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Tour 542 Schneeschuhtour- Sulzkogel

Tirol Stubaier Alpen Kühtaier Berge

Schneeschuhtour Route Kühtai - Ostufer Finstertaler Stausee - Gamezkogelferner - SW-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1070 + 30 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse spätwinterlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3016 1970 1070 3:45 G1 237 3050 3
Südufer

Am Südende des Finstertaler Stausees. Links Finstertaler Schartenkopf, darunter der Schafleger, in Bildmitte das Trogtal zum Gamezkogelferner.

Im Talgrund des Gamezkogelferner. Rechts hinten der Sulzkogel mit der Anstiegsseite.

Auf dem Gamezkogelferner

 

Sulzkogel-Gipfelkreuz

Am Gipfelkreuz.

 

Gipfelpanorama im S

Gipfelpanorama im Süden über Gamezkogelferner und Gamskogel (genau in der Bildmitte) hinweg gegen Larstiggrat (links darüber) und Strahlkogel (Horizontmitte).
Rechts am Horizont ragt die Wildspitze in den Ötztaler Alpen heraus.

 

Gipfelpanorama im NO

Gipfelpanorama im Nordosten: Links Kühtai-Sattel, darüber Rietzer Grieskogel.

 


Ansicht aus Nordosten vom Neunerkogel

Ansicht aus Nordosten vom Neunerkogel: Links Finstertaler Schartenkopf, Mitte rechts der Sulzkogel als schwarzes Felshorn und ganz rechts der Zwölferkogel (2988m).

Anfahrt aus Westen über Oetz, aus Osten über Innsbruck und das Sellraintal, zum Kühtai-Sattel (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P am Beginn der Werksstraße der TIWAG (1980m) zur Bergstation des Schlepplifts, der vom Hotel Alpenrose heraufkommt (scharfe Linkskurve). Kurz zuvor beginnt zumeist die Schispur um schräg die Staumauer hinaufzuqueren (im steilen nordseitigen Mauerhang besonders auf Lawinengefahr achten). Am jenseitigen Ende der Dammkrone (1:00) beginnt am Ostufer des Finstertaler Stausees auf gut 2300m der Schiweg. Dieser führt, anfänglich hoch über dem Seespiegel, die mittelsteilen Hänge entlang, um nach wiederholtem Auf und Ab das Südende des Stausees zu erreichen (s. oberes Bild). Dort öffnet ein kurzer, breiter Trog den Zugang zu einer höheren Karsenke, dem Schafleger, aus der nach Ost und West zwei Trogtäler wegführen. Nun rechts, südwestwärts weiter. Das breite Trogtal stellt alsbald eine Talstufe in den Weg, deren felsige Mitte man rechts oder links umgehen kann. Darüber befindet man sich an der flacheren Schwelle zum quer streichenden Becken des Gamezkogelferner. Nun rechts, um im Beckengrund geradewegs auf die steile Südostflanke des Sulzkogel zuzugehen (s. zweites Bild). Über diese zur höchsten Scharte im Südwestgrat empor (Schidepot). Auf dem breiten, aber gut mittelsteilen Gratrücken zu Kreuz und Buch auf der schmalen Gipfelschneide (2:45).
Rückkehr zur Dammkrone wie Aufstieg (2:00). Zum P kann man auch ostseitig der Mulde des Finstertalbachs bleiben (0:50).

  • Der südliche Nachbar Gamezkogel ist kein besonders verlockender Mitnahmegipfel. Mit den beiden Kulminationspunkten P 2960 und P 2967 und dem wenig niedrigeren Verbindungsgrat handelt es sich mehr um eine lange Gratschneide über steilen Flanken. Der Verbindungsgrat wird meist überwächtet sein.
  • Der Sulzkogel ist der nächste Berg, der die 26.8 Kilometer entfernte Zugspitze, 2962m, überragt.
  • Die Eisdecke des Sees ist üblicherweise nicht nutzbar, da der Seespiegel durch Wasserentnahme schwankt. Auf entsprechende Hinweisschilder entlang der Dammkrone achten. Am flacheren rückwärtigen Ende des Stausees sind ggf. zerborstene Eisschollen zu überqueren, zwischen denen verdeckte Spalten zur Vorsicht gemahnen.
  • Die gesamte labyrinthische Berglandschaft oberhalb der Mauerkrone wirkt sehr beengend.
  • Die Querung der Hänge am Seeufer entlang ist erheblich von Lawinen bedroht, die von westexponierten Steilhängen herabkommen. Entsprechend sind ggf. harte Lawinenkegel zu überqueren. Die äußerst unbequeme Passage am Seeufer entlang bringt auch beim Abstieg keinerlei Gewinn. Auf dem Rückweg befindet man sich zudem in der prallen Sonne.
  • Trotz aller Unannehmlichkeiten ein sehr beliebtes Tourenziel, was an einer gewissen Höhenmarke liegen dürfte.
  • Vergl. a. Tour 322, Finstertaler Schartenkopf.
  • Tour alleine gegangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.1 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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