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Tour 426 Schneeschuhtour- Granatenkogl

Tirol Ötztaler Alpen Hauptkamm

Schneeschuhhochtour Route Obergurgl - Ferwalltal - W-Arm Östlicher Ferwallferner - NW-Grat (I+, Stelle II) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1430 Tage 1 Verhältnisse frühjahrshaft gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
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keit [1]
 Prominenz
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[2]
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Eigenstän-
digkeit
 [4]
3318 1890 1430 5:00 G3 190 1500 3
Ansicht aus dem Ferwalltal

Ansicht aus dem Ferwalltal.

Am Gipfelkamm. Rechts dahinter der Hochfirst.

Gipfelkamm

 

Liebenerspitze

Liebenerspitze (links) und Kirchenkogel (Mitte rechts). Dahinter am Horizont die Seelenkögel.

 


Gesamtansicht aus Nordwesten

Spätwinterliche Gesamtansicht aus Nordwesten vom Zirmkogel: Granatenkogl (Mitte), dahinter Hochfirst, rechts Liebenerspitze.

 

Überblick aus Westen

Überblick aus Westen vom Nördlichen Ramolkogel: Granatenkogl (Mitte links), Hochfirst (Mitte), Liebenerspitze (Mitte rechts).

 

Granatenkogl

Hochsommerliche Ansicht aus Nordwesten vom Festkogel.

Anfahrt übers Ötztal nach Sölden und weiter bis Obergurgl. P am Ortseingang beim Lift zum Roßkar (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von der Talstation des Sessellifts südostwärts den offenen Steilhang rechts des Ferwallbaches hinauf. Teils über Schipiste, teils auf abgehangenen Abschnitten des bez. Bergpfades durch Lawinenverbauungen und unter den Liftmasten hindurch bis zur Talschwelle des Ferwalltales, womit das Schigebiet hinter einem liegt.
Das folgende Trogtal bildet einen recht flachen Talgrund aus. Hier auf der rechten Seite im kargen Hochtal dem bez. Pfad zum "Ferwalljoch" folgen. Am Abzweig zum "Königstal" (Wegtafel) geradeaus weiter. Für einen kürzeren Abschnitt wechselt der Pfad auf die linke Talseite, dessen Flanke früher im Jahr ausapert. Am Abzweig zum "Ferwalljoch" (mark. Steine) rechts weiter. Bleibt man generell auf der rechten Seite am Fuße des Festkogel sind über weite Strecken Lawinenausläufer zu queren. Noch weit vor der Zollhütte (2502m, 1:40) die im hinteren Talgrund steht verläuft der bez. Pfad wieder auf der rechten Talseite. Nach der Hütte SSO-wärts durch den kuppigen Talgrund zum nahen Ferwallferner, der - von einem stumpfen Sporn des stirnseitig steil aufragenden Bergziels getrennt - in zwei Teilen herabzieht (s. oberstes Bild): links mit einem niedrigen Arm, rechts in einem steileren, von einzelnen Spalten durchzogenen Abbruch. Über dem Sporn und unter dem Gipfelaufbau sind beide Teile durch eine nach rechts sanft ansteigende Gletscherrampe verbunden. Ganz rechts steigen die steilen Felsflanken des Kammzuges zum Festkogel auf. Hier, mit Abstand zur steinschlaggefährdeten Wand, den zunehmend steilen rechten Gletscherabbruch hoch bis man rechts oberhalb des Sporns auf die quer ziehende Rampe gelangt. Über sie nach rechts - zuletzt recht steil - zum Joch P 3076, wo der Nordwestgrat ansetzt (1:45).
Über diesen mittelsteilen, teils steilen und exponierten Fels- und Firngrat zum Vorgipfel P 3304, eine Schneekuppe, hinauf (0:35). Auf dem nun ebenen Grat bis zu einer markanten Einschartung. Entweder über steile Felsen (II) hinab oder kurz vorher nach rechts in die etwa 45o steile Firnflanke (hoch über dem Gaisbergtal) ausweichen. Nach der Einschartung weiter über die scharfe Felsschneide (Stellen I+, s. zweites Bild). Kurz vor dem Gratende nochmals über eine scharfe Einschartung und man steht auf dem höchsten Punkt, markiert mit einer Signalstange (1:00 inklusive Routensuche).
Abstieg wie Aufstieg (2:55 ab Vorgipfel).

  • Scharf modellierte Felspyramide direkt im Alpenhauptkamm in der Nähe zum Timmelsjoch. Der Name ist kein Zufall, im Umkreis finden sich Felsen mit Granateinschlüssen. Der Granatenkogl fasziniert aber nicht nur durch sein Innenleben, sondern auch durch seine formschöne Gestalt. Der mächtige Berg mit seinen steilen Felsflanken und den umliegenden Gletschern ist sicher einer der schönsten in den Ötztaler Alpen. Seine schönste Seite präsentiert er vielleicht gegen das Südtiroler Seewertal, einem Seitental des Passeiertales. Vor allem der hier begangene Nordwestgrat besticht durch Eleganz.
  • Am Gipfel eröffnet sich ein beeindruckender Nahblick auf die steile, vergletscherte Nordwestflanke des Hochfirst (3403m). Im übrigen besticht die hervorragende Gipfelaussicht auf Hochstubai, Liebenerspitze, Seelenkögel, Schalfkogel. Die Hintere Schwärze zeigt sich als extrem steile Felsschneide.
  • Zu allen Jahreszeiten ruhiges Tourengebiet in hochalpinem, vergletschertem Ambiente. Nur anfangs bewegt man sich auf einer Schipiste.
  • Tour alleine begangen.

Einfache Wegstrecke (6.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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