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Tour 390 - Joderhorn

Wallis / Valais Walliser Alpen Weissmiesgruppe

Bergtour Route Mattmarkstausee - Monte-Moro-Pass - W-Rücken (I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 840 Tage 1 Verhältnisse sommerlich, in Wolken

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3036 2197 840 3:10 G1 121 1970 3

Anfahrt aus dem Rhônetal über Visp ins Saastal und dort weiter bis zum Straßenende. P am Westrand des Mattmarkstausees auf 2197m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom Staudamm des Mattmarksees folgt man der westlichen Uferstraße (für KFZ gesperrt). Am Fuße des Seewjinenberg, den schrofigen Vorbauten des Strahlhorns, geht es durch zwei Tunnel und ohne nennenswerte Auf- und Abstiege ans Südende des langen Sees vor der Distelalp. Von dort in gleicher Richtung, links des Stafelbaches, zunächst kaum ansteigend in die sanfte Talmulde des Tälli, ehe man nach erneuter Überquerung des Baches (P 2327) die weite Landschaft um den Monte-Moro-Pass erblickt. Man hält sich rechts am Fuße sanfter Gletscherschliffe und Schrofenhänge und erreicht, meist über ein großes Schneefeld, den bequemsten Wegabschnitt, der einst aus gewaltigen Steinplatten zu einer - teils wasserüberspülten - Riesentreppe zusammengefügt wurde. Zuletzt wieder über Schnee und Schutt auf die weite Passhöhe, die westlich von einer hohen Madonna geziert wird (2:30).
Vom Passübergang (2868m) gegen Osten über Schnee und Blockwerk in beliebiger Route über den sanften Westrücken (I) zur breit gelagerten Gipfelkuppe mit Kreuz und Buch (0:40).
Abstieg bis zum Stausee auf dem Anstiegswege um dann dem Weg am Ostufer zu folgen (3:00).

  • Von Pass und Gipfel sollte sich, wenn man nicht von dichten Wolken überrascht wird, die vielleicht schönste Sicht in die höchste Eismauer der Alpen, die Ostwand (genauer Nordostwand) des Monte Rosa unter den Spitzen von Signalkuppe, Zumsteinspitze, Dufourspitze und Nordend bieten.
  • Unter der gewaltigen Ostwand des Monte Rosa liegt der Talkessel von Macugnaga. Wenige Gehminuten unter der Passhöhe findet man nahe eines Seeleins die Bergstation der von dort heraufführenden Hängeseilbahn mit dem Rifugio Città di Malnate CAI (2810m, gewöhnlich nur im August bewirtschaftet, auch mit Rifugio G. Oberto zu finden).
  • Westlich der Passhöhe kann man noch den Monte Moro, 2985m, einen schmalen Felsgrat mit gleichfalls überwältigender Rundsicht, mitnehmen. Dazu geht man von der Madonna am Pass weglos direkt auf dem gestuften Grat (I), einmal kurz in die Nordseite ausweichend, zum höchsten Punkt (0:20).
  • Dieser historische Übergang vom schweizerischen Saastal ins italienische Val Anzasca gelangte bereits im Jahr 999 zu besonderer Bedeutung, als die ersten Walser, Auswanderer aus dem Oberwallis, von Saas über den Saaserberg, wie der Pass seinerzeit genannt wurde, gegen Süden zogen um die Besiedlung von Macugnaga zu begründen.
  • Die Passlandschaft bleibt öfter bis Sommeranfang schneebedeckt, da über diesem niedrigen Einschnitt zwischen dem westlichen Wallis und dem Simplongebiet häufig Wolken ziehen.
  • Der lange, steile, länger mit Felsplatten ausgelegte Abstiegsweg nach Süden verfällt, da in der Nähe eine Seilbahn verläuft. Er führt etwa 200 Meter weiter im Osten, zuoberst länger rechtshaltend, hinab an die Alp Galkerne und dann lange links haltend durch Wald und Matten, zuletzt steil, nach Staffa (1307m), dem Hauptort von Macugnaga.

 

  • Einfache Wegstrecke (7.1 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.
          

 

   

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