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Tour 57 - Volcán Villarrica

Chile Kleiner Süden Anden / Los Andes

Hochtour Route Refugio Villarrica - N-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 1650 Tage 1 Verhältnisse sommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
2847 1200 1650 3:10 G1 1562 40000 1
Am Ufer des Lago Villarrica

Am Ufer des Lago Villarrica.

 

Volcan Villarrica

Der Volcán Villarrica vom Schigebiet aus.

Volcan Villarrica

 

Rückblick im Hang zum Schizentrum

Rückblick im Hang zum Schizentrum.

 

Aufstiegsroute

Geführte Gruppe beim Aufstieg auf dem Normalweg.

 

Volcan Villarrica, Gipfel

Kurz vor dem Gipfel.

 

Vulkanschlot

Der Vulkanschlot.

 

Lage: Von Santiago auf der Nationalstraße 5 nach Süden bis Temuco (ca. 640km). Im nächsten größeren Ort Freire links ab und über Villarrica nach Pucón. Vom Ort auf breiter Schotterpiste, zuletzt in einer weiten Kehre, zum Schizentrum und zum Refugio Villarrica auf 1200m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom Refugio Villarrica in üblicherweise bestens ausgetretener Trasse mäßig ansteigend über feinen Schutt und Firn der unteren Nordflanke in der Ostseite eines sanften Geländerückens höher. Oberhalb von etwa 1600m wird der Hang etwas steiler. Über die weite, kaum gegliederte Flanke leicht links haltend höher. Unmerklich geht der Firn in den Gletscherbereich über. Erst allmählich wird rechts oberhalb auch der Gipfel sichtbar. Über die obere Nordflanke geht es geradewegs bis direkt an den Rand des gewaltigen, offenen Kraters (3:10, s. Bild l.u.). Unterhalb des Kraterbereichs zeigt sich an der Route eine größere und lange Querspalte, die gewöhnlich mit Pfählen abmarkiert ist.
Abstieg wie Aufstieg (1:15).

  • Der Volcán Villarrica zeigt sich als ringsum vergletscherter Vulkankegel (vergl. oberstes Bild). Der Krater ist allerdings offen und verhüllt sich mit teils intensiven Schwefelausgasungen. Eine Kraterumrundung kann je nach Windlage daher unangenehm werden. Der letzte große Ausbruch ereignete sich im Jahre 1971.
  • Durchgängig schöne und bei ausnahmslos mittlerer Steigung angenehm zu gehende Tour Besonders empfehlenswert. Die Route wird äußerst häufig und von großen, geführten Gruppen begangen. Die Trasse erreicht tatsächlich die Ausmaße einer tief ausgehobelten Bobbahn. Der unterste Abschnitt kann mit einem Sessellift verkürzt werden. Beim Abstieg in der unteren Flanke gewährt der feine Lavaschutt zügigste Schuttabfahrten.
  • Es ist eine Erlaubnis (Permisio de Ascenso) bei der Parkverwaltung zu beantragen. Es ist grundsätzlich nicht erlaubt, den Berg ohne Führung eines in Pucón ansässigen Trekking- oder Rafting-Unternehmens zu ersteigen. Die Zufahrt zum Refugio über die 10km lange Schotterpiste erfolgt mit einem Tourbus des jeweiligen Veranstalters.
  • Abweichende Höhenangabe: 2860m.

 

  • Anstiegsweg (6.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Am Kraterrand. Im Hintergrund ist der Lago Villarrica zu entdecken.

Kraterrand

Gipfelblick gegen Südosten hinüber zum Volcán Lanín. Im Lee der vorherrschenden Pazifik-Winde zeigt sich eine dunkle Schleppe aus Vulkanasche auf dem Gletscher.

Volcan Lanin

 

   

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