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Tour 106 - Brocken, Achtermannshöhe

Niedersachsen, Sachsen-Anhalt Harz

Wandertour Route Königskrug - Achtermannshöhe - Dreieckspfahl - Brocken - Dreieckspfahl - Oderbrück - Königskrug Gesamtaufstiegshöhe (m) 510 Tage 1 Verhältnisse hochwinterlich

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Achtermannshöhe 925 750 180 0:35 BW1 103 2900 3
Brocken 1141 820 330 2:25 BW1 856 223592 1
Achtermannshöhe

An der Achtermannshöhe. Links dahinter der Wurmberg (971m).

Der Brocken vom Gipfel der Achtermannshöhe.

An der Achtermannshöhe

 

Brockenbahn

Die Brockenbahn bei der steilen Bergfahrt. Rechts hinten ragt der Wurmberg auf.

 

Gipfelstation der Brockenbahn

An der Gipfelstation der Brockenbahn.

Gipfelstation der Brockenbahn

Anfahrt von der Autobahn 7 - aus Süden über Göttingen und Herzberg, aus Norden über Goslar und Bad Harzburg - nach Braunlage. P auf 750m am Gasthof Königskrug, gut 3 Kilometer nördlich an der Bundesstraße 4 (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P nach den Schihütten den flachen Kaiserweg gegen Nordwesten in den Wald hinein. Nach knapp 2 Kilometern, an der unauffälligen Westflanke der Achtermannshöhe bereits vorbei, rechts, nordostwärts, eine Waldschneise hinein und dann wiederum rechts ggf. durch schmale Baumgassen, zuletzt offenes Geröll zum isoliert stehenden, sanft ansteigenden Gipfel. Der höchste Punkt, ein hübscher Rast- und Aussichtsplatz mit einigen Felsen (s. oberstes Bild) ist nach 0:35 erreicht. Danach NNO-wärts auf schmalem Waldpfad, nahe an einigen Hochmooren und der Quelle des Odersprung vorbei, zur großen Wegspinne am Dreieckspfahl (820m), wo sich der Blick zur weiten Kuppe des Brocken öffnet. Von dort nordostwärts zunächst den breiten Wanderweg weiter, der dem weiten Korridor der ehemaligen innerdeutschen Grenzsperranlagen folgt ehe es auf schmalerem Seitenpfad zur Trasse der Brockenbahn hinauf geht. Dort links, am Haltepunkt vor der Waldkuppe des Königsberg vorbei, und dem weiten Bogen der Bahntrasse entlang bis zum Goetheweg. Nun diesem folgend links in direktem Anstieg durch dichten Wald hinauf zur ausgedehnten Gras- und Heidekuppe des Brocken (2:25) mit Gipfelstation der Brockenbahn, mehreren großen Telekom-Umsetzern und Berghütte.
Abstieg: Zurück über den Goetheweg bis an die Bahntrasse und weiter zum Dreieckspfahl. Nun, den Gegenanstieg an der Achtermannshöhe umgehend, nach Westen über breiten Wanderweg bis zu den Schihütten an der B4 bei Oderbrück und von dort den Weg nach Süden zum P am Königskrug in 2:45.

  • Der Brocken ist nicht nur höchster Berg im Harz, sondern mit weit über 220 Kilometer Abstand zum nächst höheren Berg, dem Fichtelberg im Erzgebirge, einer der dominantesten Berge Mitteleuropas überhaupt. Zur nur acht Kilometer entfernten Norddeutschen Tiefebene fällt der riesige, auf Granit ruhende Mittelgebirgsberg über 900 Meter tief ab.
  • Höhenangabe nach Vermessung 1996 durch das Land Sachsen-Anhalt: 1141.2m.
  • Die Tour führt durch den Nationalpark Harz.
  • Die Tour verläuft, von einem breiten Streifen entlang der einstigen innerdeutschen Grenze und den beiden Gipfelkuppen abgesehen, ausnahmslos durch dichte, touristisch reizlose Fichtenmonokulturen. Oberhalb von etwa 1050m findet man jedoch im schneefreien Halbjahr eine interessante Zwergstrauchheide vor. Einen besonderen Aspekt erfährt die Tour, wo man zwischen beiden Gipfeln den breiten Korridor der ehemaligen Grenzsperranlagen der einstigen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) passiert. Der Brocken, in der einstigen DDR gelegen, war von 1961 bis 1989 unzugängliches militärisches Sperrgebiet.
  • Durch die isolierte und weit über die Norddeutsche Tiefebene herausgehobene Lage herrschen in den Hochlagen des Harz besonders strenge klimatische Verhältnisse mit häufigen Stürmen und langen Wintern. Schnee bleibt hier fast das halbe Jahr über liegen. So liegt die natürliche Baumgrenze auch bei lediglich 1100 Metern. Der besonderen Wettersituation wegen findet man am Gipfel auch eine Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes.
  • Die insgesamt über 500 Anstiegshöhenmeter verteilen sich über eine weite Entfernung (etwa zehn Kilometer), so dass man sich im wesentlichen auf sehr flachen Forstwegen bewegt. Der Goetheweg trägt seinen Namen zu recht, wandelte der große Dichter doch tatsächlich hier.
  • Im Winter sind die meisten Wanderwege als Langlaufloipe gespurt. Den Fußgängern bleibt dann nur ein eher beschwerliches Stapfen in den Seitenstreifen.
  • Den Brockengipfel kann man auch per Schmalspurbahn, z.B. von Wernigerode aus erreichen.

 

  • Gesamte Wegstrecke (19.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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