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Tour 1226 - Hohe Munde

Tirol Mieminger Gebirge

Bergtour Route Buchener Höhe - Rauthhütte - Ostgipfel über O-Rücken auf und NW-Rücken (I) ab - Westgipfel über O-Rücken auf und ab Gesamtaufstiegshöhe (m) 1500 + 80 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Ostgipfel 2592 1250 1350 3:25 BW1 72 600 4
Westgipfel 2662 2520 150 0:40 BW2 603 5400 2

Hohe Munde, Ostgipfel

Der Ostgipfel, gesehen an der Rauthhütte.

An der Hohen Munde

Am Ostgipfel. Rechts hinten ragt der Westgipfel hervor.

 

Dreitorspitzen

Partenkirchener Dreitorspitze und Leutascher Dreitorspitze im Nordosten. Rechts stehen Ofelekopf und davor, im Mittelgrund, die Gehrenspitze.

 

An der Hohen Munde

Am Weg durchs Jöchl.

 

Hohe Munde, Westgipfel

Die Südwand des Westgipfels. 

Am Westgipfel:

An der Hohen Munde

Gipfelpanorama im Südwesten mit dem markanten Kegel des Tschirgant über dem Inntal.

 

Hochplattig und Hochwand

Hochplattig (links) und Hochwand (Mitte) im Westen. Davor, tief eingekerbt, die Niedere Munde.

 

An der Hohen Munde

Weiter rechts schließt sich im Nordwesten das Wettersteingebirge an.

 

Zugspitzplatt

Das Zugspitzplatt im Nordwesten, umstanden von Wetterspitzen (links außen), Schneefernerkopf (links) und Zugspitze (Mitte rechts).

 

Leutasch

Ausblick im Nordosten: Dreitorspitzen (links), Arnspitzen (Mitte, darunter das Becken der Leutasch) und Karwendelgebirge (rechts im Hintergrund).

 

Hohe Munde, Ostgipfel

Die ausgedehnte Kuppe des Ostgipfels vor der Kulisse des Karwendelgebirges.

 

Das Oberinntal im Südosten, rechts überragt von den Vorderen Kühtaier Bergen. Am Horizont dehnen sich Tuxer Alpen und Zillertaler Alpen aus.

Oberinntal

 

Anfahrt aus Norden von Mittenwald über Leutasch, ansonsten über Telfs zur Buchener Höhe südöstlich des Berges. Großer P an der Passhöhe auf 1250m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P an Wegtafel generell nordwestwärts auf Weg Nr. 99 gegen den sichtbaren Ostgipfel: Zunächst geht es auf Wurzelpfad durch den dichten Fichtenforst des Ladstattwald. Wieder 15 Meter abwärts ist die Wegtafel vor der Senke des Katzenloch erreicht. Kurz links auf breitem Forstweg weiter bis man unter einer Telefonleitung die nächste Wegtafel erreicht. Nun rechts auf Wurzelpfad, weiterhin durch dichten Fichtenwald, weiter. Bald ist der Bergfuß erreicht und es geht länger durch lichten Laubwald in mäßig ansteigenden Kehren höher. Weiter oben lehnt sich der Hang zurück, man passiert noch einen hohen Metallmast und wenig weiter die Rauthhütte (0:55). Ab hier folgt man der Markierung Nr. 8, anfangs über einen ruppigen Fahrweg zwischen Lärchen, dann zieht ein Bergsteig in den Latschengürtel hinauf. Der Steig führt mäßig ansteigend links haltend über den breiten Ostrücken, teils über Felsrippen, höher, bevor es nach einem Grasabsatz in die Südflanke geht. Weiterhin durch Latschengassen weiter, dann zunehmend über Graspolster und Schutt weiter. Vor dem Gipfel wendet sich der Steig auf den obersten, etwas steileren Ostrücken, dann ist der flache, ausgedehnte Gipfelkamm des Ostgipfels gewonnen. Am Gipfelkreuz steht man nach 2:30.
Nun an Lawinenverbauungen vorbei über einen sanften Rücken die oberste Nordwestflanke hinab. Vor der Scharte wird es etwas steiler. Über Rippen und Gesimse (I) in die etwa 70m tiefere Scharte des Jöchl hinab. Dahinter, mit Blick links hinab in die gewaltigen Südabbrüche, über breite Bänke und Absätze weiter. Darauf zwischen einigen Felsblöcken, größtenteils aber Schutt und Geröll über den sanften Südostrücken zum Gipfelkreuz am Westgipfel (0:40). Der höchste Punkte folgt wenige Minuten weiter im Nordwesten auf dem langen Gipfelkamm.
Abstieg auf dem Anstiegswege: Am Ostgipfel zurück ist man nach 0:35, an der Hütte nach 1:50, an der Buchener Höhe in 0:45.

  • Besonders charakteristisch geformter Felsklotz mit hohen, steilen Wänden gegen Norden und Süden, überragt das Inntal um mehr als 2000 Meter. Östlicher Abschluss des Mieminger Gebirges nördlich von Telfs. Wahrzeichen über dem Becken der Leutasch, dem Seefelder Plateau und dem Oberinntal.
  • In den Osthängen des Ostgipfels wurden als Schutz für den Telfer Ortsteil Sagl aufwändige Lawinenverbauungen errichtet (Fertigstellung August 2014).
  • Wenn man sich nicht an Lawinenverbauungen und Funkeinrichtungen stört, landschaftlich sowohl im Anstieg und als auch an den Gipfeln sehr lohnende Tour Besonders empfehlenswert. Die gesamte Route ist nirgends ernstlich ausgesetzt.
  • Die Tour auf die Hohe Munde wird gerne auch als Überschreitung mit Abstieg nach Westen (Klettersteigschwierigkeiten B) in den Sattel der Niederen Munde, 2059m, durchgeführt.
  • Der hier beschriebene Anstieg von Osten ist vermutlich im Hochsommer bei starker Sonneneinstrahlung am Morgen weniger zu empfehlen, ideal dagegen im späten Herbst.
  • Der Ostgipfel ist auch als Mundekopf zu finden.

 

  • Anstiegsweg (6.1 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Zurück am Ostgipfel mit Blick über das Becken der Leutasch.

Leutasch

Spätwinterliche Gesamtansicht aus SSO. Links ragt der Westgipfel heraus, rechts zieht der begangene Ostrücken herab.

Hohe Munde aus SSO

                                 

 

   

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