Homepage
 

 

 

Tour 632 - Piz Grevasalvas

Graubünden / Grischun Albula-Alpen Lagrevgruppe

Bergtour Route Plaun da Lej - Grevasalvas - Lej Nair - NO-Flanke - oberster NO-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1130 Tage 1 Verhältnisse sommerlich, Gipfel in Wolken.

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit[1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
2932 1805 1130 3:20 G1 101 2050 4

Silser See / Lej da Segl

Blick über Grevasalvas auf den Silser See / Lej da Segl.

 

Foto: Thehighrisepages.de

Anfahrt - aus Westen über den Malojapass / Passo del Maloja, aus Osten über Silvaplana / Silvaplauna - ins Oberengadin / Engiadin'Ota. P in Plaun da Lej am Silser See / Lej da Segl (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von Plaun da Lej entlang einer breiten Fahrstraße westwärts die Kehren hinauf in die Alpsiedlung Grevasalvas auf 1941m. Östlich des kleinen Weilers auf markiertem Wanderweg an einem Weidezaun weiter und bald nordwärts ziehend die steilen Abbrüche des Muotta (2055m) streifend zum Punkt 2011 (Wegtafel, Kreuzung mit der Via Engiadina) hinauf. Links haltend weiter, wo der Pfad nun wellige, südseitige Weidehänge leicht ansteigend gegen Westen traversiert. Am Wegscheitel auf einem Hangvorbau lässt man den Pfad zur Fuorcla Grevasalvas (Wegtafel) aus und gelangt gerade aus weiter zur Plaun Grand, wo man nach einer sanften Bachmulde mit dem Abfluss des Lej Nair, dem Ova dal Mulin, an den Punkt 2310 (Wegtafel) gelangt. Nun rechts weiter, wo an der größeren Hangstufe neben dem Bächlein der steilste Abschnitt der Tour folgt, bevor man darüber den Lej Nair auf 2456m erreicht (2:00). Am See südlich vorbei und durch etwas Geröll in ein westlich ziehendes, kurzes Tälchen hinein. Darauf befindet man sich in einer ausgedehnten, ganz eigentümlichen Gletscherschlifflandschaft. Meist über plattige, gestufte Felsbänke in labyrinthischer Wegführung den Steindauben folgend westwärts gegen den sanften Nordostgrat höher. Zunächst deutlich vor ihm bleibend, an kleinen Seeaugen zwischen blanken Felsen vorbei, mehr südwestwärts weiter und schließlich über Schneefelder auf den breiten Gratkamm. An der Gipfelsteindaube (mit Gipfelbuch) am flachen Gipfel des Piz Grevasalvas steht man nach 1:20.
Abstieg wie Aufstieg: In 1:05 zum See zurück, weitere 1:05 nach Grevasalvas, 0:25 zum P.

  • Der Piz Grevasalvas erhebt sich unmittelbar über dem südlich eingebetteten Lunghinsee / Lägh dal Lunghin und fällt gegen diesen in mehreren übereinander liegenden Felsstufen ab. Die hier passierte Ostseite ist dagegen abgeflacht und leicht zu besteigen. Südwestlich liegt am Pass Lunghin auf 2645m der europäische Hauptwasserscheidepunkt, der zur Nordsee, ins Schwarze Meer und ins Mittelmeer entwässert.
  • Der Lunghinsee, auf 2484 gelegen, gilt als Quelle des Inn / En.
  • Landschaftlich durchgängig sehr lohnend. Besonders die verwickelte und spannende Passage über die Gletscherschliffe zwischen See und Gipfel bleibt in Erinnerung. Am Gipfel sollte man eine umfassende Aussicht auf das Oberengadin und die Bernina-Alpen haben. Auch der Blick auf die formenreiche Gipfelflur des Bergell sollte großartig sein, wenn auch durch den etwas niedrigeren, südwestlichen Nachbarn Piz Lunghin ein wenig eingeschränkt. Nach Norden zu sieht man u.a. bis zum Marmorera-Stausee bei Bivio.
  • Die Route ist durchgängig markiert, jedoch bei schlechter Sicht oberhalb des Lej Nair, wo man sich durchgängig auf ausgedehnten Felsbänken und -absätzen mit kaum wahrnehmbaren Trittspuren befindet, leicht zu verfehlen.

 

  • Anstiegsweg (6,8 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

 

                                 

 

   

[ Startseite | Zurück | Legende | Links | Suchen | Hilfe | Impressum | Haftung | Seitenanfang ]
© Thehighrisepages.de