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Tour 615 - Mont Tout Blanc

Aostatal Grajische Alpen Paradisogruppe
Val d'Aosta Alpi Graie Gruppo del Gran Paradiso

Bergtour Route Thumel - Vallone della Vaudalettaz - Colle del Leynir - SW-Kamm Gesamtaufstiegshöhe (m) 1590 Tage 1 Verhältnisse frühsommerlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3438 1850 1590 5:00 G1 111 500 4
Punta del Leynir

Anstieg zum Colle del Leynir (links), überragt von der Punta del Leynir.

 

L'Aouille und Cima di Entrelor

Nachbarn auf Augenhöhe: Links L’Aouille, 3440m, in der Mitte Cima di Entrelor, 3430m. Durch das Gletscherbecken rechts hinab geht es nach Pont.

 

La Grivola

Blickfang im Nordosten, La Grivola.

 

Gran Paradiso

Gipfelpanorama im Osten mit Gran Paradiso (Mitte links), La Tresenta (Mitte rechts) und Ciarforon (rechts).

Beim Abstieg durchs obere Vallone della Vaudalettaz fesselt die gewaltige Ostwand der Grande Rousse den Berggänger.

Grande Rousse

 


Grande Rousse

Ähnlicher Standort, gesehen beim Anstieg zur Punta del Leynir.

 

Gesamtansicht

L’Aouille (links) und Mont Tout Blanc (Mitte) aus Südwesten von der Punta del Leynir.

Anfahrt aus dem Aostatal über Villeneuve ins Val de Rhêmes. Großer P auf etwa 1850m am Straßenende bei Thumel (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P, einige Minuten vor dem Weiler Thumel gelegen, zu den wenigen Häusern und hinab zur Brücke (1868m) über die reißende Dora di Rhêmes. Jenseits im dichten Wald, rechts eines tiefen Tobels, in zahllosen Kehren die 300m hohe, steile Talschwelle hinauf um oberhalb des Waldrandes in den flacheren Wiesenboden nahe des Vaudalettaz-Baches im ostwärts ziehenden Vallone della Vaudalettaz zu gelangen. Man bleibt rechts des Baches, überwindet eine kleinere Talstufe und wechselt nahe der Hütten der Alpage La Vaudalettaz (auch Montagna Vaudaletta), 2443m, auf die linke Bachseite. Man bleibt zunächst weiter dicht am Bach, überwindet bald einen Wiesenbuckel neben einem Wasserfall und folgt dem Trittpfad der flach, dann stetig ansteigend in der Flanke eines hoch aufsteigenden, begrünten Kammes bis in die weite Muldenlandschaft am Fuße der Felsabstürze von L’Aouille und Tout Blanc führt. Nun nicht jenen Steindauben nach, die links hinauf zum Col dell’Aouille leiten, sondern flach weiter traversierend, nun südwärts, bis in die markante Mulde links unter der Steilflanke der Punta del Leynir (vergl. oberstes Bild), in der man schließlich zum Colle del Leynir auf 3084m ansteigt (4:05).
Vom sanften Sattel, an dem eine Panoramatafel steht, nach links, um in Kehren, deutlichen Steigspuren folgend, einen steileren aber nicht sonderlich hohen Schrofenabbruch zu überwinden. Damit befindet man sich auf dem breiten Südwestkamm, einer gewaltigen, mit erdigem Feinschutt bedeckten Rampe, die lange sanft, erst zu oberst mäßig steil an den waagrechten Gipfelkamm heran führt. Sie ist beliebig begehbar. Von den drei Graterhebungen ist die mittlere die leicht höhere (0:55).
Abstieg wie Aufstieg: 0:20 zum Sattel, 3:05 zum P.

  • Der Mont Tout Blanc bildet zusammen mit L’Aouille, 3440m, und Cima di Entrelor, 3430m (s. zweites Bild) ein Dreigestirn. Die gewaltige Rampe des Südwestkammes (s. unteres Bild) erinnert in ihrer Weite an die Laste am Antelao in den Dolomiten, ist aber ungleich einfacher zu gehen. Der erdige Feinschutt gerät beim Abstieg zum wahren Genuss.
  • Die Gehzeit ist zwischen 2900m und Colle del Leynir wegen Schnee, der unsäglich bis zur Hüfte aufgeweicht war, deutlich überhöht. Die Tour stand mehrmals direkt vor dem Abbruch. Bei guten Bedingungen dürften Auf- und Abstieg jeweils 30 bis 45 Minuten kürzer ausfallen.
  • Großartige Gipfelsicht nach Osten auf den gesamten Kamm von La Grivola über Gran Paradiso bis Ciarforon. Im Süden überblickt man die ganz eigentümlich weite Sattellandschaft um den Col del Nivolet. Im westlichen Halbkreis wird der Betrachter gefesselt vom Kegel der La Tsanteleina (auch Punta Tsanteleynaz), von der Felsbastion der Granta Parei, der Aiguille de la Grande Sassière und nicht zuletzt von den über 1800 Meter abfallenden, düsteren Felsabstürzen der Grande Rousse.
  • Alternative Schreibweisen: Mont Teu Blanc, Mont Taou BlancL’Aouillie, Col di Leynir, Col del Leynir, Valle di Rhêmes.
  • Vergl. a. Tour 669, Punta del Leynir.
  • Tour alleine begangen.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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