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Tour 469 Schneeschuhtour - Piz Surparé, Uf da Flüe

Graubünden / Grischun Plattagruppe Plattamassiv

Schneeschuhtour Route Avers-Juf - Stallerberg - Piz Surparé über S-Rücken auf und SO-Mulde ab - Stallerberg - Uf da Flüe - Stallerberg - Avers-Juf Gesamtaufstiegshöhe (m) 1300 Tage 1 Verhältnisse spätwinterlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Piz Surparé 3078 2117 970 3:10 G2 240 1610 3
Uf da Flüe 2774 2450 330 1:55 G1 193 2370 3
Mazzaspitz

Die Mazzaspitz am Weg zum Sattel des Stallerberg.

 

Südrücken des Piz Surparé

Blick nach Süden am Südrücken des Piz Surparé: Im Mittelgrund links der Sattel des Stallerberg, darüber Uf da Flüe. Den Horizont markieren Piz Turba (links), Piz Piot (Mitte) und die Grauhörner (rechts). Darunter liegt das Tal der Jufer Alva.

 

Piz Surpare Gipfel

Vor dem Piz Surparé: Links der Hauptgipfel, rechts der Südostgipfel.

 

Gipfelausblick am Piz Surparé

Blick am Hauptgipfel des Piz Surparé nach Südosten gegen die Bernina-Alpen. Im Vordergrund steht der niedrigere Südostgipfel.

 

Piz Platta

Nachbar im Nordwesten, der Piz Platta.

 

Aussicht gegen OSO

Ausblick beim Abstieg in der Mulde zwischen Ostgrat (links) und Südrücken mit Piz Julier (links), Julierpass und Bernina-Alpen (rechts).

Gesamtansicht des Piz Surparé aus Süden vom Aufstieg zum Uf da Flüe. In Bildmitte der Südrücken.

Piz Surpare Gesamtansicht

 

Überlick von Süden

Überblick aus Süden vom Gipfel des Piz Piot: Grauhörner (Mittelgrund links), Mazzaspitz (Horizont Mitte, dahinter der Gipfel des Piz Platta) und Piz Surparé (Horizont rechts, darunter der Sattel des Stallerberg und Uf da Flüe).

Anfahrt von der Schnellstraße Chur - San-Bernardino-Pass über das Ferreratal nach Avers. P am Straßenende im Ortsteil Juf beim Gasthaus Edelweiss. Auch gute Busverbindung (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P nach Osten. Stets links des Bachtobels über mäßig steile Hänge bis zum weiten Sattel des Stallerberg hinauf (1:05). Dort nach links auf den ausgedehnten Südrücken des Piz Surparé: Anfangs über die rechte, ostseitige Flanke zur Anhöhe. Oben auf dem aussichtsreichen, breiten Rücken mäßig ansteigend weiter. Auf der linken Seite steigt bald eine lange Felsbarriere auf. An ihrem Fuß weiter bis man bei 2755m an den Beginn einer etwa 40o steilen Rinne gelangt. Durch sie 20-30m höher. Darüber auf der Anhöhe lange flach weiter. Zuletzt, nahe am Gipfelaufbau, senkt sich der Rücken etwas ab. Schidepot am Fuße eines markanten Felsens. Durch die sanfte Karmulde hinüber zur gut mittelsteilen Flanke unter dem Doppelgipfel und über sie in die Scharte hinauf. Nach links über einen kurzen, wenig ansteigenden Felsgrat zum höchsten Punkt. Am Gipfelsteinmann steht man nach 2:05.
Zurück zum Schidepot. Bei sicherer Lawinenlage bietet sich nun eine "Abfahrt" mitten durch die weite Muldenlandschaft zwischen Süd- und Ostgrat an. Mitten durch die zentrale Senke hinab (ein steilerer Abschnitt ggf. zu Fuß) bis sie sich auf etwa 2600m zwischen sanften Kuppen verliert. Nun eher linkshaltend, ostwärts mit Blick auf den Julierpass, bis man wieder zu einer Abfolge von markanten, wechselnd steilen Mulden gelangt. Durch diese hinab. Bei etwa 2450m ist schließlich das weitläufige Talbecken Plang Tguils am Fuße der Südostflanke erreicht (0:50). Dort nach rechts, immer am Grund einer langen gewundenen Mulde höher bis man auf den Sattel des Stallerberg zurück gelangt (0:30).
Den unscheinbaren Nachbarn Uf da Flüe erreicht man über die sanften Hochflächen links vom Sattel. Zuletzt vor dem Gipfel durch eine sanfte Senke und darauf von rechts über den mittelsteilen Nordwestrücken zur ausgedehnten Gipfelhochfläche (alternativ auch über die Nordostseite). Der Steinmann auf dem höchsten Punkt ist nach 0:35 erreicht.
Zurück zum Stallerberg (0:20). Nun mit Vorteil weit links ausholend durch die Mulden unterhalb der Jochhöhe, dann aber oberhalb der ersten Tobeln nach rechts auf den Anstiegsweg zurück und hinab nach Juf in 0:40.

  • Der Aufstieg zum Piz Surparé wurde hier bei pickelhartem Firn komplett zu Fuß begangen, ist jedoch über weite Strecken bestens für Schneeschuhe geeignet. Der Abstieg über die zentrale Südostmulde und der Rückweg zum Stallerberg ist von einigen Steilpassagen abgesehen mit Schneeschuhen sehr gut geeignet, der Nachbar Uf da Flüe ist ab dem Stallerberg-Sattel sogar optimal. Vom Stallerberg hinab nach Avers-Juf können kürzere Tobelquerungen unangenehm werden.
  • Vom Piz Surparé fallen im nördlichen Halbkreis besonders Piz Platta, Tinzenhorn / Corn da Tinizong, Piz Ela, Piz d'Err und der Julierpass auf, im südlichen die zentrale Berninagruppe und das Bergell.
  • Vom Piz Surparé zurück zum Stallerberg geht es genauso gut und ohne jeglichen Höhenverlust auf dem Anstiegsweg oder durch die oberste Südostmulde bis 2600m hinab und ab dort in längerer Querung südwärts die Bergflanke entlang.
  • Landschaftlich sehr schönes und abwechslungsreiches Tourengebiet Besonders empfehlenswert.

 

  • Wegstrecke (Anstieg Stallerberg 1.9 Kilometer, An- und Abstieg Piz Surparé 4.9 Kilometer, Anstieg Uf da Flüe 1.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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