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Tour 435 - Piz Lischana

Graubünden / Grischun Sesvennagruppe Engadiner Dolomiten

Bergtour Route San Jon - Chamanna Lischana - SO-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1720 + 40 im Abstieg Tage 2 Verhältnisse hochsommerlich

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Chamanna Lischana SAC 2500 1430 1070 2:30 BW1 - - -
Piz Lischana 3105 2500 650 1:45 BW2 286 5750 3
Chamanna Lischana

An der Chamanna Lischana.

 

Piz Lischana

Piz Lischana.

 

Gipfelaussicht gegen SSO

Gipfelaussicht gegen SSO.

Anfahrt nach Scuol im Unterengadin / Engiadina Bassa. Am östlichen Ortsende Richtung S-charl abbiegen. Nach der Brücke über den Inn Richtung San Jon. An der 4. Kehre links abbiegen (Hinweis "Chamanna Lischana") und etwa 1km den flachen Fahrweg weiter bis zum P auf etwa 1430m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

1. Tag
Vom P neben der großen Waldlichtung führt ein bez. Weg durch dichten Wald ins Val Lischana. Nachdem man über den Bach auf die linke Talseite gewechselt hat geht es in vielen Kehren durch Krummholzhänge hinauf zur Chamanna Lischana (2:30, klassische SAC-Hütte), die aussichtsreich auf einem felsigen Buckel liegt.

2. Tag
Von der Hütte dem bez. Pfad nach talaufwärts. Anfangs sanft ansteigend über die linke Schuttflanke geht es zu einem steileren Felsvorbau. Dahinter nach links und über die linke Flanke (Blockwerk, Schutt) eines Hochtälchens mäßig steil höher bis zum weiten Sattel (1:05) der südöstlich von P 3044 auf dem langgestreckten Südostgrat des Piz Lischana liegt. Der Pfad führt darauf vom Sattel über feinen Schutt über die flache Kuppe von P 3044 und bald nach rechts in die Flanke (s. mittleres Bild) wo er gut 40hm verliert. Rechts unter dem Grataufwurf P 3070 hindurch und in eine Scharte. Danach links unterhalb des Grates weiter bis man in die steile Südwestflanke unter dem Gipfel gelangt (dem oberen Ende der steilen Westrinne). Über Bänder im Zickzack hinauf wo man etwas links vom Gipfel auf die Anhöhe gelangt. Kreuz und Buch sind nach 0:40 erreicht.
Abstieg zurück zum Sattel in 0:40. Nun bietet sich ein Umweg durch das kuppige Hochland nordwestlich vom Gletscher Vadret da Rims an, einer wahrhaft befremdlichen 'Mondlandschaft'. Dazu hoch über dem Talschluss nach Südwesten, in weitem Bogen Richtung Piz San Jon. Zwischen gelbe, graue, ockerfarbene, rotbraune, weinrote Schutthügel, jeweils säuberlich getrennt, sind größere Firn- und Toteisfelder eingelagert. Bevor man die jenseitige Talflanke mit dem Piz San Jon erreicht, nach rechts Richtung Hütte hinab. Über meist feinen Schutt kann man in fast beliebiger Route abfahren. Unten entlang einer großen Erosionsrinne (grobes Geröll) zu einer kleinen Schwemmebene und weglos weiter bis zur Hütte (1:20). Ins Tal zum P in 1:30.

  • Der Anstieg führt generell durch Gehgelände.
  • Wenn der Südostgrat überwechtet ist, kann man nach rechts unten auf das Triazza-Gletscherchen ausweichen und an o.g. Scharte wieder auf den Grat zurückkehren.
  • Schöner Tiefblick von der Hütte ins Tal auf Scuol (s. oberes Bild).
  • Abkürzungsmöglichkeit beim Abstieg: Vom letzten Sattel vor dem Gipfel durch die mittelsteile Westrinne (Blockschutt) bis nahe an die Hütte.

Einfache Wegstrecke (Hütte 4.4 Kilometer, Gipfel 3.6 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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