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Tour 1074 - Hochweißstein / Monte Peralba

Kärnten, Venetien / Vèneto Karnische Alpen / Alpi Càrniche Karnischer Hauptkamm

Bergtour Route Ingridalm - Hochweißsteinhaus - Hochalpljoch - NO-Grat (I, gesichert) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1080 Tage 1 Verhältnisse sommerlich

Max
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Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
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zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
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Eigenstän-
digkeit
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2694 1615 1080 2:50 BW2 725 12700 2

Hochweißsteinhaus

Vor dem Hochweißsteinhaus.

 

In der Schwarzen Rinne

Am Nordostgrat in der Schwarzen Rinne.

In der Schwarzen Rinne

 

Hochweißstein-Gipfel

Am Gipfel.

 

Monte Chiadènis

Blick hinab zum Monte Chiadènis (2490m). Davor liegen der Passo di Sesis und das Rifugio Calvi (2167m).

Anfahrt über die Bundesstraße 111 zwischen Sillian und Kötschach-Mauthen. In Wiesen, westlich von St. Lorenzen, Abzweig nach Süden ins Frohntal. Auf schmaler, ruppiger Schotterpiste zum kleinen P unterhalb der Ingridalm auf etwa 1615m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf Almweg durch schütteren Lärchenwald zur nahen Ingridalm auf 1646m. Hier im Talschluss durch flache Weiden links haltend zum bewaldeten Berghang, über dem man das Hochweißsteinhaus entdeckt. Auf gewundenem, markiertem Steig hinauf zur Hütte in 0:40. Dort dem Hinweis zum Weg Nr. 448 Richtung "Hochalpljoch, Hochweißstein“ folgen. Der Steig leitet südwestwärts gegen die weiter oben ansetzenden Felsabstürze der Weißsteinspitze über mit Strauchwerk bestandene Hänge stetig höher. Ein Bächlein übersetzend und weitere Wiesenhänge ansteigend geht es schließlich unter der Weißsteinspitze links über eine begrünte Rampe, zuletzt flacher durch eine Mulde, gegen Süden ins Hochalpljoch auf 2278m (1:00), wo stirnseitig der Nordostgrat des Hochweißstein emporragt. Nun südwärts, weiter dem Weg Nr. 448 folgend, und mit leichtem Höhenverlust zum nahen Gegenhang hinüber, der etwas höher in einen begrünten Rücken übergeht. Rechts neben einem breiten Schuttfeld geht es dann steiler auf einer begrünten Rampe zu den Felsen empor, wo man auf den vom Rifugio Calvi heranführenden Weg Nr. 131 stößt. Über die Felsen (I) höher und bald nach rechts hinaus. Nun in der rechten Flanke des Nordostgrates (Felsstufen, Schutt) stetig höher, die allmählich in die Schwarze Rinne überleitet, einem großen, mäßig ansteigenden Couloir. In der Rinne links neben grobem Geröll geradewegs höher (I, Drahtseil, s. zweites Bild) bis es zuoberst über einen Rinnenast links hinaus direkt auf den flachen Ostgrat geht (1:00). Nun rechts, auf meist breitem Steig, weiter. Der flache Steig bleibt südseitig, knapp unter der Schneide. An einem Unterstand vorbei geht es zum langen Gipfelkamm, der mit Marienstatue, Kreuz und Gipfelglocken geschmückt ist. Den höchsten Punkt hat man nach 0:10 erreicht.
Abstieg auf dem Anstiegswege: Zum Einstieg in die Schwarze Rinne kehrt man nach 0:10 zurück, am Hochalpljoch steht man wieder nach 0:45. Die Hütte sieht man wieder nach 0:45, den Ausgangspunkt hinter der Ingridalm nach 0:35.

  • Nach dem kompakten Bergstock der Hohen Warte mit ihren unmittelbarsten Nachbarn der zweithöchste Berg in den Karnischen Alpen. Der Berg steht knapp ein Kilometer südlich der Grenze zu Österreich gänzlich auf italienischem Boden. Der gern besuchte Berg erhält seinen meisten Zustrom vermutlich von der Südseite, wo man bis über 1800 Meter hinauffahren kann, mit dem Rifugio Pier Fortunato Calvi und dem Rifugio Alle Sorgente del Piave zwei Berghütten stehen und drei markierte Anstiege, u.a. die Via Ferrata Pietro Sartor, diverse Überschreitungsvarianten ermöglichen. Weiterhin befinden sich dort die Quellen des Piave. Fluss und Berggebiet waren im I. Weltkrieg Schauplatz von entscheidenden Schlachten.
  • Landschaftlich sehr lohnende, abwechslungsreiche und kurzweilige Tour Besonders empfehlenswert.
  • Östlich über dem Hochalpljoch steht der Gipfel des Hochalpl, 2384m. Der höchste Punkt ist erreichbar über einen mäßig steilen Grashang. Dahinter kann man über den markierten Weg Nr. 41 an das Hochweißsteinhaus zurückkehren.
  • Die Bundesstraße durchs unwegsame, von zahllosen engen Seitentälern und -tobeln zerfurchte Lesachtal folgt gezwungenermaßen einer vorsintflutlichen Trassenführung mit unzähligen, teils engen und schmalen Kurven. Alleine für die sehr schmale und ruppige, unbefestigte Stichstraße ins Frohntal muss man eine halbe Stunde einrechnen. Ausweichmöglichkeiten oder gar Wendemöglichkeiten gibt es über längere Abschnitte keine, bei Gegenverkehr sind größere und Zeit raubende Unannehmlichkeiten zu erwarten.

 

  • Anstiegsweg (4.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

                

 

   

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