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Tour 1145 - Großer Rosennock, Kleiner Rosennock, Predigerstuhl

Kärnten Gurktaler Alpen Nockberge

Bergtour Route Erlacher Hütte - Großer Rosennock über SO-Rücken auf und ab - Naßbodensee - Kleiner Rosennock über O-Rücken auf und ab - Predigerstuhl über W-Flanke auf und O-Flanke ab - Erlacher Bockscharte - Versuch Pfannock über SW-Grat auf und ab - Erlacher Bockscharte - Erlacher Hütte Gesamtaufstiegshöhe (m) 1480 (1380) Tage 1 Verhältnisse sommerlich gewittrig

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[[4]
Großer Rosennock 2440 1630 810 2:05 BW1 657 18400 2
Kleiner Rosennock 2361 2029 340 1:55 BW1 131 620 4
Predigerstuhl 2213 2090 150 0:50 BW1 123 870 4
Pfannock
(abgebr.)
2254
(2160)
2080 180
(80)
0:45
(0:30)
BW1
(BW1)
174 2300 3

Großer Rosennock

Am Gipfel des Großen Rosennock.

Naßbodensee mit Zunderwand

Abstieg zum Naßbodensee. Dahinter steht der Predigerstuhl mit der Zunderwand.

 

Kleiner Rosennock und Naßbodensee

Kleiner Rosennock und Naßbodensee.

 

Predigerstuhl

Das Gipfelplateau des Predigerstuhl, gesehen am Kleinen Rosennock.

 

Predigerstuhl

Das Gipfelkreuz am Predigerstuhl. Hinten erhebt sich der Pfannock.

 

Großer Rosennock und Kleiner Rosennock

Rückblick auf Großer und Kleiner Rosennock.

 


Anfahrt - aus Westen vom Millstädter See, aus Osten und Norden von Bad Kleinkirchheim, aus Süden von Villach - über Radenthein nordwärts nach Kaning. Weiter über Forstweg zum P am Straßenende bei der Erlacher Hütte auf 1630m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von der Erlacher Hütte geht es auf einem breiten Fahrweg (markiert) durch Wald südlich um einen Bergrücken herum und ein Nebentälchen querend zur Feldhütte auf 1758m (1:00). Nun über Matten nordwest-, dann südwestwärts höher auf den Rücken der Feldhöhe (0:20). Von hier führt ein erdiger Pfad durch offene Almwiesen über den zunehmend ansteigenden, breiten Südostrücken auf den Großen Rosennock. Das Gipfelkreuz ist nach 0:45 gewonnen.
Abstieg zurück bis etwas unterhalb 2200m. Von dort leitet ein unmarkierter Wiesentrittpfad ostwärts zum steileren Bergfuß hinunter. Wenig weiter nördlich passiert man dann den Naßbodensee auf 2029m (0:45). Gegenüber geht es rechts haltend zwischen Latschen hindurch und über Blockhalden und Almrosenheide in den Grassattel zwischen Kleiner Rosennock und Predigerstuhl bzw. Zunderwand (0:35). Von dort gelangt man links über den Ostrücken (Graspolster) in 0:35 zum Gipfelkreuz am Kleinen Rosennock. Am Sattel zurück (0:20) geht es gegenüber über die wellige, weite Nordwestabdachung auf das Gipfelplateau des Predigerstuhl. Zunächst ist auf einer weit nach Süden vorgeschobenen, flachen Felskanzel auf etwa 2160m das Kreuz (0:15) erreicht, ehe nach 0:15, jenseits einer Einsattelung, weiter im Norden und weglos der eigentliche, gewiss selten besuchte Gipfel (Gipfelsteindaube) gewonnen ist. Danach geht es ostwärts in die Erlacher Bockscharte hinab (0:20). Nordöstlich davon ragt der Pfannock auf, erreichbar über einige Kehren einen Grasrücken zum südlichen Vorgipfel empor und flacher durch eine Einsattelung zum Gipfelkamm. Abbruch auf 2160m im heranziehenden Gewitter.
Abstieg über die Erlacher Bockscharte und die Erlacher Bockhütte zur Erlacher Hütte in 1:00.

  • Der Große Rosennock ist nach dem Eisenhut, 2441m, der höchste Gipfel in den Gurktaler Alpen. Besonders markant ist die rampenförmig ansteigende Südflanke (offenes Weideland), die übrigen Seiten zeigen sich deutlich schroffer und weitgehend von Felsen durchsetzt. Am markant herausgehobenen, pultförmigen Predigerstuhl berührt man ein quer durch die Nockberge verlaufendes Kalkband, während in den übrigen Gurktaler Alpen Urgestein vorherrscht. Dieses Band bildet die senkrechten Felsabbrüche an der schroffen Zunderwand im Süden wie an der Karlwand im Norden.
  • Der Abstecher zum Kleinen Rosennock erweist sich als wenig lohnend. Der weite Grashang über dem Sattel ist schlicht eintönig, die Gipfelaussicht ähnlich der am Großen Rosennock.
  • "Bock" bezieht sich hier aufs "pochen", also erzhaltiges Gestein mit einem Stampfwerk zerkleinern oder zerstoßen. Die Nockberge waren einst Bergbaugebiet.

 

  • Gesamte Wegstrecke (16.0 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Pfannock, Predigerstuhl und Großer Rosennock aus ONO von der Eisentalhöhe.

Pfannock, Predigerstuhl und Großer Rosennock

Großer und Kleiner Rosennock (darunter Predigerstuhl) aus Osten vom Klomnock.

Großer Rosennock und Kleiner Rosennock

                               

 

   

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