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Tour 1037 - Hoher Göll

Oberbayern Berchtesgadener Alpen Göllstock

Bergtour Route Ahornkaser - Purtschellerhaus - Salzburger Steig über Schustersteig (I-II) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1130 + 110 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse spätsommerlich

Max
(m)
Min
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Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
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[2]
 Dominanz
(m)
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Eigenstän-
digkeit
[4]
2522 1413 1130 3:45 G2 789 11100 2

Hoher Göll

Blick auf den kompletten Anstiegsgrat. In Bildmitte entdeckt man das Purtschellerhaus. Der flach wirkende Gratfirst, die Gölleiten, verbindet den Gipfel (links) mit P 2253 (rechts).

 

Purtschellerhaus

Am Purtschellerhaus.

 

In der unteren Nordflanke

In der unteren Nordflanke.

 

Über dem Kar des Wilden Freithof

Über dem Kar des Wilden Freithof. Rechts oben erhebt sich P 2253.

 

Gölleiten

Am Gratfirst bei P 2253, dem Beginn der Gölleiten, angekommen.

Blick über den Mannlgrat (rechts).

Mannlgrat

 

Watzmann

Watzmann (Mitte links) und Hochkalter (rechts).

 

Hoher Göll, Gipfel

Am Gipfel.

 

Watzmann

Blick vom Gipfel zum Watzmann mit Südspitze, Mittelspitze und Hocheck (v.l.n.r).

 

Hoher Göll

Abendlicher Abschied vom Berg an der Roßfeld-Panoramastraße.

 


Hoher Göll aus Westen

Gesamtansicht aus Westen vom Wagendrischelhorn. Vorne findet man Ramsau und den Hintersee.

Anfahrt von Berchtesgaden über die Roßfeld-Panoramastraße (mautpflichtig) zum P am Ahornkaser auf 1500m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf breitem Weg durch lichten Wald hinab zum Eckersattel auf 1413m (Wegkreuzung). Gegenüber den "Deutschen Weg", anfangs auf einer über 80 Höhenmeter hinaufziehenden Holzstiege, durch Nadelwald zum Purtschellerhaus auf 1692m hinauf (0:45). Dahinter folgt man einem flacheren Graskamm (dem Eckerfirst) mit vereinzelten Bäumen bis an den Ansatz des felsigen Nordostgrates (0:25). Nun über speckige Absätze höher um bald auf leicht exponiertem, etwa 200 Meter langem Grasband nach rechts zu queren. Nach letztlich 20 Höhenmetern Verlust geht es durch eine Runse auf ein Köpfl hinauf. Dahinter in der hier nordseitigen Wand auf flachem Steig weiter, um eine abdrängende Felskante (I+, Drahtseil) herum und darauf steiler zu einem vorgeschobenen Köpfl hinauf (Gedenkkreuz). Gleich darauf wieder steilere Felsabsätze empor (s. drittes Bild) und darüber links querend über abschüssige Felsbänke auf den Gratfirst (0:50, etwas höher steht ein Gedenkkreuz), wo sich der Blick in die Tiefen des Wilden Freithof, dem großen, nordostseitigen Kar eröffnet. Nun links des Grates, etwas absteigend, über Grasbänder weiter in eine Rinne. Darüber links querend über eine abschüssige Plattenzone und dann eine weitere Rinne (Drahtseil) empor bis man weiter oben an den Abzweig zum "Kamin" gelangt (0:30, Wegtafel). Hier rechts bleibend geht es über den Schustersteig (I-II, durchgängig Drahtseil) durch kompaktes Felsgemäuer weiter: Zunächst links durch die Gratwand traversieren bevor es rechts geradewegs steil empor geht. Die Wand lehnt sich noch kurz zurück, dann steht man hoch oben am Rauchfang bei P 2253, dem Beginn des Gratfirstes der Gölleiten (0:30).
Der längere Gipfelweg bleibt nun stets rechts des Gratfirstes in der obersten Südwestflanke: Zunächst passiert man den von rechts aus Nordwesten vom Kehlsteinhaus kommenden Zustieg des Mannlsteigs, dann linker Hand den Ausstieg aus dem Kamin (Wegtafel), ehe man nach halber Strecke noch durch ein Jöchl (I+, exponiert, Drahtseil) muss. Darüber bleiben noch sanftere Felsbänke zu überwinden bis man nach 0:45 am Gipfelkreuz steht. (Zuvor passiert man eine fast gleich hohe Kuppe, rechts darunter die Senke des Schlund.)
Abstieg auf dem Anstiegswege: Zum P 2253 geht es in 0:45. An den unteren Wegverzweig zum Kamin kehrt man nach 0:15 zurück, an die Hütte nach 1:25, an den P nach 0:45.

  • Landschaftlich durchgängig überaus abwechslungsreiche und spannende Tour Besonders empfehlenswert, die man gerne auch wiederholen möchte. Am ausgedehnten Gipfel lassen sich gut das Salzburger Becken, Tennengebirge, Hochkönig, Steinernes Meer, Watzmann und Untersberg studieren.
  • Bis zum Gratfirst über dem Wilden Freithof befindet man sich auf einem teils ausgesetzten, speckigen Felssteig in der schattigen, nassen Nord- und Nordwestseite des steilen Grates. Danach wechselt der Anstieg bis zu P 2253 in  wesentlich trockenere, südostseitige Wände.
  • Der Salzburger Steig gabelt sich zuoberst in die Kamin-Route (Drahtseil, Stifte) und den hier begangenen Schustersteig.
  • Die Hütte trägt ihren Namen zu Ehren von Ludwig Purtscheller (1849-1900), der als seinerzeit bester Kenner der Alpen gilt.
  • Die Berchtesgadener Alpen bezeichnet man in Österreich als Salzburger Kalkalpen.

 

  • Einfache Wegstrecke (4.0 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

      

 

   

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