitzmauer nahe des Hauptgipfels Großer Priel, und die tiefste Einschartung dorthin fällt am Salzsteigjoch über 650m tief auf 1733m ab.
  • Der Aufstieg über den Brunnsteiner See ist großartig. Der kleine See liegt zauberhaft zwischen steil aufragenden Wänden und Felsen vor dem Warscheneck, und der reizvolle Umweg über den Sattel am markanten Schartenkopf Rote Wand ist jeden Schritt wert. Die aussichtsreiche Passage auf dem weit herausgehobenen Rücken um den Todtenmann und der spannende, teils verwickelte Anstieg über die Schichtbänke am Ostgrat des Warscheneck stehen den Eindrücken zu Beginn in nichts nach. Solch schöne Tourengebiete Besonders empfehlenswert, zumal ohne eintönige Fichtenforste und heiße Latschendickichte, wünschte man sich häufiger.
  • Vom Gipfel sollte man eine großartige Sicht auf das Dachsteingebirge, aufs Tote Gebirge und die Gesäuseberge haben.
  • Alternativ kann man das Warscheneck auch auf einem Klettersteig entlang des Südostgrates erreichen.

 

  • Download der einfachen Wegstrecke (6.4 Kilometer) als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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