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Tour 687 - Aiguille Pers

Savoyen Zentrale Grajische Alpen
Savoie Alpes Grées Centrales

Bergtour Route Col Pers - W-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 630 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3386 2758 630 1:45 BW2 32 500 5
Col de l'Iseran

Col de l'Iseran und Pointe de Charbonnel (3752m).

 

Aiguille Pers und Pointe du Montet

Aiguille Pers und Pointe du Montet.

 

Levanna

Ausblick vom Gipfel nach Osten auf die drei Gipfel der Levanna (Mitte links und Mitte).

Ausblick vom Gipfel nach Norden auf La Tsanteleina (links), Pointe Bazel, Punta de Calabre (Mitte), Roc Bassagne und Punta Galisia (rechts).

Gipfelpanorama im N

 

Ausblick im Nordosten

Im Nordosten entdeckt man in der Ferne die Paradisogruppe, rechts steht ganz nah die Aiguille Rousse.

Anfahrt aus Norden über Bourg-St.-Maurice (hierher z.B. über den Col du Petit-St.-Bernard) und Val d'Isere, aus Süden und Osten von Turin über Susa, den Col du Mont Cenis und Bonneval-sur-Arc, zum Col de l’Iseran auf 2768m. Auf der Passhöhe den breiten, 2km langen Fahrweg nach Osten zum Straßenende beim Wintersportzentrum Glacier du Grand Pisaillas (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Am Straßenende, dicht bei einem einzelnen Gebäude, kommt links eines Moränenhanges ein Bächlein herab, an dem ein Pfad entlang führt. Dieser wendet sich wenig weiter oben nach rechts über den Moränenkamm, dann geht es zunächst noch begrünt und eben weiter, bald steiler durch loses Geröll, schließlich links über einem Gletscherbach hinauf zum Sattel Col Pers (0:40). Den Steindauben folgend nach rechts einen mäßig steilen Feinschutthang schräg höher, bis nahe unter die erste Graterhebung, der Pointe Pers, 3327m. Danach ist bereits der ebene Gratfirst erreicht, ein breiter, mit feinem Schutt bedeckter, kurz auch felsigerer Rücken, der nach links, Norden, jedoch in hoher Steilwand zum Glacier Pers abbricht. Zuletzt wird der Kamm steiler um am höchsten Punkt, geschmückt mit einer großen Steindaube, zu enden (1:05).
Abstieg wie Aufstieg (1:00 zum P).

  • Östlich des Col de l'Iseran und des Wintersportzentrums am Glacier du Grand Pisaillas gelegener, gleichmäßiger Karling über drei großen Karen.
  • Der Col de l'Iseran ist der höchste im Transitverkehr befahrbare Alpenübergang. Er verbindet den Schiort Val d'Isere mit Bonneval-sur-Arc. Wegen seiner Höhe ist der Pass meist nur von Juni bis Anfang Oktober offen. Häufig wird der Col de la Bonette als höchster Alpenpass angeführt. Die Straße steigt tatsächlich bis auf 2802m an, beschreibt dabei jedoch eine Runde um die Cime de la Bonette. Der eigentliche Pass zwischen den Tälern von Ubaye und Tinée liegt dabei nur 2678m hoch. Zweithöchster Straßenübergang der Alpen ist das Stilfser Joch in den Ortleralpen mit 2757m.
  • Wer sich an den Liftanlagen des benachbarten Wintersportzentrums nicht stört, wird viel Gefallen finden an dieser kurzen Tour. Von Beginn an bewegt man sich in hochalpinem Gelände Besonders empfehlenswert, der P liegt direkt unter einem Moränenkamm neben einem Gletscherabfluss. Die halbe Strecke führt über einen aussichtsreich hoch herausgehobenen Kamm. Der Ausblick ist dabei grandios: Im Norden blickt man auf die Nachbarn Aiguille de la Grande Sassière, die „Rückseite“ der Umrahmung des Fondgletschers mit La Tsanteleina, Punta de Calabre, Roc Bassagne bis Punta Galisia, im Osten auf die für deutsche Berggänger unbekannte Levanna Centrale (3619m), im Süden ragen die teils mächtig vergletscherten Bergpyramiden von Ùja Ciamarella, L’Albaron, Pointe de Charbonnel und Pointe de Ronce auf (sämtlich über 3600m hoch), im Westen Dent Parrachée, rechts flankiert von den Gletschergipfeln der Vanoise, bis endlich der Blick an Grande Casse und Grande Motte hängen bleibt, wenn sie hierher auch nicht ihre Schauseiten präsentieren. In der Ferne ist problemlos Prominenz wie Mont Blanc, Grandes Jorasses oder Grand Combin auszumachen.
  • Trotz der Kürze der Tour sollte nicht übersehen werden, dass man sich auf weit über 3000m befindet. Besonders wenn der Kammzug vom Winter her noch überwächtet ist, droht allerhöchste Gefahr über den nordseitigen Felsabstürzen.
  • Der Weiterweg vom Gipfel nach Süden zur etwas höheren Pointe du Montet (3428m) führt zunächst durch eine wenig tiefere, kleine Einschartung (I+, exponiert) auf einen blockigen Rücken und über eine weitere Scharte zum Gipfelaufbau. Dieser dürfte Schwierigkeiten oberhalb von II+ aufweisen und exponiert bei dürftigen Sicherungsmöglichkeiten sein.
  • Vergl. auch Tour 761 zur Ouille Noire.

 

  • Einfache Wegstrecke (Anstieg 2.9 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de


An der Auffahrt zum Col de l'Iseran: L'Albaron, Dôme du Grand Fond und Pointes du Grand Fond.

An der Südrampe des Col de l'Iseran

Ansicht aus Südwesten von der L'Ouillette (3082m) über die Berge unmittelbar östlich des Col de l'Iseran (2764m):
Links Signal de l'Iseran (3237m), daneben der tiefe Sattel des Col Pers (3009m), die Schulter Pointe Pers (3327m), Aiguille Pers (3386m) und Mitte rechts schließlich die Pointe du Montet (3428m). Rechts im Vordergrund die Südauffahrt zum Col de l'Iseran.

Gesamtansicht

 

   

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