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Tour 1344 - Schwarze Wand / Croda Nera

Südtirol Hohe Tauern Rieserfernergruppe
Alto Adige Alti Tauri Vedrette di Ries

Bergtour Route Mühlbacher Badl - Mühlbacher Jöchl / Giogo di Riomolino - N-Flanke - oberster W-Grat (I+) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1530 (1490) Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit[1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
3105
(3070)
1580 1530
(1490)
4:00
(3:50)
G3
(G2)
122 1250 4

Am Mühlbacher Jöchl / Giogo di Riomolino

Schneebiger Nock und Geltalferner vom Mühlbacher Jöchl / Giogo di Riomolino.

 

Schneebiger Nock

Am Weiterweg zum Gipfel.

Schwarze Wand

 

Morgenkofel und Wasserkopf

Rückblick aufs Jöchl (links unten). Darüber stehen Morgenkofel (Mitte) und Wasserkopf (rechts).

Anfahrt über Bruneck / Brunico ins Tauferer Tal nach Uttenheim / Villa Ottone. Hier südostwärts auf sehr schmalem, windungsreichem Sträßchen nach Mühlbach / Rio Molino und von dort knapp 1 Kilometer auf Stichsträßchen zum P auf 1580 bei einem Teich vor dem Mühlbacher Badl (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P am See bis an die Oberwanger Alm bleibt man auf einem breiten, flachen Fahrweg (Nr. 2) im langen Talgrund. Anfangs geht es durch Wald, bald an Ferienhäuschen vorbei, dann abkürzend auf einem breiten Wanderweg links unter dem Mühlbacher Badl (1694m) vorbei und - bald wieder auf dem Fahrweg - an einen lieblichen Wiesengrund bei der Oberbacher Alm (1773m). Danach passiert man die Huberalm (1854m, Jausenstation, 0:45), geht wieder durch Wald bis an die Unterwanger Alm (1948m) und schließlich an die Oberwanger Alm (auch Heißalm) auf 2027m (0:30), in einem großen Wiesenboden gelegen.
Hier rechts, ostwärts über einen Steg, dem weiterhin mit Nr. 2 markierten Wanderweg folgend, eine hohe, grüne Talstufe hinauf. Nach einem kanzelartigen, baumbestandenen Vorbau geht es noch einen letzten Hang empor, ehe man den weiten, später mit Schutt gefüllten Talboden der Hochalm betritt. Hier rechts des Hauptbaches ONO-wärts ziehend weiter, auf den stirnseitig stehenden Morgenkofel zu. Rechts an seinem weit vorgelagerten Fuß führt eine breite, steilere Mulde in den obersten Talkessel hinauf. Hier, weiterhin ONO-wärts ziehend, geht es wieder flacher weiter, ehe in Kehren ein großer Geröllhang anzusteigen bleibt. Schließlich ist auf 2983m das Mühlbacher Jöchl / Giogo di Riomolino erreicht (2:15), wo sich ein prachtvoller Blick auf den Geltalferner vor Schneebiger Nock und Geltalspitze entfaltet.
Beim Joch rechts, an einem Geröllhügel vorbei, in die nahe, gänzlich mit Felstrümmern bedeckte Nordflanke. Durch sie, noch sehr gut gangbar, geradewegs und sanft ansteigend, bis vor den obersten Gipfelaufbau, wo eine exponierte Felsstufe zu überwinden bleibt (I+). Abbruch, da die exponierte Stufe äußerst instabil ist (0:20).
Abstieg auf dem Anstiegsweg: Im Talgrund bei der Oberwanger Alm ist man zurück nach 2:10, am P nach 0:55.

 

  • Der Schlussanstieg zum Mühlbacher Jöchl und die folgende Traverse durch die Nordflanke führt ausnahmslos durch häufiger haltloses, sehr grobes Geröll. In der obersten Gipfelflanke finden sich auch größere, ebenso haltlose Felstrümmer. Möglicherweise ist die Tour bei guter winterlicher Schneeauflage ratsamer.
  • Die Schwarze Wand ist der erste Gipfel in der Berggruppe westlich vom nahe der Rieserfernerhütte liegenden Gemsbichljoch (2800m). Der höchste Gipfel in dieser Gruppe ist der Fensterkofel mit 3140m.

 

  • Komplette Wegstrecke (14,6 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

                                 

 

   

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