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Tour 1103 - Üntschenspitze, Güntlespitze

Vorarlberg Allgäuer Alpen

Bergtour Route Bad Hopfreben - Häfnerjoch - Üntschenspitze über SO-Grat auf und ab - Häfnerjoch - Güntlespitze über SW-Grat auf und ab Gesamtaufstiegshöhe (m) 1240 Tage 1 Verhältnisse spätherbstlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Üntschenspitze 2135 1020 1120 2:45 BW1 281 3180 3
Güntlespitze 2092 1979 120 0:40 BW1 113 1240 4

Güntlespitze

Am Häfnerjoch neben der Güntlespitze angekommen.

Kanisfluh

Aussicht an der Üntschenspitze über das Talbecken um Schoppernau auf die Kanisfluh.

 

Klippern und Kanisfluh

Klippern (links) und Kanisfluh (rechts).

 

Hoher Ifen

Der Hohe Ifen im Nordosten. Im Vordergrund erstreckt sich das Grünhorn.

 

Widderstein

Der Widderstein im Südosten. Im Mittelgrund erstreckt sich die Güntlespitze, vorne ist das Häfnerjoch eingesenkt.

 

Güntlespitze

Kurz vor dem Gipfel der Güntlespitze.

 

Üntschenspitze

Rückblick zur Üntschenspitze.

 

Kleinwalsertal und Widderstein

Die Furche vom Kleinwalsertal bis in die oberste Talwanne des Derrenbach, überragt vom Widderstein.

 

Widderstein-Westwand

Die Westwand des Widderstein. 

Widderstein-Westwand

 

Anfahrt, aus Osten über den Hochtannbergpass, aus Westen über Bregenz, zum Weiler Bad Hopfreben, östlich von Schoppernau gelegen. P am Landhaus Bad Hopfreben (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P nordwärts über eine Wiese auf den sichtbaren Gipfel zu ehe man am nahen Waldrand auf einen schmalen Fahrweg stößt. Diesem folgend links durch Wald höher bis zur nächsten Weggabel (0:15) und rechts auf breitem Forstweg weiter. Nach einigen Kehren gelangt man an die mit Bergahornen bestandenen Wiesenflecken bei der Almhütte Üntschenbergvorsäß bevor es oberhalb, bei etwa 1400m, erneut durch dichten Fichtenwald geht. Etliche Kehren weiter oben tritt man auf etwa 1700m endgültig aus dem Waldgürtel heraus und erreicht kurz darauf auf 1757m die Vordere Üntschenalm (1:25).
Dahinter auf schmalem, markierten Wiesensteig links haltend über steile, völlig offene Weidehänge nach Norden aufs sichtbare Häfnerjoch höher. Am Joch auf 1979m (0:35) angekommen nach links über den schmalen, begrünten Südostkamm, der rechts steil in eine tiefe Karbucht abfällt. Länger flach verlaufend geht es erst zuletzt einen Steilaufschwung empor, dann ist der ebene Gipfelkamm der Üntschenspitze gewonnen. Am Kreuz mit Buch steht man nach 0:30.
Zurück ins Joch dauert es 0:15. Die gegenüber ansteigende Güntlespitze ist über den ostwärts ansteigenden Verbindungskamm auf markiertem Wiesenpfad erreichbar. Über einen Vorgipfel (etwas unterhalb passiert man eine Weggabel mit Wegtafel) geht es nordostwärts auf einer sehr schmalen Grasschneide weiter zum lediglich mit einer Markierungsstange gekennzeichneten winzigen Gipfelchen (0:25).
Abstieg auf dem Anstiegswege: Am Joch ist man wieder nach 0:20, an der Vorderen Üntschenalm nach 0:20, am P nach 1:00.

  • Die längeren Passagen auf dem Fahrweg durch den dichten Fichtenwald bleiben kaum in Erinnerung, ebenso wenig sämtliche passierten, unattraktiven Almgebäude. Lohnend wird die Tour erst am langen Verbindungskamm zwischen den beiden Gipfeln, der nach Norden in eine ernste, ab Herbst gewöhnlich tief verschneite Karbucht abfällt. An den Gipfeln kann die abwechslungsreiche, häufig sehr schroffe Gipfelflur in der unmittelbaren Nachbarschaft fesseln: Im NNO der auffällige Hohe Ifen, im Osten der Hauptkamm der Allgäuer Alpen, der ganz nah im Südosten an der enormen Felsburg des Widderstein kulminiert. Im südlichen Halbkreis blickt man in die wilden, hoch aufragenden Nordflanken von Mohnenfluh, Braunarlspitze, Hochkünzelspitze und Zitterklapfen, dem sich im Tal gegenüber die zierlichen Felszähne von Damülser Mittagsspitze, Gungern und Klippern anschließen. Die Üntschenspitze besticht überdies mit einem herrlichen Tiefblick in den Bergkessel von Schoppernau, der gegenüber von der pultartig herausgehobenen Kanisfluh beherrscht wird.
  • Der Ausgangspunkt ist mit stündlich verkehrendem Linienbus erreichbar.

 

  • Gesamte Wegstrecke (Anstieg bis Üntschenspitze 5.5 Kilometer, Abstieg mit Güntlespitze 6.8 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Die Damülser Berge im Westen mit Sünser Spitze und Ragazer Blanken (links), Damülser Mittagsspitze (Mitte), Gungern und Klippern (rechts).

Damülser Berge

Gesamtansicht aus Westen: Üntschenspitze (vorne) und Widderstein (rechts), dazwischen die niedrigere Güntlespitze.

Üntschenspitze und Widderstein

                            

 

   

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