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Tour 401 - Namloser Wetterspitze, Ortkopf

Tirol Lechtaler Alpen Fallerscheingruppe

Bergtour Route Fallerscheinalpe - Putzenjoch - Wetterspitze - Kreuzjoch - Ortkopf - Fallerscheinalpe Gesamtaufstiegshöhe (m) 1620 Tage 1 Verhältnisse herbstlich, Graupelschauer

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Namloser Wetterspitze 2553 1200 1360 3:30 BW1 722 4350 2
Ortkopf 2314 2055 260 1:10 BW2 259 2200 3
Kreuzspitzkamm aus NO von Fallerschein

Kurz nach Tourenbeginn bei Fallerschein.

 

Ortkopf

Gipfelblick an der Namloser Wetterspitze:
Ortkopf,
Bschlaber-, Mittlere- und Elmer Kreuzspitze.

Kreuzspitzen

 

Namloser Wetterspitze

Die Namloser Wetterspitze aus Südwesten vom Ortkopf. Bildmitte rechts das Putzenjoch.

 


Ansicht aus Westen von der Bschlaber Kreuzspitze: Blick über Bortig-Sattel und Ortkopf (Mittelgrund rechts) zur Namloser Wetterspitze (links).

Auf der Bschlaber Kreuzspitze

 

Namloser Wetterspitze

Ansicht aus Südwesten vom Seitekopf. Links vorne steht der Ortkopf.

 

Namloser Wetterspitze und Kreuzspitz-Kamm

Namloser Wetterspitze (links) und Kreuzspitz-Kamm (rechts) aus Nordosten vom Kalten Stein.

 

Anfahrt über Bichlbach (Fernpassbundesstraße) oder Stanzach (Lechtal) nach Namlos. P auf etwa 1200m am Straßenrand unterhalb von Namlos am Abzweig des Fahrweges zur Fallerscheinalpe (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Den Fahrweg entlang taleinwärts durch Wald bis Fallerschein (0:30). Zwischen den wenigen Häusern hindurch führt der Hauptweg bis zu einem kleinen Brunnen nahe der Kapelle. Weiterhin in gleicher Richtung, über offene Wiesen rechts des Baches gelangt man schließlich in Wald, durch den nun ein Bergpfad führt. Der Pfad führt nach dem Waldstück durch den Bach auf die andere Seite und dann durch niedriges Buschwerk in den Talkessel unter den Felswänden des Ortkopf. Die hintere linke Seite wird durch eine steile Felsstufe begrenzt, in der Mitte des Kessels liegt neben dem Auslauf einer Schuttreiße eine moderne Almhütte. Bevor man diese Hütte erreicht führt der Pfad die linke Kesselflanke über einen weiten Gras- und Latschenhang hinauf. Nach vielen Kehren gelangt man zum weiten Putzenjoch auf ca. 2055m (1:55). Vom Joch nach links, wo der Südwestrücken der Wetterspitze ansetzt (vergl. viertes Bild). Nun immer über den mittelsteilen Rücken auf kehrenreichem Steig zum Kreuz (und Buch) auf dem felsdurchsetzten Gipfel der Namloser Wetterspitze (1:05).
Zurück zum Putzenjoch in 0:20. Vom Joch nach Südwesten. Hier geht es eine kurze Strecke des Anhalter Höhenweges (Weg Nr. 617) entlang. Es geht dabei durch offenes Wiesengelände an der kleinen, verschlossenen Kreuzjochhütte vorbei zum nahen Kreuzjoch.
Jenseits des Joches setzt der recht steile, grasbewachsene Ostgrat des Ortkopf an, der rechts von steilen Felsabbrüchen, links von einer latschendurchsetzten Grasflanke begrenzt wird (vergl. zweites Bild). Über diesen Grat gelangt man weglos, aber direkt zum Gipfelkreuz (0:50).
Zurück zum Kreuzjoch (0:30). Nun geht es mit Vorteil noch vor der Kreuzjochhütte weglos nach links über die buckligen Wiesen einer niedrigeren Jochstufe, wo man rasch auf die nach links, nach Westen führenden Pfadspuren des Anhalter Höhenweges stößt. Dieser führt leicht bergab zum Wandfuß des Ortkopf, wo eine markante Rinne mit großen Felstrümmern gequert wird. Kurz hinter der Rinne leiten Steigspuren in eine mäßig steile Schuttreiße hinab. Unten gelangt man wieder zu o.g. Almhütte und kurz dahinter ist der Hauptweg erreicht, der vom Putzenjoch herabführt (0:35). Zurück bis zur Fallerscheinalpe in 1:10 und zur Hauptstraße in 0:30.

  • Informativer Nahblick auf Heiterwand und Muttekopf sowie die steil aufragende Urbeleskarspitze in den Allgäuer Alpen.
  • Der Zustieg von Norden besitzt den Vorteil, dass man die beeindruckende steile Nordseite der Wetterspitze kennenlernt (am besten vom Ort Namlos aus zu sehen). Hier stürzt die Bergflanke in gewaltigen Felsstufen ab. Ganz anders die Südseite, wo eine große dreieckige Grasflanke in durchgängig mittelsteiler Neigung 500 Höhenmeter vom Putzenjoch zum Gipfel ansteigt (s. viertes Bild).
  • Der Anstieg von Fallerschein übers Putzenjoch zur Wetterspitze dürfte vom Geländeprofil her mit Sicherheit eine hervorragende Schi- und Schneeschuhtour bieten.
  • Zur Wetterspitze gibt es einen kürzeren Zustieg aus Süden von der Straße zwischen Bschlabs und Hahntennjoch. P an der großen Straßenkehre am Ausgang vom Plötzigtal.
  • Den Fahrweg von Namlos bis kurz vor Fallerschein zu befahren wird eventuell geduldet. Dadurch spart man 20 min Fußmarsch.
  • Fallerschein war einst die Sommeralpe von Stanzach. Heute ist es eine touristisch belanglose Ansammlung von Wochenendhäusern.

 

  • Anstiegsstrecken (9.0 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Gipfelaufbau im Detail.

Namloser Wetterspitze, Gipfelaufbau

Namloser Wetterspitze, Gipfelaufbau

 

   

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