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Tour 53 - Volcán Llaima

Chile Kleiner Süden Anden / Los Andes

Hochtour Route Refugio Las Araucarias - WNW-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 1630 Tage 1 Verhältnisse sommerlich gut

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digkeit
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3125 1500 1630 5:30 G2 1819 92000 0
Karte Kleiner Süden

 

Lage: Von Santiago auf der Nationalstraße 5 nach Süden bis kurz vor Temuco (ca. 640km). Links ab und auf Schotterpiste nach Vilcún. Weiter auf Fahrweg bis zum allein stehenden Neubau Refugio Las Araucarias mit Schigebiet (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom Refugio folgt man der Sessellifttrasse bis zum obersten Mast. Darauf einen Fahrweg entlang zu einer Kuppe mit der Bergstation des Lifts. Nun beliebig durch allgegenwärtigen, feinen, tiefschwarzen Lavaschutt und Schneefelder die immer steiler ansteigende West- bis Nordwestflanke empor. Weiter oben geht es über loses Schuttgelände, einige Felsrippen und einen felsigen Rücken. Dem Gipfel zu ist nochmals einer der vielen spaltenarmen Gletscherlappen zu queren, bevor man nach 5:30 am zerklüfteten Kraterrand steht.
Abstieg auf der Anstiegsroute. Der Rückweg auf der feinen Lavaasche wird belohnt mit einem rasend schnellen Abstieg.

  • Der Llaima gilt als einer der aktivsten Vulkane Südamerikas. Der Berg wird ständig beobachtet.
    Am 3. Januar 2008 mussten Rettungsmannschaften und Helfer des chilenischen Militärs in einer dramatischen Aktion nach einem Ausbruch 54 Touristen unverletzt in Sicherheit bringen, die eingeschlossen wurden, nachdem herabstürzendes Schmelzwasser einen Fluss über die Ufer hatte treten lassen und alle Zufahrtsstraßen versperrt waren. Mehrere hundert Bewohner in der gefährdeten Region um den Vulkan hatten bereits zuvor ihre Häuser verlassen müssen und verbrachten die Nacht unter freiem Himmel oder in Notunterkünften. Der Vulkan hatte Feuer und Lava mehr als Tausend Meter in die Höhe geschleudert. Über dem Berg stand eine etwa fünf Kilometer hohe Rauchsäule. Der letzte stärkere Ausbruch sorgte 1994 für tagelange Aufregung.
  • Der Kraterrand des Llaima ist sehr brüchig. Der Boden ist zu warm zum längeren Stehen. Schwefelausgasungen erschweren das Atmen.
  • Die Sicht durch die Schwefelfahnen lässt im Süden die ebenso isoliert stehenden Vulkane Lanín und Villarrica erahnen, im Norden den einsamen Volcán Lonquimay - allesamt perfekte Kegel wie aus dem Lehrbuch.

 

  • Anstiegsweg (6.6 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de
Kartengrundlage: ESRI

Kraterrand

Am Kraterrand.

 

Auf der Fahrstraße zum Refugio führt der Weg durch beeindruckende, ursprüngliche Araukarienwälder.

Araukarienwald

Der Aufstieg vom Refugio Las Araucarias aus.

Llaima

 

   

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