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Tour 118 - Hochgrat, Rindalphorn

Oberschwaben Allgäuer Alpen Nagelfluhkette

Bergtour Route Talstation Hochgratbahn - Brunnenauscharte (I) - Rindalphorn über SW-Grat auf und ab - Brunnenauscharte - Hochgrat über NO-Grat auf und SW-Grat ab - Staufner Haus - Talstation Hochgratbahn Gesamtaufstiegshöhe (m) 1180 Tage 1 Verhältnisse sommerlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Rindalphorn 1822 856 970 2:45 BW1 198 2350 3
Hochgrat 1832 1624 210 0:50 BW1 712 15600 2
Anfahrt aus Norden über Wangen i.Allgäu oder Kempten nach Oberstaufen. Von dort über Steibis und Lanzenbach zum P (gebührenpflichtig) an der Hochgratbahn auf 856m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf der gesperrten Fahrstraße nach Osten im offenen Talgrund durchs Weißbachtal, an der Kapelle St. Rochus vorbei bis an die Hintere Simatsgundalpe. Nach der Brücke geht es beim letzten Hof rechts ab um über eine Alpweide den Hang anzusteigen (Wegweiser beachten). Bald führt der bezeichnete Weg durch einen schattigen Fichtenwald und weiter bergan erreicht man auf 1179m die Alpe Gratvorsäß. Zwischen versprengten Bäumen und Sträuchern weiter durch den offenen, gestuften Brunnenaukessel auf gut markiertem, steilem Pfad hinauf unter die Brunnenauscharte, die man zuletzt mit leichter Felskletterei (I, Drahtseil) erklimmt. In der zwischen Rindalphorn und Hochgrat liegenden, 1624m hohen Scharte steht man nach 2:15.

Rindalphorn

Das Rindalphorn, gesehen von der Brunnenauscharte.

 


Hochgrat

Hochgrat (links) und Seelekopf (rechts) im Herbst, gesehen oberhalb Steibis.

 

Rindalphorn

An der Talstation der Hochgratbahn:
Das Rindalphorn (links) alleine und
gemeinsam mit dem Hochgrat (rechts).

Rindalphorn und Hochgrat

 

Hochgrat und Rindalphorn

Hochgrat und Rindalphorn aus SSO vom Diedamskopf.

Zum Rindalphorn an der Scharte nach links empor (s. oberstes Bild), zunächst hoch oben in der südseitig abfallenden Grasflanke, bald hart an der Gratkante über den nordseitigen Abstürzen, um nach einem Vorgipfelchen (knapp 1810m, Gedenkkreuz) und flacher entlang der Kante eines weiteren Felskessels an den höchsten Punkt mit dem Gipfelkreuz zu gelangen (0:30).
Zum Hochgrat geht es nun zurück in die Scharte und gegenüber, dem markierten Steig folgend, über eine ähnliche Gratschneide ans Gipfelkreuz (0:50).
Abstieg: Vom Gipfel weiter nach Südwesten am Grat entlang hinab zur Bergstation der Hochgratbahn (1708m). Von dort zum nahen Staufner Haus. Der weitere Abstieg entlang des nun breiten Wanderweges zieht zunächst in der Flanke des kurzen Nordwestgrates an die Obere Lauchalpe (1419m) und dann teils durch Wald an die Untere Lauchalpe (1000m) und zuunterst über eine Fahrstraße zurück zum P (1:30).

  • Der Hochgrat ist höchster Gipfel der Nagelfluhkette. Auch nach Prominenz und Dominanz (s.o.) ist er ein sehr eigenständiger Berg und wenngleich erheblich unter 2000m bleibend, keineswegs unbedeutend.
  • Je nach Definition kann man beide Berge noch zum Hochgebirge rechnen.
  • Aufgrund der Entstehungsgeschichte werden die Berge der subalpinen Molasse (eine Bildung aus der Tertiärzeit) geologisch gewöhnlich zum Alpenvorland respektive zum Schweizer Mittelland gezählt. Geografisch gehören Berge wie der schweizerische Rigi oder eben die Nagelfluhkette u.a. wegen ihrer Höhe und Nachbarschaft jedoch bereits zu den Voralpen. Die Grenzziehung zwischen Voralpenland und Alpen ist damit unscharf und hängt vom jeweiligen Standpunkt ab.
  • Der nordseitige Zustieg in die Brunnenauscharte kann sich im Frühsommer bei reichlich Altschnee als unangenehm erweisen.
  • Malerische Wasserfälle und herrliche Blumenwiesen verleihen dem ganzen Bergzug seinen besonderen Reiz. Überdies machen ihn seine schroffen Felswände aus dem eigentümlichen Nagelfluhgestein zu einer geologischen Kostbarkeit. Im Frühjahr findet man an der Passage durch den nordseitigen Brunnenaukessel eine geradezu überschäumende Vegetation.
  • S. a. Tour 92, Hoher Ifen.

 

  • Gesamte Wegstrecke (15.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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