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Tour 207 - Schwarze Berge

Bayern Unterfranken Rhön

Wandertour Route Riedenberg - Farnsberg - Platzer Kuppe - Totnansberg - Riedenberg Gesamtaufstiegshöhe (m) 530 Aufstiegstage 1 Verhältnisse winterlich

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Farnsberg 786 530 260+50 i.Ab. 0:40 BW1 31 680 5
Platzer Kuppe 737 680 60 0:55 BW1 47 770 4
Totnansberg 839 680 160 0:45 BW1 177 6270 3
Anfahrt über die Autobahn 7 Fulda - Würzburg. An der Anschlussstelle Bad Brückenau/Wildflecken über die Bundesstraße 286 ins Tal der Sinn. Rechts ab, an Riedenberg vorbei und darauf nach rechts die Stichstraße zum "Würzburger Haus" hinein. P auf 530m vor dem Schilift (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P den Waldweg kurzes Stück nach Südwesten bis man einen markierten Wanderweg kreuzt. Nun links bergan, bald über Wiesen, bis zum Wirtshaus Berghaus Rhön. Dort führt der markierte Wanderweg nach links über eine Wiese zum Waldrand hinauf. Nun mit einem kurzen Umweg durch Nadelwald zum Farnsberg (0:40) und dahinter rasch in den nächsten Wiesensattel hinunter (wenig weiter liegt auf einer Lichtung das Wirtshaus Würzburger Haus). Vom Sattel führt ein markierter Pfad nach Südosten, wo es über reizvolle baumbestandene Wiesen und Lichtungen über eine ausgedehnte Südwestflanke geht, unterwegs am Löffelbrunnen vorbei. Schließlich erreicht man den weiten Wiesensattel im Norden vor der Platzer Kuppe. Über deren Nordrücken zur weiten Graskuppe (0:55, TP, Rastbank und -tisch). Zurück am Sattel nach Norden, die Ostflanke über einen Wirtschaftsweg entlang, eine unvermeidliche Partie durch reizlosen Nadelwald, bis zum einsamen Totnansberg (Telekom-Umsetzer, 0:45). Etwas weiter im Norden, Auf halbem Weg zur nahen nächsten Landstraße kann man nach links abbiegen und gelangt über eine Schneise zum P 794 wo man einen markierten Wanderweg kreuzt. Nun jedoch geradeaus weiter um bald über eine reizvolle Lichtung in tiefer gelegenen, sehr eindrucksvollen Buchenhochwald zu gelangen. Zwischen den großen Bäumen weglos den recht steilen Hang hinab. Am Waldrand den oberen Wiesenhang des wasserreichen Mittelbachkessel nach links queren um den Anfahrtsweg zum Würzburger Haus zu erreichen. Über die Straße hinab zum P (1:20).

  • Ganz besonders lohnend ist hier die Platzer Kuppe, ein kleiner Vulkankegel am Südabfall der Rhön, der mit seiner weiten Umschau ins offene Vorland begeistert. Zusammen mit den beiden anderen Anhöhen, die mit dichtem Fichtenwald bestanden sind und nur den Sammler anziehen können, bezeichnet man diese deutlich abstechende Gruppe als die Schwarzen Berge.
  • Sehr reizvoll sind die Passagen an den vielfältigen Waldrändern entlang. Beim Abstieg vom letzten Gipfel sollte man sich den hallenartigen Buchenhochwald keinesfalls entgehen lassen.
  • Die Rhön ist eines der Horstgebirge, wie sie die Mitte Deutschlands prägen, somit nicht aus einer Auffaltung heraus entstanden, sondern durch das Einsinken umgebender Bruch- und Grabenzonen. Zusätzlich wurde die ganze Landschaft später vulkanisch überformt. In der Hochrhön treffen Hessen, Thüringen und Bayern zusammen. Hier findet man einzigartige offene Hochflächen mit Heuwiesen, Borstgrasheiden und Mooren, durchsetzt mit einzelnen Bauminseln, die als UNESCO-Biosphärenreservat unter besonderem Schutz stehen. An den Hängen beginnen herrliche Buchenwälder, die sich bis in die Tallagen erstrecken. Milseburg-GipfelDas engmaschige Straßennetz in der Rhön zwingt bei keiner Anhöhe zu einem weiten Anmarsch. Der höchste Berg ist die Wasserkuppe mit 950m (Eigenständigkeit = 1.55, damit ein Berg von kontinentaler Bedeutung), 19 Kilometer SO von Fulda. Auf der lang ausgestreckten, völlig offenen Anhöhe befindet sich ein weithin gerühmtes Segelfluggelände. Der beste Aussichtspunkt liegt am westlichen Rand. Der zweite bedeutende und ungemein auffällige Berg ist der Kreuzberg, 928m (E = 2.84), 15 Kilometer NO von Bad Brückenau. Der Gipfel dieses gewaltigen Bergkegels, an dessen oberstem Waldhang ein Kloster steht, ist auf breiter Straße erreichbar. Beide Berge sind erwartungsgemäß ein äußerst beliebtes Ausflugsziel. Der dritthöchste Gipfel, die Dammersfeldkuppe (928m) liegt im Truppenübungsplatz Wildflecken und ist dagegen unzugänglich. Nummer 4 ist der unscheinbare Heidelstein mit 926m (Sendeanlage, E = 3.43), 6.5 Kilometer SO der Wasserkuppe gelegen. Hier bewegt man sich inmitten des unverwechselbaren Landschaftszuges der Hochrhön, den baumarmen, flachen Heidelandschaften.
    Das ganze große Hochplateau bricht in Form einer Landstufe nach allen Seiten jäh zur Kuppenrhön ab, die sich besonders weit nach Norden und Nordosten ausdehnt. Hier fehlen zusammenhängende Höhenzüge, dafür ragen zahlreiche, mit prächtigen Buchenwäldern bestandene basaltische und phonolithische Kegel- und Domberge aus grünen Verebnungsflächen. So findet sich um die aussichtsreiche Milseburg (835m, 5.8 Kilometer NW der Wasserkuppe, Gangolfskapelle s. Foto, E = 3.31), am Soisberg (630m, 15 Kilometer NO von Hünfeld, E = 2.77), um Gersfeld und um Bad Brückenau eine besonders abwechslungsreiche Landschaft. Die Bergflanken dieser Bergkegel sind teils von Geröllhalden bedeckt.
  • Die Rhön bietet im Hochwinter gute Wintersportbedingungen. Dann verbinden zusätzliche Sonderzüge der Bahn das Rhein-Main-Gebiet mit der Rhön.
  • S. auch Rhönklub und www.rhoenline.de .

Gesamte Wegstrecke (14.7 Kilometer) zum Download als OVL-Datei (ASCII) und als GPX-Datei.

 

   

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