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Tour 170 - Lachenspitze, Steinkarspitze, Rote Spitze

Tirol Allgäuer Alpen Vilsalpseegruppe

Bergtour Route Vilsalpsee - Traualpsee - Lachenjoch - Lachenspitze über NO-Grat (I) auf und SW-Flanke ab - Steinkarscharte - Steinkarspitze über O-Rücken auf und NW-Rücken ab - Westliches Lachenjoch - Rote Spitze über SO-Rücken auf und ab - Westliches Lachenjoch - Landsberger Hütte - Traualpsee - Vilsalpsee Gesamtaufstiegshöhe (m) 1240 Tage 1 Verhältnisse frühjahrshaft

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Lachenspitze 2125 1168 960 2:35 BW2 170 1320 3
Steinkarspitze 2067 1955 120 1:00 BW2 112 570 4
Rote Spitze 2130 1970 160 0:40 BW1 180 2220 3
Anfahrt aus Westen über das Oberjoch, aus Osten über das Lechtal ins Tannheimer Tal nach Tannheim. Von dort nach Süden zum gebührenpflichtigen P am Vilsalpsee. Zufahrt tagsüber gesperrt (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).
Traualpsee mit Lachenspitze

Traualpsee mit Lachenspitze.

 

Gaishorn

Blick oberhalb des Traualpsees zurück nach Nordwesten gegen das Gaishorn.

 

Lachenspitze und Steinkarspitze

Nahe der Landsberger Hütte: Lachenspitze (links vorne) und Steinkarspitze (rechts hinten).

 

An der Lachenspitze

An der Lachenspitze:
Blick nach Nordwesten über den Traualpsee,
nach Südwesten über Steinkarspitze (Mittelgrund links) und Rote Spitze (Mittelgrund rechts).

Steinkarspitze und Rote Spitze

 

Leilachspitze

Leilachspitze.

 

Lachenspitze

Blick an der Steinkarspitze zurück zur Lachenspitze (rechts).

 

Vilsalpsee

Am Vilsalpsee zurück. Links hinten erkennt man die Lachenspitze.

 

Lachenspitze

Die Lachenspitze (hinten), gesehen nahe des Vilsalpsee.

Lachenspitze

 




Rote Spitze

Rote Spitze (links) und das Kar über dem Bergaicht-Wasserfall (Mitte).

 

Vom P dem Fahrweg folgend am Ostufer entlang um bald an der Unteren Traualpe nach links in das erste Seitental einzubiegen (der zuvor bei einer Jagdhütte abzweigende alte Steig die linke Waldflanke entlang ist wegen Bergsturzgefahr gesperrt). Auf breitem Pfad in der Mitte des Tälchens durch lichten Wald höher und im folgenden Strauchgürtel näher unter die rechten Hänge bis man unter der ersten großen Talstufe wieder nach links wechselt um schließlich über diese an den aufgestauten Traualpsee hinauf zu gelangen (s. oberstes Bild). Hier am linken Ufer über grüne Matten weiter und hinter dem See dem steilen Pfad folgend (Fixseile) auf die Terrassenstufe unter den Wandabbrüchen der Lachenspitze empor (s. drittes Bild). Dort, vor einer Mulde in die eine kleine Lache eingebettet ist, stößt man auf den Wanderweg Nr. 421, der rechts von der nahen Landsberger Hütte her führt. Man wendet sich jedoch links, nordöstlich, um dem Weg in einer Mulde durch grünes, sanft ansteigendes Schrofengelände Richtung Schochenspitze zu folgen. Bald erreicht man einen Abzweig der nach Süden zum nahen Lachenjoch leitet. Am Joch (Wegtafel) angelangt öffnet sich ein weiter Blick übers dicht bewaldete Birkental und über das einsame Kar des Gappenfelder Notländ hinweg zu den schroffen Felsfluchten von Leilachspitze und Luchsköpfen.
Am Joch nach rechts, SSW, über einen mit Latschen bewachsenen, sanft ansteigenden Felsrücken weiter. Bald setzt der eigentliche Nordostgrat (I) an, dem man links unter der Schneide in der offenen Flanke folgt. Nach einem Sporn leitet der Steig nach rechts steil bis zur Anhöhe hinauf, bis man kurz vor dem Gipfel hoch über der senkrechten Nordwestwand steht. Wenige Felsstufen darüber ist das Kreuz an der Lachenspitze erreicht (2:35).
Vom Gipfel nach Südwesten, in Kehren die steile Felsschuttflanke hinunter. Wenig weiter westlich steigt man wieder etwas zur Steinkarscharte auf 1955m an (auch mit 2015m angegeben), um von dort über den felsigen Ostrücken zum Kreuz an der Steinkarspitze zu gelangen (1:00).
Vom Gipfel den Nordwestgrat hinab ins sanfte Westliche Lachenjoch auf etwa 1970m. Jenseits über Graspolster den Südostrücken der Rote Spitze hinauf. Nach 0:40 steht man am höchsten Punkt und dem dritten Gipfelkreuz.
Zurück zum Joch und in der linken Grasflanke steil hinab in die Karmulde. Am Grunde des Kars flach weiter bis zur Landsberger Hütte, 1810m (0:40). Nach der Hütte ist rasch die Lache erreicht, an der man links über den Traualpsee zum Vilsalpsee absteigt. Der P ist nach 1:50 erreicht.

 

  • Landschaftlich durchgängig sehr empfehlenswertes Tourengebiet Besonders empfehlenswert. Besonders reizvoll ist hier auch der Ausgangspunkt um den Vilsalpsee, dessen Umrahmung an norwegische Fjordlandschaften erinnert.
  • An Lachenspitze und Steinkarspitze wird man mit dem Blick nach Süden übers abgelegene, dicht bewaldete Schwarzwassertal hinweg zum Hochvogel belohnt. Die Rote Spitze thront mit steilen Schrofenabstürzen über den hintersten, wasserfallgeschmückten Hochkaren der Vilsalp.
  • Die nördlich vom Lachenjoch stehende Schochenspitze mit Kreuz und Buch ist in zusätzlichen 0:45 für Hin- und Rückweg auf markiertem Bergpfad über die begrünte Südostflanke erreichbar. Höhe 2069m, Prominenz etwa 154m, Dominanz 1330m gegen die Lachenspitze, Eigenständigkeit 4.
  • Empfehlenswert ist hier auch eine Tour gegenüber zum Gaishorn, 2249m. Dazu am Westufer des Vilsalpsees entlang zur Vilsalp, nach rechts zum Joch und über den Südostgrat zum Gipfelkreuz (2:30).

 

  • Wegstrecke (See bis Hütte 3.9, Hütte - alle Gipfel - Hütte 5.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Blick aus Westen vom Gaishorn auf den Vilsalpsee und die Bergumrahmung der Landsberger Hütte.

Gesamtansicht aus Westen

Lachenspitze (links), Steinkarspitze (Mitte rechts) und Rote Spitze (rechts) aus Nordosten von der Schochenspitze. Rechts in der Tiefe liegt der Traualpsee.

Gesamtansicht aus Nordosten

 

   

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