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Tour 1168 - Klimmspitze

Tirol Allgäuer Alpen Hornbachkette

Bergtour Route Klimm - Großkar - SW-Flanke - oberer S-Grat (Schafrücken, Stellen I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1500 Tage 1 Verhältnisse herbstlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
2464 972 1500 3:40 BW3 186 1100 4

An der Klimmspitze

Blick am Gipfel auf die unmittelbaren Nachbarn Wasserfallkarspitze (Mitte, dahinter verdeckt die Urbeleskarspitze) und Schwellenspitze (rechts).

Inneres Hornbachtal

Gipfelblick nach Westen übers innere Hornbachtal auf Großer Wilder (Mitte) und Hochvogel (rechts).

Hochvogel-Südwand

Die Hochvogel-Südwand im Detail.

 

Das Lechtal

Das Lechtal.

 

Lechtal

Das Lechtal im Detail zwischen Weißenbach (oben) und Stanzach (unten).

 

Muttekopf

Blick ins Bschlaber Tal in den Lechtaler Alpen mit Muttekopf (links) und Rotkopf (rechts).

 

Lechtaler Alpen

Vorderseespitze (links), Feuerspitze und Holzgauer Wetterspitze (Mitte) im Südwesten.

 

Elmer Kreuzspitze

In der Mitte Elmer Kreuzspitze und Mittlere Kreuzspitze, flankiert von Elmer Muttekopf (links) und Pfeilspitze (rechts), gesehen neben dem Luchskopf beim Rückweg ins Tal.

 


Anfahrt aus Norden von Weißenbach, aus Westen von Warth, durchs Lechtal nach Elmen. P etwas südwestlich des Ortes bei der Kapelle vor der Lechbrücke mit dem Naturparkhaus (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P über die Lechbrücke links wendend durch den Wiesengrund zum nahen Weiler Klimm. Dem Hinweisschild folgend zwischen den Häusern hindurch zum Waldrand dahinter. Dort auf verwunschenem Weg an einem Zaun entlang rechts höher, dann links und über eine Forststraße hinweg. Darüber im Bannwald zwischen Fichten und Kiefern auf Wurzelpfad schräg rechts aufwärts. Auf 1210m flacher weiter und in große, auffallende Latschenflächen. Zunächst schlängelt sich der Weg den Hang empor, bevor man ein Rinnsal quert (1:15). Weiter durch teils enge Latschengassen windend höher bis neben die Kuppe des Luchskopf (1568m). Der Weg schlängelt sich rechts weiter durch enge Latschengassen höher, ehe es flacher und durch eine stark ausgewaschene Geröllrinne geht (0:25). Später, nach einem flachen Absatz, lichten sich die Latschenhänge. Nun geht es durch eine seichte Rinne zum Beginn des Großkar auf etwa 1900m im Südwesten des Gipfels gelegen (0:40). Rechts flacher über grobe Blöcke weiter, bevor das Kar in einen sehr steilen, haltlosen Geröllfächer über geht, wo sich die Steigspur nach rechts, hart unter einen senkrechten Abbruch rettet. Nun am Felsfuß entlang höher, nur kurz in die Felsen wechselnd. Nochmals am Schuttrand entlang geht es dann endgültig rechts in den Schrofenhang hinauf (0:30). Über ihn rechts, mäßig aufwärts ansteigend auf eine Schulter am Südrücken, dem Schafrücken (0:10). Nun über den Rücken steil zum Gratansatz empor und über ihn steil (Stellen I) zum kurzen Gipfelkamm, wo noch ein Schärtchen zu passieren bleibt und es kurz auf ein Gesims in der Nordwand geht. Dann ist der Gipfelkopf mit dem Kreuz erreicht (0:40).
Abstieg auf dem Anstiegswege: Zur Schulter am Schafrücken geht es in 0:25, das Blockmeer im Großkar hat man nach 0:25 verlassen, den P in 2:10 erreicht.

  • Augenscheinlich wenig begangene Tour. Auch die Gassen zwischen den mehrere Meter hohen Latschen sind gelegentlich schwer passierbar.
  • Man berührt oberhalb von Klimm weder Alm-, Schäfer- oder Jagdhütten noch Brunnen oder sonstige baulichen Anlagen.
  • Keine Tour, die man gerne wiederholen möchte. Das ahnt man schon nach gut 200 Höhenmetern, wenn man den Wald hinter sich hat und die wahrlich riesigen, geschlossenen, teils bis unter die Gipfelfelsen reichenden Latschenhänge erblickt. Erst nach zwei Stunden ist man dem Latschendickicht entronnen, nur um umgehend in ein Blockmeer und einen maximal steilen Geröllfächer zu geraten. Immerhin gelingt es dem Steig, sich an den östlichen Rand unter Felsen zu retten, um sich darüber zum Einstieg in den südwestlichen Gipfelvorbau zu mogeln. Erst dann, auf 2200m, befindet man sich in landschaftlich erquickenderem Gelände. Allerdings bleibt es bis zum Gipfel bei einem Knochenschinder.
  • Am weit herausgehobenen, steil abfallenden Gipfel wird man allerdings mit einer unverstellten Aussicht übers Hornbachtal auf Großer Wilder, Hochvogel und Roßkarspitzen belohnt. Auch der Blick übers weite Lechtal ist reizvoll. Gegenüber, in den Lechtaler Alpen, fallen die gewaltigen Steilgrasflanken unter der Elmer Kreuzspitze auf, der auffällig gebänderte Muttekopf am Hahntennjoch und die turmartige Holzgauer Wetterspitze. Der höchste Gipfel in der Hornbachkette, die Urbeleskarspitze, ist dagegen durch die Wasserfallkarspitze verstellt.
  • Aus der Österreichischen Karte 1:50000 ergibt sich eine Prominenz von 204 Metern, folglich stiege die Eigenständigkeit auf 3.

 

  • Anstiegsweg (5.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Gesamtansicht aus Nordosten.

Klimmspitze

Überblick aus Osten von der Bschlaber Kreuzspitze: Das Lechtal und die Allgäuer Alpen mit Urbeleskarspitze (Mitte links) und Hochvogel (rechts), dazwischen, dicht ans Tal gerückt, die weit hinauf mit Latschen bewachsene Klimmspitze. Links vorne steht die schroffe Pfeilspitze.

Klimmspitze aus Osten

                                

 

   

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