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Tour 696 - Lyfispitze

Südtirol / Alto Adige Ortleralpen / Gruppo dell'Ortles Laas-Marteller Kamm

Bergtour Route Zufritthaus - Lyfialm - Lyfital - SW-Flanke - oberster S-Rücken Gesamtaufstiegshöhe (m) 1480 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3352 1880 1480 3:20 G1 159 1250 4
Lyfispitze

Lyfispitze aus dem Lyfital oberhalb des Lyfiknott.

 

Ausblick nach Süden

Blick vom Gipfel nach Süden über das Lyfital gegen Veneziaspitzen (links) und Monte Cevedale (Mitte rechts).

 

Zufrittspitze und Hintere Eggenspitze

Im Südosten steigen über dem Martelltal Zufrittspitze (links), Weißbrunnerspitze (Mitte) und Hintere Eggenspitze (rechts) auf.

 

Laaser Spitze

Die Laaser Spitze im Nordosten, direkt davor die flache Schluderspitze und näher im Verbindungsgrat der markante Turm des Schluderzahn. Am Horizont erstrecken sich die Ötztaler Alpen, in der Tiefe davor findet man den Vinschgau.

 


Lyfispitze aus Südosten

Die Lyfispitze aus Südosten vom Zufrittal. Links das Lyfital, rechts das Rosimtal.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Anfahrt aus dem Vinschgau / Val Venosta ins Martelltal / Val Martello bis zum Ende des Zufrittsee. P auf 1880m am Zufritthaus (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P dem bez. Bergpfad folgend die bewaldete Flanke hinauf zur Lyfialm (Jausenstation) 0:30. Rechts vorbei und in gleicher Richtung die weiterhin verstreut bewaldete, sanft ansteigende Flanke höher. Bald, nachdem die letzten Bäume passiert sind, kreuzt man einen hangquerenden Wanderweg (Wegtafel). Nun senkt sich das Lyfital in sanfter, begrünter Mulde ein. Dem flach darin fließenden Bach folgt man links über grüne Wiesen weiter, bis man - einen Steg lässt man aus - bei einem markanten Felshöcker auf die rechte Seite wechselt. Nun zeichnet sich der bez. Pfad wieder deutlicher ab und steigt einen ersten Talabsatz an. Links darüber geht es eine Mulde hinauf, die rechts von einem markanten Höhenzug, dem Lyfiknott, überragt wird. Allmählich zieht der Pfad auf einen begrünten Altmoränenrücken um schließlich in der Flanke des Höhenzugs auf eine weite Anhöhe am Oberende des Höhenzugs zu führen (1:30, s. oberes Bild). Nun leiten Steinmännchen mitten durch das kuppige Hochtal auf einen sanft ansteigenden Moränenrücken (fester Schutt) und schließlich in den obersten, steinigen Karboden rechts vor zwei Seelein (2968m), unter dem Lyfijoch gelegen.
Rechts vor dem spitz aufragenden Gipfel zieht hier ein auffällig breiter, kurzer Blockschuttrücken herab um zu unterst als steiler Felsabbruch zu enden. Über mittelsteile Blockhalden unter diesem Abbruch höher, den Steinmännchen nach, um hinter diesem Rücken rechts haltend bei etwa 3200m auf eine Schulter am Südgrat zu gelangen. Nun über den breiten, obersten Südgrat, zunehmend steiler durch grobes Blockwerk, zum höchsten Punkt, den lediglich eine Markierungsstange ziert (1:20).
Abstieg wie Anstieg: 0:55 zur weiten Anhöhe oberhalb des Lyfiknott, 0:55 zur Alm, 0:20 zum P.

  • Wie meist im Martelltal sehr angenehm zu gehendes erdiges Gelände, wobei auch längere Passagen durch Blockhalden gegen Ende völlig unproblematisch bleiben.
  • Der Gipfelausblick ist mehr als sonst zu loben: Im näheren Westen blickt man auf die Umrahmung des Laaser Ferner mit Große Angelusspitze, Vertainspitze und Rosimjoch, im Hintergrund von der Königsspitze überragt, nach Norden geht der weite Blick in die Ötztaler Alpen mit Reschenpass, Weißkugel und Similaun, im Süden, beim gesamten Abstieg als weit dahin ziehende Gipfelparade im Visier, erheben sich über dem Martelltal die schroffe Felspyramide der Zufrittspitze, die Hintere Eggenspitze, die Veneziaspitzen und der Doppelgipfel Zufallspitze / Monte Cevedale, allesamt 3300 bis fast 3800m hoch und teils stark vergletschert (s. zweites Bild).
  • Die steile Route von den Karseelein ins Lyfijoch (3193m) und weiter über den Südwest- bzw. Nordwestgrat (ab Vorgipfel P 3338) wird augenscheinlich kaum noch begangen, die Markierungen verfallen. Statt dessen empfiehlt sich seit jüngerer Zeit die hier beschriebene Route, die durchweg gut markiert ist.
  • Heilung der abgebrochenen Wintertour 604 zur Lyfispitze.
  • Tour alleine begangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.1 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

   

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