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Tour 1097 - Ballunspitze

Tirol, Vorarlberg Silvrettagruppe Vallülagruppe

Bergtour Route Faulbrunnalm - NW-Grat (I+) Gesamtaufstiegshöhe (m) 860 Tage 1 Verhältnisse sommerlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
2671 1820 860 2:10 BW3 401 2360 3

Ballunspitze

Ansicht aus Osten, oberhalb von Galtür.

 

An der Ballunspitze

Blick am Gipfel gegen Osten auf die Berge um Jamtal und Lareintal. Links, über dem Paznauntal um Wirl und Galtür, steigt die Verwallgruppe an.

 


Die Ballunspitze über Galtür

Die Ballunspitze über Galtür.

 

Ballunspitze von Osten

Ansicht aus Osten, oberhalb von Galtür.

 

Ballunspitze und Stausee Kops

Ballunspitze und Stausee Kops aus Norden vom Anstieg zur Fädnerspitze. Durch die Engstelle am See, das überflutete Zeinisjoch, verläuft die Grenze von Silvrettagruppe und Verwallgruppe.

Ballunspitze und Stausee Kops

 

Ballunspitze aus Nordwesten

Gipfelaufbau aus Nordwesten. Knapp rechts der Mitte zieht die Anstiegsroute empor.

 

Ballunspitze

Die Ballunspitze im Frühherbst, gesehen aus Osten beim Anstieg zur Gorfenspitze.

Ballunspitze

Anfahrt, aus Westen vom Montafon über die Silvretta-Hochalpenstraße, aus Osten vom Paznauntal, über Stichstraße zum Stausee Kops. P auf etwa 1820 bei der Zufahrt zur Faulbrunnalm (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf gewundenem Fahrweg über Weidehänge zur Bergstation des Birkhahn-Sessellifts höher. Von dort, dem Hinweis zum „Silvapark“-Klettersteig folgend, weiterhin über gewundenem Fahrweg auf die hoch aufragende Nordflanke zu. Zuletzt auf schmalem, steilem Wiesensteig zum Klettersteig-Einstieg an den Fuß der Felsen. Nun jedoch rechts, auf mit leichtem Auf und Ab querendem Pfad weiter, um an den Auslauf des Nordwestgrates zu gelangen, wo man auf den Pfad vom Stausee Kops stößt (Wegtafel).
Nun noch eine Wiesenflanke hinauf zum nahen Felsfuß. Hier geht es in die große Verschneidung hinein, die nahezu die gesamte Nordostflanke des steilen Nordwestgrates durchzieht. Bald geht es über einige steilere Felsstufen (I+, Bügel) hinweg, dann auf steiler, erdiger Steigspur über Geröll und Schutt höher. Darauf folgt eine zweite Steilpassage über ebenfalls mit Bügeln gesicherte Felsstufen (I+), ehe der Steig weiter oben, nun dicht am Rande ausgedehnter Plattenschüsse, über Felsabsätze hinweg schließlich über die Gratschneide wechselt. Gegenüber quert nun ein schmaler Erdpfad durch eine steile Grasflanke unter den Gipfelkopf. Dort links haltend steil auf Geröllsteig hinauf ehe man auf die felsige Gratkante zurückgelangt. Über sie zum höchsten Punkt (2:10) an den ausgesetzten, schmalen Gipfelfelsen. Das Gipfelkreuz, erreichbar über einen drahtseilgesicherten Quergang in der allerobersten Plattenflucht, steht wenig weiter vorgeschoben im Westen.
Abstieg i.W. auf dem Anstiegsweg. Bei der Wegtafel am Fuße des Nordwestgrates jedoch mit Vorteil weiter hinab auf einen nahen Raupenweg und diesem nach rechts folgend zurück an den Birkhahn-Sessellift. Auf dem übrigen Anstiegswege zum P in 1:30.

  • Enorm steil herausragende Urgesteinspyramide über dem obersten Paznauntal, fällt nach Norden mit riesigen, steilsten Plattenschüssen zum Stausee Kops ab. Durch diese leitet ein Klettersteig, der "Silvapark", zum Gipfel.
  • Unterhalb der Felsflanke berührt die Tour das kleine Schigebiet am Birkhahnkopf.
  • Bereits der hier beschriebene, lediglich bei zwei, sehr kurzen Passagen gesicherte Steig über den steilen Nordwestgrat sollte wegen der Exponiertheit über längere Strecken keinesfalls bei Nässe begangen werden.

 

  • Gesamte Wegstrecke (Anstieg 4.3 Kilometer, Abstieg 3.9 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

                         

 

   

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