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Tour 96 - Piz Segnas, Surenstock / Piz Sardona

Graubünden / Grischun Glarner Alpen Sardonagruppe

Hochtour Route Alp Naraus - Segnas Sut - Piz Segnas über obersten S-Grat auf und N-Grat ab - Surajoch - Surenstock über S-Rücken auf und ab - Surajoch - Sardonagletscher - Segnas Sut - Alp Naraus - Flims Gesamtaufstiegshöhe (m) 1380 Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Piz Segnas 3099 1838 1270 5:30 G2 607 13800 2
Surenstock 3056 2946 110 0:55 G1 110 1880 4
Flimserstein

Der Flimserstein zwischen Alp Naraus und Segnas Sut.

 

Beim Anstieg

Am Rande der Schotterebene von Segnas Sut.

Segnas Sut

 

Tschingelhoren

Die Tschingelhoren mit dem Felsenfenster des Martinsloch.

 

Piz-Segnas-Südflanke

Am Weg unter die Piz-Segnas-Südflanke.

 

Blick zum Vorab

Blick vom Piz Segnas gegen Südwesten über den eisig glänzenden Vorab hinweg zum Tödi (Horizont Mitte).

 

Piz Segnas aus Norden

Der Gipfelkamm zwischen beiden Gipfeln.

 


Anfahrt, aus Osten über Chur, aus Westen über den Oberalppass, nach Flims / Flems. P im großen Parkhaus an der Seilbahnstation (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von der Sesselliftstation Alp Naraus auf 1838m über bez. Wanderweg anfangs den offenen Hang hinauf um dann das offene Wiesengelände von Cassons nach Nordwesten querend an den Wegscheitel P 2106 (Wegtafel) am Ostzugang ins weite Schotter- und Bachbecken von Segnas Sut zu gelangen. Kurz hinab und nun immer an dessen Ostrand, von einigen kleinen Bächen gequert, nach NNW entlang (s. zweites Bild). Am Nordende des flachen Beckens rechts der Bachkerbe nach Norden über bucklige Hänge höher. Nach einer Weggabelung auf etwa 2460m (Wegtafel) taleinwärts weiter bis sich die Pfadspuren allmählich verlieren. Nordostwärts durchs hintere Schuttkar höher (links auf Grathöhe der Tschingelhoren ist das Felsenfenster Martinsloch zu entdecken) bis man rechts an den Fuß der steilen Westflanke des Piz-Segnas-Südgrates gelangt (s. fünftes Bild). In beliebiger Route über Rippen und Steilrinnen knapp 300 Höhenmeter gerade aufwärts so dass man nördlich von P 3012 auf die Anhöhe gelangt. Oben nach links über den Fels- und Schuttrücken zum höchsten Punkt (5:30).
Vom Gipfel auf dem überfirnten Verbindungsrücken (vergl. zweites Bild v.u.) nach NNO zum Surenstock hinüber. Hinter dem Sattel P 2946 folgt die runde Kuppe P 3013, die man links in der Flanke bis zum nächsten Sattel, dem Surajoch auf etwa 2970m, leicht umgehen kann. Von dort über den breiten Firn- und Schuttrücken zum höchsten Punkt (0:55).
Abstieg: Zurück zum Surajoch. Von diesem nach links, Osten, die vergletscherte Steilflanke zum Sardonagletscher (etwa 2750m) hinab. Nahe am Bergfuß entlang nach SSW, über einen weiten Gletscherpass hinüber zum sanften Glatscher dil Segnas, bis dieser sich im Moränenschutt verliert. Nun auf Bergpfad am Fuß des Südgrates (Atlas) weiter nach Südwesten, bald Westen, bis man am Wegscheitel bei La Siala den Südsporn passiert. Jenseits weglos über bewachsene Schrofenhänge hinab zum Nordende der Beckenlandschaft von Segnas Sut. Nach links und zurück zum P 2106 und weiter zur Station Alp Naraus.
Wenn nach Ende des Seilbahnbetriebes: Unter den Liftmasten über mittelsteile Almwiesen nach Süden bis man ab der Umsteigestation Muletg den kurvenreichen Fahrweg nach Flims verfolgen kann (1088m, 6:30).

  • Die Täler sind hier oft zu großen Schotterbecken angefüllt, die Kammzüge auf der Anhöhe flach und schuttreich, die Flanken jedoch steil und erdig mürbe. Die flachen Gletscherpassagen auf der Ostseite zeigen wenige Spalten.
  • Mitte Oktober bei reichlich Schnee in den steilen Bergflanken begangen. Beim Abstieg ab La Siala in völliger Dunkelheit. Ende der Tour gegen 23:00 in Flims. Abstieg insgesamt 2120 Höhenmeter.
  • Flims, Laax und Falera bilden eines der größten Schi- und Snowboarderreviere der Schweiz. Außerhalb der Saison ist das gesamte Gebiet um so verlassener. Die Liftanlagen berühren das Tourengebiet nur anfangs; sie erstrecken sich mehr nach Westen bis fast zum Gipfel des Vorab.

S.a. Panoramaansicht aus Osten vom Trinserhorn.

  • Komplette Wegstrecke (Anstieg 10.2 Kilometer, Abstieg bis Naraus 11.0 Kilometer, bis Flims weitere 5.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Surenstock (links), Piz Segnas (Mitte links) und Ringelspitz (rechts im Hintergrund) aus Südwesten vom Vorab. Rechts unter der besonnten Flanke des Piz Segnas ist der wild gezackte Grat der Tschingelhoren mit dem Martinsloch zu entdecken.

Gesamtansicht

Piz Segnas (links), Surenstock (Mitte hinten) und Trinserhorn / Piz Dolf (rechts) aus Südosten vom Il Fil.

Piz Segnas und Trinserhorn

 

   

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