 Anfahrt vorbei am Lower Two Medicine Lake.

Am Nordufer des Two Medicine Lake entlang zum Pumpelly
Pillar.

Blick am Dawson Pass gegen Südosten. Vorne liegt das Bighorn
Basin, hinten der Two Medicine Lake.
Typischer Gipfelblick für die gesamte Region: Hier nach
Südwesten zum Nachbarn Lone Walker Mountain.


Blick am Gipfel nach Süden über den tief im schattigen Kar
verborgenen Upper Two Medicine Lake zum Mount Rockwell.

Zurück an den Dawson Pass, überragt vom höheren Nachbarn Flinsch
Peak (2812m).
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Anfahrt von East Glacier Park
(Montana) über den Hwy. 49 Richtung St. Mary. Unterwegs links
abzweigend geht es über die Two Medicine Road zum Two Medicine Lake
(1574m). Am Straßenende großer P, Ranger Station und Campingplatz (s.a. Google Maps, Wetter bei weather.com). Bei der Ranger Station zur nahen Brücke über den
Seeabfluss, den Two Medicine Creek. Danach links, westwärts, auf gutem,
markierten Bergpfad durch Nadelwald länger am Nordufer des Sees entlang. Noch vor dem
hinteren Seeende trennt sich der Pfad um weiterhin westwärts und am rechten Talboden
bleibend gegen den markanten Bergsporn des Pumpelly Pillar zu führen wo sich das
Trogtal gabelt (s. zweites Bild). Hier am Wegverzweig rechts haltend, in Sichtweite zu den
Twin Falls, die licht bewaldete Talschwelle empor (links geht es in den
südlicheren Talzweig zum Upper Two Medicine Lake). Über der Talschwelle
angelangt rechts am Fuße der Berghänge flacher weiter in Richtung des kleinen No
Name Lake, der im Bighorn Basin, einem beeindruckenden,
wasserfallgeschmückten Steilkar unter dem Mount Helen liegt. Zuletzt nicht zum nahen See
(mit Zeltplatz), sondern auf mittelsteilem Pfad rechts den steileren Waldhang hinauf.
Oberhalb der Waldgrenze verläuft der Pfad schließlich flacher nach links über die
Schutthänge des Flinsch Peak hinüber zum aussichtsreichen Dawson Pass
(2316m). Dort nach links, südwärts, über einen breiten, leicht gewundenen, saft
ansteigenden Schuttrücken zum höchsten Punkt auf 2602m (4:00).
Abstieg auf der Anstiegsroute.
- Der Mount Helen ist wie alle Berge dieser Region ein markanter Karling über
steilwandigen, häufig seegefüllten Bergkesseln. Nach Osten entsendet der Dreikant einen
steilwandigen Bergrücken zum beim Anstieg berührten Pumpelly Pillar, der nordseitig ins
Bighorn Basin mit dem etwa 750 Meter tieferen No Name Lake, südseitig ins Kar um den
über 900 Meter tieferen Upper Two Medicine Lake abfällt. Gegen Westen, über dem
völlig weltentrückten Trogtal des Nyack Creek, präsentiert er eine gar
1000 Meter hohe, nahezu ungebrochene Steilflanke.
- Nicht zu verwechseln mit dem Vulkan Mount St. Helens im Staate Washington.
- Ausnehmend schönes Tourengebiet
mit ursprünglichen Trogtälern, großen Gletscherseen, tiefen Wäldern und spärlichen
Bergpfaden (Trails). Obwohl die Tour länger durch Wald führt, ergeben sich ob
des niedrigen, lichten Bewuchses fast überall weite Ausblicke auf die beeindruckenden
Trogtalkulissen rechts und links des Weges.
- Die weiten Entfernungen bei Mehrtagestouren werden üblicherweise per Backpacking
und Übernachtung auf den Zeltplätzen des Parks bewältigt.
- Höhere Lagen sind generell mit feinem Verwitterungsschutt übersät, der durchweg gut
gangbar ist.
- In Nationalparks müssen Bergtouren in der jew. Ranger Station angemeldet werden.
- Besondere Vorsicht gilt der Gefahr durch Bären. Im Glacier National
Park gibt es Grizzlies und Schwarzbären. Man geht ihnen am erfolgreichsten aus dem Weg,
wenn man während der ganzen Tour für laute Geräusche sorgt, etwa durch Glocken an den
Tourenstöcken. Aus gleichem Grunde unbedingt in Begleitung gehen.
- Interessante Erweiterung der Tour: Vom Dawson Pass über die direkte SSO-Flanke zum
nahen Gipfel des Flinsch Peak (2812m, G1, s. zweites Bild v.u.).
Fotos: Thehighrisepages.de |