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Tour 56 - Volcán Lanín

Argentinien / Argentina Anden / Los Andes

Hochtour Route Paso Mamuil Malal - NO-Rücken - Refugio del Club Andino Junín de los Andes - NNO-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 2520 Tage 2 Verhältnisse hochsommerlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Refugio del Club Andino  Junín de los Andes 2600 1200 1400 5:00 BW1 - - -
Volcán Lanín 3717 2600 1120 4:15 G3 2601 336000 0
Gesamtansicht

Ausgangspunkt der Tour, die bei der linken, begrünten Moräne beginnt und über den dahinterliegenden Lavarücken zum Refugio de Club Andino Junín de los Andes (im Firnfeld) führt.

Anstieg zur Biwakschachtel. Am nördlichen Horizont ragt einsam der Volcán Llaima auf. In der Mitte ist der Lago Tromen zu erkennen.

Anstieg zur Biwakschachtel

 

Biwakschachtel

Die Biwakschachtel (r.u.) oberhalb des Refugios und die Anstiegsseite zum Gipfel; immerhin noch über vier Stunden entfernt.

 

Gipfel

Gletscherübertritt auf dem Weg zum Gipfel.

 

Am Gipfel

Gipfelpanorama gegen Nordwesten mit dem Volcán Villarrica. Deutlich zu sehen ist die Schleppe aus Asche im Lee der Pazifik-Winde.

Lage: Von Santiago auf der Nationalstraße 5 nach Süden bis Temuco (ca. 640km). Im nächsten größeren Ort Freire links ab und über Villarrica und Pucón zum Paso Mamuil Malal an der Staatsgrenze zu Argentinien (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

1. Tag
Auf argentinischer Seite, etwas östlich vom Paso Mamuil Malal (1200m), weglos durch lichten, ebenen Araukarienwald und ein breites trockenes Bachbett südwärts durch eine flache Lavawüste (s. oberstes Bild) bis zu einem mächtigen, allmählich ansteigenden Moränenrücken. Dieser freie Rücken zieht länger südwestwärts gegen den Gipfel höher ehe man auf die markierte Route stößt, die vom argentinischen Grenzposten herüber führt. Den etwas steiler werdenden und nunmehr westlich ziehenden Moränenrücken auf Steigspur entlang, über einige felsigere Rippen (I) empor und man gelangt zur Selbstversorgerhütte Refugio del Regimento de Infantería de Montaña (R.I.M.) auf 2450m (4:15).
Nach 0:45 ist schließlich die zweite, kleinere Biwakschachtel Refugio del Club Andino Junín de los Andes (C.A.J.A.) auf 2600m an einer geräumigen Schulter erreicht. Von dieser höher gelegenen Unterkunft (s. drittes Bild) eröffnet sich ein umfassender Ausblick übers nördliche Vorland.

2. Tag
Von der Biwakschachtel einer Steigspur nach über die kaum gegliederte NNO-Flanke erst über festen Lavaschutt, dann einfachen, mäßig steilen Gletscher mit hüfthohem Büßerschnee. Leicht rechts des sichtbaren Gipfels höher um nicht in die links abfallende, steilere Nordostflanke zu geraten. Bei etwa 3500m steilt die Flanke bis 40º an um sich bis zum Gipfel (4:15) wieder zurück zu lehnen.
Abstieg wie Aufstieg; nach 2:15 ist die Biwakschachtel, nach weiteren 2:20 der Paso Mamuil Malal erreicht.

  • Der Volcán Lanín ist ein zuoberst völlig vergletscherter Vulkankegel mit großen Wächten und Serács. Man findet damit keinen offenen Krater, keine Ausgasungen und auch keine Bodenwärmeentwicklung. Der Gipfel liegt in Argentinien, gut 3 Kilometer von der chilenischen Grenze entfernt. Er bildet den höchsten Punkt auf den fast 1000 Kilometern zwischen Volcán Domuyo (4709m) im Norden und Cerro San Valentín (3910m) im Süden. Unweit im Norden findet man den Lago Tromen, im Süden den Lago Paimun (ein Arm des Lago Huechulafquen), beide auf argentinischer Seite.
  • Die Wasserversorgung an der Biwakschachtel, eine Stahlzeltkonstruktion ohne befestigen Boden, ist nur über Schneeschmelzen zu bewerkstelligen.
  • Der Ausgangspunkt liegt im zwischenstaatlichen Niemandsland. Reist man per Mietwagen von Chile an, stehen umfangreichere Formalitäten beim Grenzübertritt an.
  • Höhenangabe nach argentinischer Vermessung 3776m. Die Gipfelhöhe wird auch mit 3740m angegeben.

 

  • Gesamter Anstiegsweg (9.0 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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