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Tour 1212 - Großer Priel

Oberösterreich Totes Gebirge Prielgruppe

Bergtour Route Almtaler Haus - Welser Hütte - Fleischbanksattel - SW-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1810 Tage 1 Verhältnisse sommerlich unbeständig

Max
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Min
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Aufstiegs-
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zeit (h)
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Eigenstän-
digkeit
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2515 714 1810 5:20 G2 1711 41000 1

Hüttenanstieg

Im Geröllkessel unter der Hütte.

Beim Hüttenanstieg

Rückblick über die Hintere Hetzau.

 

Ausblick an der Welser Hütte

Weiterer Rückblick, angekommen bei der Hütte.

 

An der Welser Hütte

An der Welser Hütte. In der Mitte steht der Schermberg, rechts das Almtaler Köpfl.

 

Am Hansbauer-Band

Das Hansbauer-Band am Weg in den Fleischbanksattel.

 

Temelberg

Der Temelberg vom Fleischbanksattel.

 

Spitzmauer

Die Spitzmauer am Weiterweg zum Gipfelgrat.

 

Großer Priel

Der Gipfelgrat.

 

Am Großen Priel

Am acht Meter hohen Gipfelkreuz.

 

Kleiner Priel

Kleiner Priel, Nachbar im Nordosten. Darüber streicht das Sengsengebirge entlang.

 

Großer Priel, Gipfelkamm

Blick zurück über den Gipfelkamm.

 

Großer Priel auf Hintere Hetzau

Die Hintere Hetzau. Vorne, in der Tiefe, findet man die Welser Hütte.

 

Großer Priel auf Welser Hütte

Die Hütte in ihrem steinigen Kessel.

 

Rotgschirr

Blick zum Rotgschirr beim Rückweg in den Fleischbanksattel.

 

Anfahrt aus Norden über die Bundesstraße 120 zwischen Gmunden und Inzersdorf nach Scharnstein. Dort nach Süden und über Grünau im Almtal zum Abzweig nach links beim Gasthof Jagersimmerl. Weiter auf schmaler Forststraße zum P am Almtaler Haus auf 714m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom Almtaler Haus bis fast zum Talschluss der Hinteren Hetzau folgt man der Markierung Nr. 215 über die Forststraße durch die breite, flache Talsohle links, später rechts vom wasserlosen Bachbett des Straneggbach. Nur bei einer Talverengung zu Beginn, nahe am Jagdhaus Drackhütte und einer Straßenkehre zum Schluss verlässt man die Forststraße. Die Talstation der Materialseilbahn zur Welser Hütte, auf 942m dicht vor dem Talschluss gelegen, ist nach 0:55 erreicht. Anschließend auf Wurzelpfad (weiterhin Nr. 215) nach rechts durch Wald, flach durch den Ackergraben, ein trockenes Bachbett und dann durch Buschwerk rechts haltend gegen Südosten in einen großen, schattigen Einschnitt am Fuße der Felswände hinein (0:10). Hier auf schmalem Steig die linken Felsen empor und darüber etwas flacher durch Wald und Strauchwerk über einen kanzelartigen Vorbau (Wiesinger Eck). Den folgenden Steilaufschwung hinauf in mit Lärchen bewaldetes Hanggelände (das Ackerwaldl) erleichtern eine lange Eisenstiege und Drahtseile. Darüber gelangt man allmählich weniger steil in einen Geröllkessel. Deutlich weiter oben in diesem Kessel geht es schließlich einen markanten Absatz (Eisenleiter, Drahtseile) empor, bevor der Steig quer nach links durch eine große Mulde unter dem sichtbaren Schutzhaus zieht. Durch sie zum Gegenhang, wo man in steilen Kehren zwischen Gebüsch auf die markante Geländeschwelle oberhalb der Mulde gelangt. Dort an einer Wegtafel vorbei rechts hinüber an die nahe Welser Hütte auf 1726m (1:40).
Dahinter bleibt der Weg Nr. 215 zunächst weiter an der mit Latschen bewachsenen Geländeschwelle. Nach einem kleineren Aufschwung (Leiter, Drahtseil) wendet sich der Weg in einen kleinen, sumpfigen Boden. Darauf geht es in das breite und schluchtartige Kar, den Fleischbänken, zwischen Großer Priel, links, und Schermberg, rechts. Hier zunächst links haltend durch einen wüsten, größeren Felssturzfächer um dann am Fuße hoher Felswände über steilere Felsbänke (Drahtseil) anzusteigen. Darauf in der Mitte der Schlucht über Karrenplatten und unter einem großen Kriechstein hindurch in einen höheren Schuttkessel (ggf. Schneefeld) und darüber bis an die rechten Felswände, wo eine Leiter auf das Hansbauer-Band führt. Auf ihm (Drahtseile) nach links hinüber, zurück in die Mitte der Schlucht. Allmählich flacher ansteigend, den Abzweig (Wegtafel) rechts zum Schermberg passierend, geht es geradeaus über Blöcke, teils über Firnfelder und an teils tiefen Karstschlünden vorbei, schließlich an den weiten Fleischbanksattel auf 2123m (1:20).
Dahinter links auf Weg Nr. 262 südseitig auf den breiten, völlig kahlen Südwestrücken hinauf. Über ihn sanft ansteigend höher, an einem kleinen Schlund vorbei zu einer Schulter, wo rechts der Weg Nr. 260 vom Priel-Schutzhaus einmündet. Wenig höher gelangt man über den nun schmalen Felsgrat und eine kleine Einsattelung von etwa 15 Metern flach hinüber zum Gipfel mit Kreuz und Buch (1:15).
Abstieg auf dem Anstiegswege: In 1:00 hinab in den Fleischbanksattel, 1:20 (mit längeren Fotopausen) zur Hütte, 1:25 hinab in den Talschluss bei der Materialseilbahn.

  • Höchster Gipfel im Toten Gebirge. Den nächst höheren Geländepunkt findet man erst 41 Kilometer entfernt in der Nordostflanke am Hohen Gjaidstein im Dachsteingebirge.
  • Da weitgehend nordseitiger Anstieg, finden sich ggf. bis in den Spätsommer noch Altschneefelder am Weg zum Fleischbanksattel.
  • Im Gelände oberhalb der Hütte lassen sich wenig scheue Gämsen beobachten.
  • Die Route ist durchwegs dicht markiert und gewiss auch bei Nebel noch zu verfolgen.

 

  • Anstiegsweg (9.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Schermberg

Der Schermberg über dem Fleischbanksattel. Im Mittelgrund schiebt sich der Sauzahn dazwischen.

Fleischbänke

Rückblick beim Abstieg durch die Fleischbänke.

Gämse mit ihrem Kitz in den Fleischbänken.

Gämse mit Kitz

Heimische Graugans im benachbarten Almtal. Ihre Vorfahren waren vielleicht Konrad Lorenz' Studienobjekte.

Graugans

                                 

 

   

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