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Tour 322 Schneeschuhtour - Finstertaler Schartenkopf

Tirol Stubaier Alpen Kühtaier Berge

Schneeschuhtour Route Kühtai - Ostufer Finstertaler Stausee - Finstertaler Scharte - SO-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 910 + 30 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse winterlich

Max
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Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
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 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
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2855 1970 910 4:15 BW2 55 680 4
Im Kar unterhalb der Finstertaler Scharte

Rückblick im Kar unterhalb der Finstertaler Scharte. In der Mitte der Finstertaler Stausee, dahinter, jenseits des Kühtai-Sattels, der Pirchkogel.


Ansicht aus Norden vom Neunerkogel

Der Finstertaler Schartenkopf (Mitte rechts) aus Norden vom Neunerkogel.

 

Finstertaler Schartenkopf

Scharte (Mitte links) und Schartenkopf (Mitte rechts) aus Norden vom Pockkogel.

Fotos: Thehighrisepages.de

Anfahrt aus Westen über Oetz oder aus Osten über Innsbruck und das Sellraintal zum Kühtai-Sattel (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P am Beginn der Werksstraße der TIWAG (1980m) zur Bergstation des Schlepplifts, der vom Hotel Alpenrose heraufkommt (scharfe Linkskurve). Kurz zuvor beginnt zumeist die Schispur um schräg die Staumauer hinaufzuqueren (im steilen nordseitigen Mauerhang besonders auf Lawinengefahr achten). Am jenseitigen Ende der Dammkrone (1:00) beginnt am Ostufer des Finstertaler Stausees auf gut 2300m der Schiweg. Dieser führt, anfänglich hoch über dem Seespiegel, die mittelsteilen Hänge entlang, um nach wiederholtem Auf und Ab das Südende des Stausees zu erreichen. Dort öffnet ein kurzer, breiter Trog den Zugang zu einer höheren Karsenke, dem Schafleger, aus der nach Ost und West zwei Trogtäler wegführen. Nun nach links, ostwärts, um gut mittelsteil in weiter Kurve in ein trogförmiges Hochtälchen zu gelangen (s. oberes Bild). Dieses führt rasch ins Kar unterhalb der Finstertaler Scharte, das erst süd- dann westwärts, zuletzt über die steile Südflanke angestiegen wird. Von der Scharte (2777m) den einfachen OSO-Grat über Blockwerk höher bis zum Felsgipfel mit Steinmann (3:15).
Abstieg zur Dammkrone wie Aufstieg. Zum P kann man auch ostseitig der Mulde des Finstertalbachs bleiben (2:05).

 

  • Das Tourenziel war eigentlich der Sulzkogel. Allgemein schlecht einzuschätzende Lawinengefahr gab Anlass zur Umplanung.
  • Die Querung der Hänge am Seeufer entlang ist erheblich von Lawinen bedroht, die von westexponierten Steilhängen herabkommen. Entsprechend sind auch harte Lawinenkegel zu überqueren.
  • Die Eisdecke des Sees ist üblicherweise nicht nutzbar, da der Seespiegel durch Wasserentnahme schwankt. Auf entsprechende Hinweisschilder entlang der Dammkrone achten. Am flacheren rückwärtigen Ende des Stausees sind ggf. zerborstene Eisschollen zu überqueren, zwischen denen verdeckte Spalten aufreißen können.

 

  • Die äußerst unbequeme Passage am Seeufer entlang bringt auch beim Abstieg keinerlei Gewinn. Auf dem Rückweg befindet man sich zudem in der prallen Sonne.
  • Freie Routenwahl ist nur im Kar zwischen Schafleger und Finstertaler Scharte bzw. unterhalb der Dammkrone möglich.
  • Die Schneeschuhtouren zu Sulzkogel oder Schartenkopf leiden an den weniger schönen Anlagen des Pumpspeicherkraftwerkes mit seinem stark schwankenden Seespiegel und den kahlen Ufern. Dazu kommen das unangenehme Auf- und Abstiegprofil, eine zu häufig beengte Routenwahl und die erhöhte Lawinenbedrohung. Dankenswerter in den nördlichen Stubaiern sind z.B. Zischgelesspitze, Lampsenspitze oder Zwiselbacher Roßkogel.

 

  • Einfache Wegstrecke (5.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

   

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