 Blick vom Gipfel ins Wiesleskar.

Blick vom Biberkopf auf den
Hauptkamm. Links Trettachspitze und Mädelegabel, rechts Hohes Licht mit
Südwestgrat. In der Mitte liegt das verschneite Wiesleskar, darunter das Hochalptal
das zum Lech führt.
Fotos: Thehighrisepages.de |
Anfahrt durchs Lechtal bis zur großen
Brücke zwischen Steeg / Prenten und Abzweig Lechleiten auf etwa 1230m.
P kurz oberhalb der Brücke auf der abgehängten alten Landstraße (s.a. Google
Maps, Wetter bei weather.com). Von der alten Straße nach Norden ins Hochalptal;
dabei stets links des am Talausgang tief eingekerbten Baches bleiben. Anfangs nicht gleich
von einem breiten Pfad verleiten lassen, der durch ein steiniges Erosionsbett zu einer
Jagdhütte führt. Der richtige Pfad beginnt etwas tiefer an der alten Straße und führt
einen gleichmäßigen Waldhang hinauf. Er nähert sich bald der Oberkante des Bachtobels,
überquert ein Seitentälchen und führt dann geradewegs die linke Talseite entlang. Bei
etwa 1500m klingt der Wald aus. Der bez. Pfad läuft gleichmäßig ansteigend weiter bis
zur ersten größeren Talschwelle. Dort wechselt er über den schmalen Bach um darauf
einen Schrofenhang hinauf zu klettern. Im folgenden Talabschnitt - dem Wiesleskar
- geht es im Talgrund durch grobes Geröll erst nach Nordosten und zuletzt nach links
steil zwischen bewachsenen Schrofen hinauf in die Große Steinscharte, wo von
links der bez. Pfad von der Rappenseehütte herführt. Am Abzweig nach rechts und
zwischen blanken Kalkkuppen und -senken des hohen Talabsatzes hinüber zum großen
Schuttkegel (meist Altschnee bis Herbst), der unter den Felswänden zwischen Wilder
Mann und Hohes Licht herabzieht. Über ihn in steilen Kehren fast ganz hoch
und dann nach rechts in den Fels. Kurz darauf verzweigt sich der Weg. Links geht es als
"Heilbronner Weg" steil weiter in die Höhe. Zum Gipfel geht es rechts auf
teilweise gesichertem Steig über leicht ansteigende lange Bänder um die gesamte
Westflanke herum bis zum stumpfen Südwestgrat. Auf diesem, meist knapp rechts in der
Flanke, über viele kleine gut gestufte Kalkrippen zu Kreuz und Buch hinauf (4:10).
Abstieg wie Aufstieg (3:00); Am Fuße des o.g. großen Schuttkegels kann man um die Große
Steinscharte abzukürzen gut über Geröll bzw. Firn bis zum Grund im Wiesleskar abfahren.
- Nach dem Großen Krottenkopf, 2656m, der zweithöchste
Gipfel in den Allgäuer Alpen. Es folgen Hochfrottspitze, 2649m, und Mädelegabel,
2645m.
- Einfache Wegstrecke (7.4 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.
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