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Tour 1286 - Hochlichtspitze

Vorarlberg Lechquellengebirge Braunarlspitz-Karhorn-Gruppe

Bergtour Route Untere Älpele - Göppinger Hütte - SW-Flanke (I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1040 Tage 1 Verhältnisse herbstlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
2600 1562 1040 2:50 G2 110 1320 4

Bei der Alm Untere Älpele

Das oberste Lechtal zwischen Pfaffeneck und Pöngertlekopf (links) und Rote Wand (rechts) bei der Alm Untere Älpele in der Morgendämmerung.

Obere Älpele

Die Obere Älpele unter Östlichem Johanneskopf (links), Gamsbodenjoch und Hochlichtspitze (rechts).

 

Pfaffeneck und Pöngertlekopf

Pfaffeneck und Pöngertlekopf im Süden, rückblickend oberhalb der Obere Älpele.

 

Gamsbodenjoch

Kurz vor der Hütte am weiten Gamsbodenjoch.

 

Am Gipfel:

An der Hochlichtspitze

Ganz links steht im Nordosten die Braunarlspitze. Im Hintergrund breiten sich die westlichsten Lechtaler Alpen aus.

 

Braunarlspitze

Die Braunarlspitze mit ihrer Südwand im Detail.

 

Panorama im OSO

Panorama im OSO: Im Mittelgrund findet man die Wösterspitzen und die Rüfispitze, im Hintergrund Holzgauer Wetterspitze und Feuerspitze (links), Valluga (rechts).

 

Spullers Schafberg

Der Spullers Schafberg vor der Kulisse der Verwallgruppe.

 

Anfahrt über Lech nach Zug und weiter über Mautstraße (im Sommer tagsüber gesperrt) ins oberste Lechtal an die Alm Untere Älpele (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Neben den Wirtschaftsgebäuden der Unteren Älpele auf breitem Wirtschaftsweg in weitem Rechtsbogen nordostwärts über einen Wiesenhang, bald in dichtem Fichtenwald, hinauf, bis sich der Fahrweg am Rande einer kleinen Talkerbe nach Westen wendet und flacher an die Obere Älpele leitet, die auf einem weiten Wiesenabsatz auf 1770m liegt (0:25). Dahinter verjüngt sich der Karrenweg zum Steig und schlängelt sich durch das nun nordwärts ansteigende Muldentälchen zwischen verstreuten Zirben, Fichten und kleinen Latschengruppen auf einen breiten Wiesenrücken hinauf. Mit der breiten und beeindruckenden Wandflucht von Braunarlspitze und Nachbarn als sperrenden Felsriegel voraus zieht der Pfad nordwest-, bald westwärts über den gesamten Wiesenrücken sanft ansteigend weiter, um zuletzt am Fuß des Südostsporns der Hochlichtspitze links hinüber an die Göppinger Hütte zu queren (1:25).
Von der am weit ausgedehnten Gamsbodenjoch auf 2245m gelegen Hütte rechts haltend traversierend über Schutthalden weiter, ehe es vor einer Rinne rechts in einigen Kehren an die ersten Schrofen am Fuß der steilen Südwestflanke geht. Nun bis zum Gipfel (anhaltend I) auf schmalen Steigspuren über schuttbeladene Schrofen und Gesimse in der Mitte der Südwestflanke höher. Zunächst zieht der Steig linkshaltend empor, wo sich bald die Überwindung einer markanten Rinne als Schlüsselstelle erweist. Danach zielt der Steig vorwiegend geradewegs empor, zuoberst mehr nach rechts haltend. Kurz vor dem Gipfel stellt sich die Felsflanke nochmal deutlich auf. Den spitzen Gipfelzacken mit Kreuz und Buch erreicht man nach links in eine steile Runse ziehend, durch diese empor und darüber flacher kurz nach links über den obersten, leicht ausgesetzten Felsfirst (1:00).
Abstieg wie Aufstieg: Hinab zur Hütte wieder in 1:00, in weiteren 1:00 an die Obere Älpele, 0:25 an die Untere Älpele.

  • Landschaftlich von Beginn an ausnehmend schöne Tour Besonders empfehlenswert, die man gerne wiederholen möchte. Die auf einem schönen Wiesenabsatz gelegene Alm Obere Älpele zeigt sich baulich in noch recht ursprünglicher Form, darüber passiert man lockere Bestände von malerischen Zirben, die wenigen Latschenbestände bilden nur kleine Inseln mit größeren Abständen, darüber bewegt man sich auf einem weiten Wiesenrücken vor der breiten und beeindruckenden Wandflucht von Braunarlspitze und Nachbarn, und die Hütte ruht auf einem besonders weiten, sanften und aussichtsreichen Sattel. Der Anstieg zum Gipfel führt durch einigermaßen kompakte, nicht übermäßig schuttbeladene Felsen. Am spitzen Gipfel angekommen findet sich allerdings nur schwer Platz für mehrere Personen. Insgesamt ähnelt die Landschaft des Lechtales oberhalb von Lech an Nationalparks in den kanadischen Rocky Mountains.
  • Die gesamte Route führt vom Talboden an ausnahmslos durch südseitiges Gelände. Der Felssteig am Gipfel, lückenlos markiert, weist keinerlei Sicherungen auf, bleibt jedoch auch bei I und weist, vom ganz kurzen Gipfelkamm abgesehen, keine ernstlich ausgesetzten Stellen auf.
  • Über die Mautstraße verkehrt im Sommer und Herbst eine Buslinie.

 

  • Anstiegsweg (5.8 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Unmittelbare Nachbarschaft im Südwesten: Die beiden Johannesköpfe, darüber die Rote Wand.

Johannesköpfe und Rote Wand

Die Rote Wand im Detail.

Rote Wand

                                 

 

   

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