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Tour 284 Klettersteigtour
Via Ferrata Giuseppe Olivieri, Via Ferrata Torre Aglio, Tofana di Mezzo

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Klettersteig Route Rifugio Duca d'Aosta - Punta Anna über S-Grat (Via Ferrata Giuseppe Olivieri) - Via Ferrata Torre Aglio - Mittelstation Tofana-Seilbahn - Baita Pie Tofana Gesamtaufstiegshöhe (m) 1240 + 350 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse sommerlich unbeständig mit Regen und Graupel

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Punta Anna 2731 2098 640 2:30 ca. G3 0 0 7
Tofana di Mezzo
(abgebr.)
3244
(3040)
<2700 600 ca.
(400 ca.)
k.A.
(2:30 ca.)
G3 1369 18500 1
Tofana di Rozes

Blick von der Via Ferrata Giuseppe Olivieri wenig oberhalb der Punta Anna hinüber zur Nordwestflanke der Tofana di Rozes (links). Rechts erkennt man die im Schutt ertrinkende Südrinne der Tofana di Mezzo. In Bildmitte ist die Forcella di Fontana Negra eingesenkt, dahinter steht das Rifugio Giussani.

Blick an der Mittelstation der Tofana-Seilbahn in die Ostflanke.

An der Mittelstation der Tofana-Seilbahn

 

Tofana di Rozes und Tofana di Mezzo (rechts dahinter) aus Südwesten vom Averau. Tief rechts unter der Tofana di Mezzo, genau unter dem riesigen Torre Aglio, liegt sonnenbeschienen das Geröllkar Vallon Tofana, schräg rechts darüber die Punta Anna als Scheitelpunkt des vordersten massigen Gratvorbaus.

Gesamtansicht

Ausgangspunkt ist der P am Rifugio Duca d'Aosta (2098m) nördlich der Straße zwischen Passo di Falzàrego und Cortina d'Ampezzo. Zu erreichen aus Westen über das Sellajoch und den Passo Pordoi. Im Wald östlich einer großen Kehre nach Norden auf einen Fahrweg abbiegen und weiter bis zum Rifugio (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P hinauf zur Capanna Pomedes (2303m) und weiter über Geröll zum Einstieg der Via Ferrata Giuseppe Olivieri. Der erste, 300 Meter hohe Abschnitt am Südgrat der Punta Anna leitet zunächst steil eine ostseitige Rinne hinauf, um darüber links hinaus auf die enorm steile, kleingriffige Gratkante zu führen. Häufiger wird in die gut gestufte bzw. gebänderte Westseite gewechselt, dann geht es kurz flacher zur Punta Anna (2731m), einem weit vorgeschobenen Gratabsatz. Danach auf, teils neben der flachen Schneide weiter, durch eine Einschartung hinweg, bis an den Ansatz des Torre Pomedes III (hier nach links, Nordwesten, Abstiegsmöglichkeit zum Rifugio Giussani). Auf einer ostseitigen, exponierten Rampe, mit jeweils etlichen senkrechten Stellen, um den Torre Pomedes III herum. Dann über eine Schuttflanke tiefer, eine Leiter hinab und in der Westseite auf einem Geröllband in eine kleine Scharte auf etwa 2950m, wo es linksseitig ins Vallon bzw. zum Rifugio Giussani hinabgeht, rechts zum Ra-Valles-Plateau mit der Mittelstation der Tofana-Kabinenbahn. Man befindet sich nun vor dem Torre Aglio, auch als Torrione Gianni angesprochen.
Nun auf der Ostseite über die Via Ferrata Torre Aglio (auch Via Ferrata Gianni Aglio) weiter: Nach einem schwierigeren Felskopf folgt die entscheidende Schlüsselstelle, die maximal exponierte Querung der hohen und etwas überhängenden Ostwand auf einer langen, nur handbreiten Felsleiste um den Torre Aglio herum. Vom innersten Wandwinkel über Eisenstifte zu einem Absatz empor und weiter dem durchgehenden Stahlseil folgend hinab in die Scharte oberhalb des großen Felsenfensters des Bus de Tofana auf etwa 2910m. (Hier Abstiegsmöglichkeit nach Westen über ein steiles Felstrümmerfeld zum Rifugio Giussani, 2580m, und weiter zum Rifugio Dibona.)
Darauf deutlich leichter, aber landschaftlich weniger begeisternd, durch ramponierte Lawinenverbauungen und Stacheldrahtverhaue über eine Riesentreppe hoher, schwarzer Felsstufen, teils mit Hilfe von Leitern, zum Gipfel der Tofana di Mezzo, wo sich die Bergstation der Kabinenbahn befindet.
Abbruch auf 3040m im einsetzenden Regen mit Gewittergefahr.
Unschwieriger Abstieg an der Felsnische vorbei über das östliche Firnlager zur Mittelstation der Tofana-Seilbahn (2480m; 6:00 bis hierher, s. zweites Bild). Über große Schuttreißen hinab, durch Wald und eine Schiabfahrtspiste zur Forcella Ra Valles und zur Jausenstation Baita Pie Tofana (1625m, 1:05). Ab dort über Fahrweg mit 350m Gegenanstieg zurück zum Rifugio Duca d'Aosta.

 

  • Gesamte Wegstrecke (9.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

  • Zwei als schwierig einzustufende Klettersteige. Sicherungen bestehen stets nur aus Fixseilen (teilweise senkrecht). Nahezu keine künstlichen Tritte oder Griffe. Kurze Passagen maximal exponiert, am Torre Aglio finden sich entsprechend doppelte gespannte Drahtseile. Manche Stellen trotz Fixseilen äußerst Kraft raubend.
  • Den Torrione Gianni (und damit die Via Ferrata Torre Aglio) kann man auch westseitig an seinem Fuß auf abschüssigen Bändern umgehen, die allerdings häufig vereist sein sollen.
  • Die Seilbahn von Cortina d'Ampezzo zum Gipfel ist außer Betrieb.

 

   

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