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Tour 85 - Aiguilles du Tour, Pointe d'Orny

Wallis, Hochsavoyen Mont-Blanc-Gruppe Trient-Gruppe
Valais, Haute-Savoie Massif du Mont Blanc Massif du Trient

Hochtour Route Champex/La Breya - Cabane du Trient - Pointe d'Orny über SO-Grat auf und ab - Cabane du Trient - Aiguilles du Tour (Südgipfel) über N-Grat (I) auf und ab - Aiguilles du Tour (Nordgipfel) über S-Wand (II) auf und ab Gesamtaufstiegshöhe (m) 1540 Tage 2 Verhältnisse sommerlich

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Cabane du Trient (CAS) 3170 2188 990 4:30 G1 - - -
Pointe d'Orny 3271 3170 110 0:20 BW2 175 1600 3
Aiguilles du Tour (Südgipfel) 3542 3170 380 2:30 G2 52 178 5
Aiguilles du Tour (Nordgipfel) 3544 3490 60 0:45 G3 263 2215 3
Bei der Cabane d Orny

Bei der Cabane d’Orny. Links hinten erkennt man den Gletschersattel Col d’Orny.

 

Cabane du Trient

Die Cabane du Trient.

 

Cabane du Trient mit Aiguilles du Tour

Plateau du Trient mit den Aiguilles du Tour.

 

Grand Combin

Der Grand Combin, gesehen von der Pointe d'Orny.

 

Aiguilles du Tour

Am Weg über das vergletscherte Plateau du Trient zu den beiden Aiguilles du Tour (rechts). Links erhebt sich der Felszahn der Aiguille Purtscheller, 3475m, am Bildrand ist der Gletschersattel Col Supérieur du Tour, 3288m, eingesenkt.

 

Im Couloir

Im Couloir zwischen den beiden Gipfeln.

 

Nordgipfel

Blick vom Süd- zum Nordgipfel.

Ausblick nach Südwesten über den Glacier du Tour hinweg gegen Aiguille Verte (4122m, Mitte links, der schlanke Felsturm daneben ist die Grande Rocheuse, 4102m) und Mont Blanc (4810m, Mitte). Ganz links erhebt sich die Aiguille de Chardonnet (3824m).

Gipfelpanorama im Südwesten

 

Anfahrt aus dem Rhônetal über Martigny Richtung Col du Grand-St.-Bernard. Kurz hinter Martigny bei Les Valettes rechts ab nach Champex. Kurz vor dem Ort liegt an einem See die Talstation des Sessellifts nach La Breya (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

1. Tag
Von der Bergstation Grands Plans des Lifts, aussichtsreich an einer kleinen Vorkuppe auf 2194m gelegen, den markierten Pfad folgend nach Südwesten. Bald geht es in die links vom Gipfel La Breya abfallende Bergflanke (Gras, vereinzelt Gebüsch), hoch über dem tiefen Tal Combe d’Orny, wo der Pfad länger im leichten Auf und Ab zahlreiche Rippen und Rinnen zu passieren hat. Später zieht der Pfad allmählich in die Talmitte, wo es nach P 2464 (LKS 25) steiler durch grobes Geröll und Blockwerk geht, bevor man über einen Moränenkamm, am abseits eingesenkten  Lac d'Orny vorbei, die Cabane d’Orny CAS auf 2826m erreicht. Bei der auf einem Felsabsatz am Fuße eines Bergsporns gelegenen Hütte, links in der Tiefe blickt man über die mit Schutt übersäte Zunge des Glacier d’Orny, teilt sich der Weg: Entweder geht man wie hier gewählt rechts um einen kleinen, namenlosen See herum (s. oberstes Bild), bevor man dem folgenden, großen Bergrücken, einem Ausläufer der Aiguille d'Orny, links ausweicht und auf den tiefer liegenden, hier flachen Gletscher Glacier d’Orny wechselt, oder man steigt gleich links zum See ab. Danach geht es in beiden Fällen, die WSW-Richtung beibehaltend, über den Gletscher weiter bis zum ausgedehnten Gletschersattel Col d’Orny auf 3096m. Hier erst sichtbar findet man rechts und wenig höher auf 3170m die Cabane du Trient CAS (4:30, s. zweites Bild). Alternativ kann man bereits vor dem Gletschersattel rechts haltend auf einem Felssteig zur Hütte gelangen.
Zur Pointe d’Orny: Hinter der Hütte kurz wieder aufs Eis und auf dem Gletscherrand nach Norden um dann über grobes Blockwerk über den mittelsteilen Südostgrat zum felsigen Gipfel anzusteigen (0:20).

2. Tag
Aiguilles du Tour: Von der Hütte in weitem, flachem Rechtsbogen nach WSW über das Plateau du Trient (ausgedehnter Gletscher, meist Trasse), so dass man links vom Gipfelbereich im zuletzt ansteigenden Gletscher über die Randkluft kommt. Darüber im recht steilen Firn nach rechts zur Scharte zwischen den beiden Felsgipfeln hinaufqueren. Von der Scharte zum felsigen Südgipfel geht es nach links über den kurzen Nordgrat (grobes Blockwerk, I, 2:30).
Zurück zur Scharte. Zum Nordgipfel quert man von der Scharte über die kurze Südwand (kompakter Fels, II) eine halbe SL nach rechts und darauf über gut gestuften Fels (I) direkt zum höchsten Punkt (0:45).
Abstieg bis zur Sessellift-Bergstation La Breya in 5:20.

  • Die Aiguilles du Tour bilden zwei nahezu gleich hohe Felsgipfel aus. Der Südgipfel wird wesentlich häufiger besucht als sein nördliches Pendant.
  • Nach Westen fällt der Grat in bis zu 500 Meter hohen, wilden Wänden ab. Der Zustieg führt in beiden Fällen aus Osten über die etwa 50 Meter tiefe Scharte zwischen den Gipfeln. Der Bergschrund unter der Scharte kann zur Schlüsselstelle der Tour werden. Der flache Gletscher zeigt sich im Lauf der Jahre zunehmend von Spalten durchzogen.
  • Die Cabane du Trient befindet sich in bemerkenswert schöner Lage am Rande des weiten Gletscherbeckens Plateau du Trient.
  • Über die Gipfel führt die schweizerisch-französische Grenze.

 

  • Anstiegswege (Hütte 6.8 Kilometer, Pointe d'Orny 0.3 Kilometer, Aiguilles du Tour 4.5 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Blick vom Nordgipfel zum Südgipfel.

An den Aiguilles du Tour

Überblick aus Nordwesten vom Lac d’Emosson: Aiguilles du Tour (Mitte links) und Aiguille du Chardonnet (rechts).

Aiguilles du Tour und Aiguille du Chardonnet

 

   

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