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Tour 335 - Vertainspitze / Cima Vertana

Südtirol Ortleralpen Marteller Hauptkamm
Alto Adige Gruppo dell'Ortles

Hochtour Route Sulden - Rosimjoch - SO-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1620 Tage 1 Verhältnisse frühsommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
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 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
 [4]
3545 1925 1620 4:20 G1 422 7100 2
Vor dem Rosimferner

Vor dem Eisbruch am Rosimferner.

Am Gipfel:

Große Angelusspitze

Blick gegen Osten auf den Nachbarn Große Angelusspitze (schräg rechts dahinter im Wolkenschatten die Laaser Spitze),
Panorama in SSW mit Schildspitze (im Mittelgrund links) und Plattenspitze (im Mittelgrund rechts), überragt vom Kamm der Veneziaspitzen.

Schildspitze und Plattenspitze

 

Gipfelblick gegen Westen

Panorama im Westen mit Königsspitze, Monte Zebrù und Ortler,
im Südwesten mit dem komplett vergletscherten Doppelgipfel Zufàllspitze / Monte Cevedale (links). In der Mitte der Monte Pasquale, rechts hinten der Confinale-Kamm. Den Vordergrund bestimmt die Hintere Schöntaufspitze.

Gipfelblick gegen Südwesten

 


Vertainspitze

Ansicht der Vertainspitze vom Gipfel der Schildspitze: unten das Rosimjoch, darüber der Südostgrat.

Anfahrt aus dem Vinschgau / Val Venosta Richtung Stilfser Joch / Passo del Stelvio. In Gomagoi nach Sulden / Solda abbiegen. Großer P in Sulden neben der Seilbahn zur Schaubachhütte (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P über den bestens Instand gehaltenen Weg Nr. 11 (am Eingang lediglich als "Trimm-dich-Pfad" angegeben) durch schönen Arvenwald die linke Bergflanke das Rosimtal einwärts zum freien, sumpfigen Rosimboden. Dort beschilderter Wegknoten. Weiter über einen kleinen Bachlauf und entlang der zerrissenen Rosimwände. Dicht am Wandfuß führt der gut markierte Pfad mäßig steil durch Schutt zum flachen Auslauf des Rosimferner. Dieser wird links von einem imposanten Eisbruch betreten (s. oberstes Bild). Mittelsteil in weiter Rechtskurve zum flacheren ersten Gletscherboden hinauf. Hier auf schmale Querspalten achten. Links, direkt an Fels und Schutt entlang über die steilste Schwelle zum weiten, oberen Gletscherboden, der zum Rosimjoch aufschließt. Auf das Joch zuhalten, schließlich deutlich davor an beliebiger Stelle links in die Block- und Schuttflanke wechseln und hoch zum langen SO-Blockgrat. Die letzten 300hm dann über die griffige, kaum ausgesetzte Schneide zum Gipfelkreuz (4:20).
Abstieg über die unterhalb des Felsgrates durchgängig entlangführenden mittelsteilen Firnflächen bis zum obersten Rosimferner. Restlicher Abstieg wie Aufstieg (2:30).

  • www.stelviopark.it Teil des Nationalpark Stilfser Joch.
  • Beste Aussichtsloge für die direkt gegenüber liegenden Berühmtheiten Königsspitze, Monte Zebrù und Ortler (s. viertes Bild). Trotz dieser Nachbarschaft immer noch einer der bedeutenden Ortlerberge.
  • Tour alleine begangen. Gletscherpassage mit Schneeschuhen begangen.
  • Der Aufstieg kann bei Benutzung des Kanzellifts um ca. 400m verkürzt werden.
  • Weiterweg über den Ostgrat zum Nachbarn Große Angelusspitze (s. zweites Bild) laut Literatur gut machbar.
  • Höhe nach deutsch-österr. Vermessung 3541m.
  • Noch Anfang des 19. Jahrhunderts fiel die Begeisterung für den selben Landstrich weitaus geringer aus. So beschrieb man 1802 im Innsbrucker Wochenblatt das Suldental als "Sibirien Tyrols, allwo die Bauern mit den Bären aus einer Schüssel essen und die Kinder auf Wölfen daherreiten." Im Jahre 1818 bedrohte gar der vorrückende Suldenferner auf "350 Schritte" Entfernung den Gampenhof, dort, wo heute die kommode Talstation der Seilbahn zur Schaubachhütte steht.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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