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Tour 1222 - Geierköpfe

Tirol Ammergauer Alpen Kreuzspitzgruppe

Bergtour Route Plansee - Kreuzjöchl - Westgipfel über SO-Rücken (Stelle I+) auf und O-Grat ab - Mittelgipfel über SW-Flanke auf und ab Gesamtaufstiegshöhe (m) 1290 (1210) + 100 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Westgipfel 2143 980 1210 3:10 BW2 53 730 4
Mittelgipfel
(abgebr.)
2161
(2090)
2090 80
(0)
0:30
(0:15)
BW2
(BW2)
495 3300 3

Schuttschlucht

Tourbeginn an der Schuttschlucht.

Anstieg zu den Geierköpfen

Rückblick auf die Nebelbank über dem Plansee. Links stehen in der Danielgruppe die Spießwände, überragt von den Nordwänden des Kohlberg. Rechts hinten schaut der Thaneller heraus.

 

Plansee und Thaneller

Rückblick auf Plansee und Thaneller beim Anstieg in den Sattel unterhalb des Zwerchenberg.

 

Geierköpfe, Westgipfel

Am Westgipfel angekommen.

 

Plansee

Kohlbergspitze (links), Thaneller und Plansee im Südwesten.

 

Plansee

Der Plansee.

 

Säuling

Der Säuling im Westen.

 

Hochplatte-Säuling-Gruppe

Säuling (links), Hoher Straußberg, Branderschrofen (Mitte links), Gabelschrofen und Krähe (Mitte rechts) und Hochplatte (rechts) im Nordwesten.

 

Geierköpfe, Mittelgipfel

Der Mittelgipfel.

Geierköpfe, Mittelgipfel

 

Wettersteingebirge

Das Wettersteingebirge im Südosten: In der linken Bildhälfte reihen sich Leutascher Dreitorspitze, Alpspitze, Hochblassen (darunter die Waxensteine) und der lange Kamm der Höllentalspitzen (darunter Riffelspitzen und Riffelwandspitzen). In der rechten Bildhälfte stehen Zugspitze, Zugspitzeck (als flacher Grat) und Schneefernerkopf.

 

Zugspitze

Zugspitze, Zugspitzeck und Schneefernerkopf im Detail.

 


Anfahrt von Reutte (Tirol) oder Oberammergau (Oberbayern) zum Ostende des Plansee. Dort am Hotel Forelle vorbei zum großen P vor dem Alpengasthaus Plansee-Sennalpe (auch Musteralm, s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P nordwärts den breiten Forstweg hinein, ehe bald an Hinweisschild rechts ein undeutlicher Steig durch schütteren Wald (teils Bergahorne) auf den weiten Geröllfächer am Auslauf einer gewaltigen Schuttschlucht zieht. Etwas höher hält sich der nun deutlichere Steig dicht links des Tobels, bevor er sich mehr in den Mischwald emporwindet. Dort auf schmalem Wurzelpfad über sehr steile Hänge weiter, teils dicht unter Schrofenabbrüchen entlang, eine ausgewaschene Wandbucht (Fixseile) ausgehend, wechselt der Steig darauf in die rechte Seite der nun schmalen Schuttrinne. Weiterhin sehr steil in dichtem Wald höher, um dann allmählich flacher nach links, wieder die Rinne querend, schließlich die Schwelle zwischen Zwerchenberg und Schönjöchl zu gewinnen (1:30). Bald stößt man auf den von Süden herankommenden Weg Nr. 243. Ihm folgend durch lichten Wald mit mächtigen Fichten und größeren Wiesenflecken flach, letztlich mit 40 Meter Höhenverlust, über einen weiten Rücken an eine Jagdhütte (0:15, Brunnen). Dahinter rechts durch Wald empor bis es schließlich in den Latschengürtel hineingeht. Hier länger auf einem außergewöhnlich tief ausgetretenen Steig tunnelgleich durch den geschlossenen Latschenwald weiter und dann weit rechts ausholend auf den Südostrücken des Westgipfels hinüber. Nun links auf den Gipfel zu. Nachdem man wenig weiter an kleiner Einsattelung neben der Rückfallkuppe des Kreuzjöchl (1900m) den Abzweig des "Südhangsteiges" (Wegtafel, Nr. 243) nach Osten zum Ammerwald passiert hat, geht es über kahle, geröllbedeckte Schrofen (Stelle I+) geradewegs auf den höchsten Punkt mit Kreuz empor (1:25).
Zum höheren Mittelgipfel geht es ostwärts, einen kleinen Aufwurf überschreitend, über die Schneide des Verbindungsgrates. Abbruch in der tiefsten Scharte direkt unter dem Gipfelaufbau, da unerfreulich exponiert und Umkehrzeitpunkt nahezu erreicht (hin und zurück 0:35).
Abstieg auf dem Anstiegsweg: 1:00 zur Jagdhütte, 1:25 (mit 40 Metern Gegenanstieg nach der Jagdhütte) zum P.

  • Die Geierköpfe bilden drei Gipfel: Der Mittelgipfel erreicht 2161m, der Westgipfel 2143m und der Ostgipfel 2060m. Die Überschreitung vom Mittelgipfel zum Ostgipfel führt durch exponiertes Schrofengelände (Stelle II), der Weiterweg zum Ostgipfel weist mehrere Stellen II auf.

 

  • Anstiegsweg (6.1 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Die gewaltige Schuttschlucht unter Zwerchenberg (links) und Schönjöchl (rechts) in der Abendsonne.

Zwerchenberg und Schönjöchl

Die Geierköpfe (Ost-, West- und Mittelgipfel) aus Osten von der Kreuzspitze.

Überblick aus Osten

                                 

 

   

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