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Tour 367 Schneeschuhtour - Wildes Hinterbergl, Vorderer Wilder Turm, Innere Sommerwand

Tirol Stubaier Alpen Alpeiner Berge

Schneeschuhhochtour Route Sedugg - Franz-Senn-Hütte - Turmscharte - Vorderer Wilder Turm - Turmscharte - Wildes Hinterbergl - Turmscharte - Franz-Senn-Hütte - Innere Sommerwand über Kräulscharte und SO-Grat (I) - Franz-Senn-Hütte - Sedugg Gesamtaufstiegshöhe (m) 2900 Tage 3 Verhältnisse winterlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Franz-Senn-Hütte 2147 1430 720 2:40 BW1 - - -
Vorderer Wilder Turm 3177 2147 1030 4:25 G2 51 600 4
Wildes Hinterbergl 3288 3126 170 0:55 G1 65 400 5
Innere Sommerwand 3123 2147 980 3:10 G2 54 350 5
Westliche Seespitze

Rückblick beim Aufstieg Richtung Vorderer Wilder Turm: Östliche Seespitze (links), Westliche Seespitze (Mitte) und Ruderhofspitze (rechts), vorne der Verborgen-Berg-Ferner.

Aufstieg in die Turmscharte.

Turmscharte

 

Oberster Berglasferner

Gipfelblick Vorderer Wilder Turm: Oberster Berglasferner und Wildes Hinterbergl.

 

Hinterer Brunnenkogel

Gipfelblick Wildes Hinterbergl nach Nordwesten gegen den Nachbarn Hinterer Brunnenkogel. Links unten findet man die Brunnenkogelscharte.

 

Schrankogel

Ausblick vom Gipfel nach Süden gegen Schrandele (links) und Schrankogel (rechts).

Dritter Tag:

Innere Sommerwand

Auf dem Weg zur Kräulscharte. In der Bildmitte ragt die Innere Sommerwand auf.

 

Innere Sommerwand gegen WSW

Innere Sommerwand gegen WSW über den Alpeiner Ferner auf den flachen Felskamm der Schwarzenbergspitze (links), Schrankogel (Mitte) und Schrandele (rechts).

 

Schrandele und Wildes Hinterbergl

Weiter im WNW erkennt man die Aufstiegsroute zum Wilden Hinterbergl (Mitte rechts hinten) über den Verborgen-Berg-Ferner (Mittelgrund links) zur Turmscharte. Links ragt die Schrandele auf.

 

Anfahrt von der Brenner-Autobahn ins Stubaital nach Neustift. Von dort ins Oberbergtal nach Sedugg (Anfang April geräumt). P am Straßenrand vor der Brücke auf 1430m bis 1450m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

1. Tag
Ab hier den Fahrweg taleinwärts bis zur Oberißhütte am Talende. Nun schräg nach rechts zur bewaldeten Steilstufe hinüber. Der schmale Hüttenweg führt rechts der Bachklamm anfangs rasch höher, dann nach halber Strecke eben am Hang entlang zur großen und modernen Franz-Senn-Hütte auf 2147m (2:40).

2. Tag
Von der Hütte fast eben an den rechtsseitigen Hängen entlang durch das breite Alpeiner Tal. Nach einer guten Stunde erreicht man einen großen mittelsteilen Talaufschwung, der weit links ausholend überwunden wird. Dahinter beginnt der flache Auslauf des Gletschers, den man bis ca. 2700m verfolgt (2:10 ab Hütte). Hier, vom Weiterweg zur Ruderhofspitze, zweigt man rechts ab und steigt wenig steil am rechten, nördlichen Rand des Verborgen-Berg-Ferners bis zum hintersten Winkel unter der Turmscharte auf (1:50). Unterhalb eines überhängenden Schartentürmchens (s. zweites Bild) leiten Fixseile in wenigen Minuten steil zur Scharte auf 3126m hinauf (nur zu Fuß überwindbar). Hinter der Scharte flach weiter, nach rechts über Firn die Felsen entlang bis zum höchsten Punkt. Die etwa acht Meter hohen Gipfelfelsen am ersten Tourengipfel Vorderer Wilder Turm (3177m) gewinnt man über künstliche Tritte rechts unterhalb des Kreuzes (mit Buch) nach 0:25.
Zurück zur Scharte und in weitem Bogen mäßig ansteigend nordwärts über den obersten Berglasferner. Schließlich hinüber zum höchsten Gletscherplateau (s. drittes Bild). Zum versteckt gelegenen Felsgipfelchen Wildes Hinterbergl auf 3288m geht es noch ein Stück nach links (0:55). Ausgezeichneter Blick auf Hinterer Brunnenkogel (s. viertes Bild) und den Südgrat am Lisenser Fernerkogel.
Zurück zur Turmscharte und hinab zum Verborgen-Berg-Ferner in 0:20. Auf dem Anstiegsweg zur Hütte in 2:00.

3.Tag
Von der Hütte SSO-wärts durch sanfte Mulden bis man den Riegel des Stiergschwez links umgangen hat. Dahinter nach rechts, auf einen ausgeprägten Rücken hinauf und mäßig ansteigend in den weiten Talboden hinein (s. sechstes Bild), der rechts von der langen Flucht der gesamten Sommerwand begleitet wird. Zur Kräulscharte auf 3069m am Talschluss geht es etwas steiler über einen weiten Hang hinauf (3:00), Schidepot. Nun nach rechts zum Beginn des Südostgrates (I, einige Fixseile): erst hinter den Gratfelsen, dann auf die Vorderseite wechselnd geht es recht ausgesetzt in 0:10 zum Felsgipfel Innere Sommerwand (3123m). Äußerst beeindruckender Nahblick auf die unmittelbar gegenüber gelegene Östliche Seespitze (s. unterste Bilder); informativ ebenso aufs Tourengebiet vom zweiten Tourentag.
Abstieg wie Aufstieg. Von der Scharte zur Hütte in 1:20, zum P in 1:40.

  • Tour alleine begangen. Bei vernünftiger Routenwahl wenig lawinengefährdet. Der alternative Abstieg vom Wilden Hinterbergl über den gesamten Berglasferner wäre für Alleingeher wegen zahlreicher Spalten jedoch ungeeignet.
  • Die Gesamtzustiegszeit am zweiten Tag mit 6:30 mag nach ergiebigen Neuschneefällen vermutlich überdurchschnittlich hoch sein.
  • Abstiegsvariante Innere Sommerwand ohne Rückkehr zur Hütte: Vom Riegel des Stiergschwez steil hinauf zum Gschwezgrat (mit Schneeschuhen gerade noch begehbar), durch eine Rinne zur niedrigsten Scharte und jenseits durch die weiten Mulden des Kuhgschwez direkt zur Oberißhütte hinab.
  • Beide Ziele für Schneeschuhgeher bestens geeignet Empfehlung. Turmscharte und Südostgrat der Sommerwand sind ohnehin nur zu Fuß begehbar. Auf- und Abstiegsprofil jeweils ohne jegliche Hangquerungen, alle Aufschwünge nur mäßig geneigt und stets beliebig breit.

 

  • Route der Anstiege (erster Tag 7.0 Kilometer, zweiter Tag 8.0 Kilometer, dritter Tag 4.4 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Mittlere Kräulspitze und Östliche Seespitze. Im Vordergrund findet man die Kräulscharte.

Mittlere Kräulspitze und Östliche Seespitze

Am Gipfel der Innere Sommerwand: Die Östliche Seespitze mit ihrer Nordflanke, dem Winterzustieg.

Östliche Seespitze

 

   

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