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Tour 433 - Allalinhorn

Wallis Walliser Alpen Allalingruppe

Hochtour Route Mittel Allalin - Feejoch - W-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 580 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
4027 3454 580 1:35 G2 245 2680 3
Allalinhorn

Nahe der Bahnstation Mittel Allalin: Allalinhorn-Nordflanke und Feejoch (rechts).

 

Strahlhorn

Nachbarschaft im Süden:
Der Gletscherdom des Strahlhorn (4190m) und davor
die markante Felsschneide des Rimpfischhorn (4199m).

Strahlhorn und Rimpfischhorn

 

Alphubel

Blick vom Gipfel nach Nordwesten über Feejoch (links unten), Feechopf (3888m, Mitte links) und Alphubeljoch zum Alphubel (4206m, oben rechts).

 

Mischabel

Das Gletscherplateau des Alphubel (links) und die felsige Mischabel (rechts) mit Täschhorn, Dom und dem Gipfelpaar von Nadelhorn und Lenzspitze.

Rückkehr an die Station Mittel Allalin der unterirdischen Metro-Alpin.

Mittel Allalin

Anfahrt aus dem Rhônetal über Visp nach Saas Fee. P (gebührenpflichtig, größtenteils in einem riesigen Parkhaus) am Ortsanfang. Im Ort über eine große Bachbrücke zur Talstation der Gondelbahn Alpin-Express (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von der Kopfstation Mittel Allalin der Metro-Alpin nach Südwesten. Anfangs die flache Schipiste entlang und etwas ansteigend zum Schilift, der vor gewaltigen Séracs in der Nordwand des Allalinhorn liegt. Bald darauf zwischen einigen teils sehr großen Schründen mäßig steil höher und zuletzt zunehmend südwärts zum weiten Gletschersattel des Feejoch hinauf (1:00). Dort nach links, über die mittelsteile Westflanke (max. 40o) höher bis man etwas südlich des höchsten Punktes auf den überfirnten Gipfelgratrücken gelangt. Am großen Metallkreuz, es steht wenige Meter höher auf Felsen, befindet man sich nach 0:35.
Abstieg auf dem Anstiegswege; am Feejoch nach 0:20, Mittel Allalin 1:00.

  • Formschöner Firndom mit gewaltigen Gletscherabbrüchen nach Norden.
  • Ausgezeichneter Aussichtspunkt in grandioser Gletscherlandschaft; gerade weil von etwas höheren Gipfeln umgeben, die aber nicht die Sicht behindern.
  • Die orografische Bedeutung (Eigenständigkeit 3) ist durch die Nähe zu höheren Nachbarn wie dem Rimpfischhorn, 4199 Meter hoch und nur 2680m entfernt, allerdings eingeschränkt.
  • Ausschließlich Gletschertour auf meist breiter Trasse. Keineswegs spaltenfrei.
  • Tarif für den Alpin-Express bis Station Felskinn (Gondelbahn in 2 Sektionen) und weiter mit der Metro-Alpin (unterirdische Zahnradbahn): SFr 68,-. Erste Bahn um 7:30.
  • Wegen des Sommerskigebiets sind die Bahnen bei Betriebsbeginn unsäglich überfüllt. Das Gedränge dürfte in der Tokioter U-Bahn zur Rush-hour kaum größer sein, die Fahrgäste dagegen gewiss weniger hysterisch. Im Falle eines Unglücks wie bei der Standseilbahn am Kitzsteinhorn im Salzburger Land im Jahre 2000 braucht man sich über zivilisierte Rettungsaktionen keinerlei Illusionen zu machen. Wer mit Seilsicherung geht, dem sei hier ausnahmsweise ein späterer Tourenstart empfohlen.
  • Durch den kurzen und technisch leichten Zugang neben dem Breithorn der meist erstiegene Viertausender. Macht man lediglich Touren auf Renommiergipfel wie Piz Palü, Großglockner oder eben das Allalinhorn, ergibt sich ein völlig falsches Bild. Tatsächlich ist die ganz große Mehrzahl der Täler und Gipfel in den Alpen wenig bis gar nicht besucht. Man hat die Auswahl. Immerhin können so auch Nicht-Bergsteiger die Dramatik hochalpiner Landschaft erleben.
  • Touralternative: Von der Station Felskinn (2989m) zur Britanniahütte (3030m, 0:35) und über den ONO-Grat (Hohlaubgrat, I, Stelle II mit Eisenstiften, Firn bis 40o) zum Gipfel.
  • Saas Fee verfügt erst seit 1951 über einen Straßenanschluss.
  • Tour alleine begangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (2.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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