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Tour 325 - Donnersberg

Rheinland-Pfalz Nordpfälzer Bergland

Wandertour Route Gasthaus Wildenstein - Donnersberg - Hühnerberg - Gasthaus Wildenstein Gesamtaufstiegshöhe (m) 390 + 130 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse frühjahrshaft

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Donnersberg 686 330 360 1:25 BW1 416 54300 1
Hühnerberg 531 510 30 0:50 BW1 21 1330 4

Donnersberg aus Osten nahe Bennhausen.

Überblick aus Osten nahe Bennhausen.

 

Wildensteiner Tal

Am Eingang ins Wildensteiner Tal.

 

Reißender Fels

Unter dem Reißenden Fels.

Reißender Fels

 

Reißender Fels

Am Aussichtspunkt über dem Reißenden Fels.

 

Steinbruch

Aufgelassener Steinbruch am Wegesrand.

 

Donnersberg, Signal-Gipfel

Am Signal auf 679 Meter.

 

Ludwigsturm

Der Ludwigsturm.

 

Donnersbergsender

Der Donnersbergsender.

 

Krummkehr

Am Sattel der Krummkehr.

 


Impressionen bei Tour 1180:

Anfahrt über die Autobahn 63 zur Anschlussstelle 12, Göllheim. Nordwestlich haltend über Bennhausen und Jakobsweiler zum P auf 343m am Waldrand beim Gasthaus Wildenstein (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Die gesamte Rundtour führt ausnahmslos durch Wald (vorwiegend Buchen- und Eichenhochwald): Vom P westwärts auf markiertem, leicht abfallenden Fahrweg durch Buchenmischwald ins enge Wildensteiner Tal. Hier unmittelbar am Bach entlang zum Steglein unter dem Reißenden Fels, einer großen Felsrippe hoch oben im steilen, rechten Gegenhang. Dort unter den Felsen auf ansteigendem Wurzelsteig wieder kurz talaus bis in die Talkehle vor dem steilen Herkulesberg. Hier geradewegs hinauf zum nächsten Querweg. Auf ihm nach links, wo bald ein Aussichtspunkt (P 490) über dem Reißenden Fels erreicht ist. Auf dem Waldpfad weiter talein bis unter die nächste Mulde und in ihr wiederum hinauf zum nächst höheren Querweg, den man kurz vor einem aufgelassenen, kleinen Steinbruch erreicht. Dem Weg folgend nach Nordwesten,  später Nordosten und zuletzt wieder Nordwesten ehe man zur flachen, mit Sendemasten bebauten Kuppe P 679, dem Signal, gelangt (1:15). Geradeaus weiter ist bald der große Parkplatz am Haus Donnersberg (Waldhaus) erreicht, wo man unweit im Süden den steinernen Ludwigsturm findet (0:10). Von dort eben westwärts auf Wurzelpfad weiter zum breiten Fahrweg und 205 Meter hohen Donnersbergsender auf 670.5m (Funkturm des SWR). Geradeaus weiter, an einer Funkanlage des US-Militär vorbei, geht es schließlich beim Felszacken des Königsstuhl (P 686) zum höchsten Punkt der Tour, wo sich ein weiter Blick über den nördlichen Halbkreis entfaltet.
Danach auf markiertem Wanderweg leicht abfallend westwärts weiter zum Sattel vor dem Gebrannten Berg. Hier nun nach Süden um auf breitem Forstweg in längerer Traverse in den Sattel auf etwa 510m vor dem Hühnerberg abzusteigen. Diesen kann man mit wenig Anstieg über einen leicht links, nach WSW haltenden Stichweg erreichen. Die kleine Gipfellichtung ist nach 0:50 überquert. Dahinter in gleicher Richtung durch lichten Eichenwald steiler hinab zum Sattel P 455 an der Krummkehr (Unterstandshütte). Hier an der großen Wegspinne gleich nach links, den sanft ansteigenden Forstweg hinauf zum Scheitelpunkt auf etwa 475m am Reißplatz, wo man auf die Nordseite des Bergkammes zurückkehrt. Nun in enger Kurve hinab in den Grund des Spendeltal bis etwa 380m und dann den weiten, links ansteigenden Hang der Betzenkammer durch reizvollen, lichten, mit Kiefern durchmischten Traubeneichenwald nach Osten traversierend zum auf 470m entlangziehenden Querweg hinauf. Ihm folgend an Kieferngesellschaften vorbei nach Osten bis vor eine enge Rechtskurve wo man weglos links über den Kammfirst hinweg zum obersten Weg in der Nordflanke (Buchenwald) wechseln kann, den man gegenüber vom Reißenden Fels erreicht. Auf ihm hinab und zuletzt in einer Kehre vor dem Keltengarten links hinunter zum Wildensteiner Bach, wo man auf den Anstiegsweg zurückkehrt. (Zum Keltengarten kann man auch gelangen, wenn man den Weg nach o.g. Rechtskurve weiter verfolgt.) Der P ist nach 1:35 erreicht.

  • Der Donnersberg ist der höchste Berg zwischen Hunsrück und Taunus im Norden und Schwarzwald im Süden.
  • Das ungemein auffällig isoliert stehende, aus magmatischem Intrusivgestein aufgebaute Miniaturgebirge des Donnersberg entstand durch vulkanische Hebung, war jedoch kein tätiger Vulkan.
  • Landschaftlich ob der tief zwischen steilen Flanken eingeschnittenen Täler und reizvollen, lichten Traubeneichen- und Buchenwälder, teils mit Kiefern durchsetzt, sehr lohnende Mittelgebirgstour.
  • Am 27 Meter hohen, steinernen Ludwigsturm (werktags gewöhnlich geschlossen) kann man den Wald problemlos überblicken. Bei klarem Wetter bietet sich eine Rundumsicht im Norden von Hunsrück über das umliegende Nordpfälzer Bergland bis Rheinhessen. Im Nordosten kann man den 75 Kilometer entfernten Taunus mit dem Großen Feldberg finden und bei dunstfreien Verhältnissen rechts darunter sogar die Skyline von Frankfurt am Main. Gegen Osten reicht der Blick über Worms, den Rhein und die 50 Kilometer entfernte Bergstraße hinweg zu den Höhenzügen des Odenwald mit dem markanten Kegel des Melibokus. Im Südosten und Süden schließen sich nördlicher Schwarzwald und Pfälzer Wald an.
  • Zwischen Fernsehturm und Königsstuhl wurde nach dem II. Weltkrieg für das US-Militär die größte Funkstation Westeuropas erstellt.
  • Der Sender Donnersberg versorgt mit UKW-Rundfunk und Fernsehen. Er wurde 1961 in Stahlbetonbauweise errichtet und war vor Umbaumaßnahmen 207 Meter hoch.
  • Der Gipfel ist auch auf öffentlicher Straße aus Norden von Bastenhaus erreichbar. Eine zusätzliche Rückfahrtmöglichkeit bietet eine Einbahnstraße nach Dannenfels.
  • Den hier auf etwa 380m verlassenen Abstiegsweg im Spendeltal kann man auch weiter bis zum Waldrand verfolgen um dort, kurz vor Steinbach, nach links zum benachbarten Wildensteiner Tal zurückzukehren.
  • Siehe auch Hoher Donnersberg im Landschaftsinformationssystem der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz.

 

  • Gesamte Wegstrecke zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Abgeschiedene Eichenwälder im oberen Wildensteiner Tal.

Wildensteiner Tal

Lichte Eichen- und Kiefernwälder am Dorntreiberkopf.

Am Dorntreiberkopf

Am Dorntreiberkopf über dem Waschtal.

Am Dorntreiberkopf

Blick am Reipoltskircher Berg zum zentralen Hauptkamm.

Donnersberg

                              

 

   

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