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Tour 50 - Spitzhorli

Wallis Walliser Alpen Weissmiesgruppe

Winterbergtour Route Simplonpass - S-Rücken Gesamtaufstiegshöhe (m) 730 Tage 1 Verhältnisse frühwinterlich

Max
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Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
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Eigenstän-
digkeit
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2729 2005 730 3:00 G1 312 4640 3
Hübschhorn

Rückblick beim Anstieg vom Simplonpass gegen die Leonegruppe mit Breithorn (Mitte links) und Hübschhorn (Mitte rechts).

 

Üssere Nanzlicke

Nahe der Üssere Nanzlicke.

 

Leonegruppe

Blick vom Gipfel nach Westen gegen die Leonegruppe mit Wasenhorn (links), Monte Leone, Breithorn (Mitte rechts) und Hübschhorn (rechts); rechts im Mittelgrund das Tochuhorn.

 

Blick nach Norden

Gipfelpanorama im Norden mit dem Aletschgletscher (Mitte) und den weiten, braunen Hängen der Bettmeralp.

Anfahrt aus Norden über das Rhônetal, aus Süden vom Lago Maggiore über Domodòssola, zum Simplonpass / Passo Sempione. P beim Wahrzeichen, dem Simplon-Adler (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Die Route folgt dem markierten Sommerweg: Von der Passstraße kurz nordwärts durch eine kleine Ebene in kuppiges Gelände hinein. Bald bietet sich links ein Durchlass zur wenig höher gelegenen kleinen Siedlung Hopsche auf 2038m. Nun weiter in westlicher Richtung, auf einer Hangterrasse unter der Südflanke des lang ausgestreckten Tochuhorn entlang, und leicht ansteigend auf den markanten Einschnitt zu, der von der Hochebene um den Rossusee, im Südosten des Spitzhorli gelegen, zum Simplonpass zieht. Der lawinensicherste Anstieg führt über die auffällige Zwischenrippe in diesem Graben. Darauf hält man sanfter ansteigend nach Nordwesten gegen die Üssere Nanzlicke auf 2602m zu (s. zweites Bild), um den hier ansetzenden breiten Südrücken bis zum Gipfelkreuz am höchsten Punkt der ausgedehnten Gipfelkuppe zu verfolgen (3:00).
Abstieg auf dem Anstiegswege (2:15).

  • Das südlich über Brig stehende Spitzhorli ragt mit seinen Vorbauten wie eine Kanzel ins Rhônetal und ist als herrlicher Aussichtsgipfel berühmt. Im Norden dehnen sich weit ausgebreitet die Berner Alpen mit markanten Berggestalten wie Bietschhorn, Aletschhorn, Groß Grünhorn und Finsteraarhorn aus und der gewaltige Aletschgletscher zeigt sich auch. Im Osten erhebt sich über dem Simplonpass schon deutlich näher die schroffe Leonegruppe. Im Süden, 1300m höher, steht nah das Fletschhorn mit seinen Felsfluchten, Hängegletschern und Eisflanken und regt zum Detailstudium an. Weiter rechts, über dem Saastal, glänzt die Mischabelgruppe mit Täschhorn, Dom und den Spitzen des Nadelgrates. Der schließlich im Südwesten stehende Weisshornkamm mit dem breit hingelagerten Weisshorn zeigt sich von seiner attraktivsten Seite, tiefer links folgen das Zinalrothorn und dann die Spitzen von Obergabelhorn und von Matterhorn.
    Das Spitzhorli ist daher zumindest an Wochenenden im Winter kein einsamer Gipfel. Mit seinem ganzjährig offen gehaltenen, hoch auf 2005m liegenden Ausgangspunkt am Simplonpass lockt es zahlreiche Einheimische aus Norden und Süden zu Tagesausflügen.
  • Mit einer Schartendifferenz von über 312 Metern über dem Bistinepass, südlich gegen das Fletschhorn gelegen, erweist sich die unscheinbare, sanfte Bergkuppe bei einer Eigenständigkeit von 3.09 als unvermutet eigenständiger Berg.

 

  • Einfache Wegstrecke (5.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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