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Tour 290 - Hohe Geige

Tirol Ötztaler Alpen Geigenkamm

Bergtour Route Plangeroß - Rüsselsheimer Hütte - oberster W-Grat - S-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 1810 Tage 2 Verhältnisse sommerlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Rüsselsheimer Hütte DAV 2323 1600 730 1:25 BW1 - - -
Hohe Geige 3395 2323 1080 2:55 G1 442 7800 2

Am Ausgangspunkt bei Plangeroß

Am Ausgangspunkt bei Plangeroß.

 

Blick zur Watzespitze

Blick oberhalb der Rüsselsheimer Hütte auf die Watzespitze jenseits des Pitztales.

Am obersten Westgrat.

Hohe Geige

 

Blick hinab zum obersten Westgrat

Blick vom Gipfel auf das kleine Gletscherbecken. Direkt oberhalb der Wasserlache kommt die Steigspur herauf. Links ragt der Puitkogel auf, darunter der Weißmaurachkopf.

Anfahrt vom Inntal nahe Imst ins Pitztal. Großer P bei Plangeroß auf ca. 1600m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

1. Tag
Vom P geht es auf markiertem Bergweg nach Osten zum buschbestandenen Schuttkegel vor dem Talausgang. Der Weg zieht geradewegs ins steile Tälchen des Kitzlesbach hinein und führt links vom Bacheinschnitt durch Wald hinauf. Nach halber Strecke gelangt man in offenes Gelände. Mit etlichen steilen Kehren geht es ohne Umweg an die Rüsselsheimer Hütte auf 2323m (1:25).

2. Tag
Dem Schild "Hohe Geige" (nicht "Hohe-Geige-Westgrat") folgend über Moränenschutt taleinwärts, bis bald ein Rücken zwei Karböden trennt. Man bleibt links und steigt im Weißmaurachkar bis auf etwa 2770m an, wo linksseitig der Fuß einer grasbewachsenen, deutlich ausgeprägten Felsrippe ansetzt. Auf ihr den Markierungen nach lange höher. Noch deutlich unterhalb der Gratfelsen muss man nach rechts in eine brüchige, steile Schuttrinne wechseln. Durch sie hinauf bis zum waagrechten Felsgrat, den man bei etwa 3250m erreicht (markiert, Route aber verwickelt). Von hier erblickt man erstmals den Gipfel. Nun nach rechts, über den flachen Firn des ehemaligen Gletscherbeckens um ein Seelein herum und beliebig über das grobe Blockwerk der Südflanke zum Gipfelkreuz (mit Buch, 2:55).
Abstieg zur Hütte 1:55, ins Tal weitere 1:05.

  • Abends sind in unmittelbarer Nähe der Hütte regelmäßig Steinböcke zu beobachten.
  • Die Tour ist erst ab Sommer zu empfehlen. Ein erster Versuch Mitte Juni (Tour 228) nach reichlich Neuschnee endete bereits vor dem oberen Grat, da die Route durch die verschneite Schuttrinne nicht zu finden war.
  • Die Rüsselsheimer Hütte hieß bis 1999 Neue Chemnitzer Hütte.
  • Vergl. auch Tour 969 über den Mainzer Höhenweg.

 

  • Einfache Wegstrecke (Hütte 2.6 Kilometer, Gipfel 3.0 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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