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Tour 1156 - Schwarzwand, Reißrachkopf, Hirschkopf, Baukogel, Roßkopf

Salzburg Hohe Tauern Glocknergruppe

Bergtour Route Hochalmbahn-Bergstation - Schwarzwand (Südgipfel) über N-Grat auf und ab - Schwarzwand (Nordgipfel) über S-Grat auf und N-Grat ab - Reißrachkopf über SW-Grat auf und N-Grat ab - Hirschkopf über S-Grat (I) auf und N-Grat (I) ab - Baukogel über SW-Grat auf und O-Grat (Stelle I) ab - Roßkopf über SW-Flanke auf und SO-Rücken ab - Hochalmbahn-Talstation Gesamtaufstiegshöhe (m) 820 Tage 1 Verhältnisse sommerlich

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Schwarzwand (Südgipfel) 2194 1768 430 1:05 BW1 14 280 6
Schwarzwand (Nordgipfel) 2196 2180 20 0:10 BW1 46 880 4
Reißrachkopf 2210 2150 60 0:20 BW1 112 1350 4
Hirschkopf 2252 2098 160 0:35 BW3 305 3600 3
Baukogel 2224 2150 80 0:50 BW3 74 1100 4
Roßkopf 2039 1970 70 0:30 BW1 69 540 4

Schwarzwand und Seekarsee

Die Schwarzwand über dem Seekarsee.

Seidlwinkltal

Gipfelblick an der Schwarzwand ins Seidlwinkltal.

 

Reißrachkopf

Kurz vor dem Reißrachkopf. Links hinten folgt der Hirschkopf.

 

Am Reißrachkopf

Am Reißrachkopf.

 

Am Reißrachkopf

Rückblick zur Schwarzwand.

 

Hirschkopf

Der Hirschkopf.

 

Baukogel

Am Weg zum Baukogel (rechts). Links ragt die Kuppe P 2175 auf.

 

Hirschkopf

 Rückblick am Baukogel zum Hirschkopf.


Anfahrt über das Salzachtal - aus Westen von Zell am See, aus Osten von Bischofshofen kommend - nach Taxenbach. Von dort nach Süden ins Rauriser Tal bis zum südlichen Ortsrand von Rauris. P an der Talstation der Hochalmbahn (s. a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von der Bergstation der Hochalmbahn WSW-wärts der Nr. 11 folgend Richtung "Schwarzwand" auf breitem, sanft ansteigenden Almweg ins Kar südlich des Reißrachkopf. Der markierte Weg bleibt in der Nähe eines Schleppliftes bevor er nach Süden auf einen Höhenzug ansteigt. Kurz darauf passiert man den Seekarsee, dann geht es unter dem Gipfelkamm vor der Bergstation des Schleppliftes nach links in den Sattel zwischen den Gipfeln der Schwarzwand. Links über den kurzen Nordgrat (Gras) zum Kreuz am Südgipfel. Der höchste Punkt befindet sich wenig weiter westlich (1:05). Von dort zurück in den Sattel und über den Südgrat (Pfadspur) zum höheren Nordgipfel, im Rücken der Schleppliftstation gelegen (0:10). Der Markierung Nr. 7 folgend über den Nordgrat (Gras) hinab in den nächsten Sattel und darauf, zuletzt an einem kleinen Seeauge vorbei, zum Gipfelkreuz an der geräumigen Kuppe des Reißrachkopf hinauf (0:20). Vom Gipfel nordwärts über einen sanft fallenden Grasrücken hinunter bis in die Hirschkopfscharte auf 2098m (Wegtafel, rechts Abstiegsmöglichkeit über die Gstatter Hochalm nach Rauris).
Gegenüber setzt nun der Südgrat des schrofferen Schrofenaufbaus des Hirschkopf an. Der schmale Pfad steigt die sehr steile Ostflanke (Gras) höher - ausgesetztere oder ausgespülte Passagen sind durch Fixseile gesichert - und quert weiter oben, einem markanten Gratkopf ausweichend, in eine felsigere Einschartung (I). Darauf geht es über eine grasige Schulter und eine weitere Einkerbung, zuletzt wieder über einen Steilgrashang, auf das spitze Felsgipfelchen mit Gipfelkreuz (0:35) und damit dem höchsten Punkt der Tour. Der folgende Abstieg bleibt dicht rechts der Schneide des Nordgrates und führt über einen Felsabsatz (I, Bügel, Seil). Auch am längeren, flachen Verbindungsgrat zum Baukogel geht es auf schmalem Graspfad entlang der Schneide. Nach der grasigen Baukogelscharte schließt sich der schroffere Aufschwung P 2175 an. Dieser wird in der rechten Steilflanke auf übel erodiertem Pfad umgangen. Danach geht es einfacher über den Südwestkamm in mehreren Aufschwüngen zum Gipfelkreuz auf der spitzen Kuppe des Baukogel (0:50). Beim Abstieg ostwärts nach Rauris (weiterhin Markierung Nr. 7) geht es nun über den anfangs steilen (Stelle I, Fixseil), unterhalb zunehmend zahmeren Ostgrat in den weiten, begrünten Roßkopfsattel hinab (0:20). Gegenüber kann man noch die weit ausgedehnte Wiesenkuppe des Roßkopf mitnehmen. Für den Zugang zum nicht gekennzeichneten, höchsten Punkt (0:10) muss man vom markierten Weg entlang eines Weidezauns deutlich nach Norden abweichen. Zurück am durch die obere Südflanke (Gras) ziehenden Weg berührt man tiefer noch das Gipfelkreuz.
Anschließend geht es über den breiten, länger sanft absinkenden Südostrücken über Bergweiden hinab, ehe sich der Pfad nach einer Jagdhütte deutlicher nach rechts wendet um zwischen Bäumen hindurch in eine Talkerbe zu führen wo man auf den Weg Nr. 12 von der Gstatter Hochalm stößt (0:40). Etwas weiter unterhalb folgt man einem flacheren Almweg nahe der Penninghofalm (1505m), dann geht es in weiten Kehren auf einer Forststraße im dichten Wald tiefer. Näher am tiefen, großen Graben des Hundsdorfer Bach öffnet sich das Gelände wieder und die markierte Route folgt einem Wiesentrittpfad entlang verwunschener Raine, ehe es auf wüstem, steinigem Karrenweg hinab nach Hundsdorf geht. Dort auf einem kleinen Steg über den Bach und im unmittelbar folgenden Weiler Gstatt rechts, südwärts, über Wanderweg durch Wiesen zur Hauptstraße im ebenen Talboden, die man ab der Talstation eines Sessellifts bis zur südlicher gelegenen Talstation der Hochalmbahn begleitet (1:35).

  • Tour durchgängig auf markierten Wanderwegen. Bei Nässe sollten jedoch weder Hirschkopf noch Baukogel begangen werden. Die hier enorm steilen, recht hohen Grasflanken bieten notfalls keinerlei Halt.
  • An der Schwarzwand eröffnet sich ein durchaus beeindruckender Ausblick über das gewaltige Seidlwinkltal zum Talschluss unter Hochtor und Mittertörl am Alpenhauptkamm.
  • Von Hirschkopf bis Roßkopf befindet man sich auf augenscheinlich intensiv genutzten Schafweiden.
  • Im Abstieg bleiben insgesamt 1670 Höhenmeter zu gehen.
  • Alternative Schreibweisen: Rauristal.

 

  • Gesamte Wegstrecke (14.9 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Die Doppelspitze von Bernkogel und Sladinkopf im Osten. Rechts in der Tiefe liegt Rauris. Im Mittelgrund steht der Roßkopf.

Bernkogel und Sladinkopf

Blick am Roßkopf auf den Kamm von Reißrachkopf bis Baukogel.

Reißrachkopf, Hirschkopf und Baukogel

                                

 

   

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